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Diskutiere im Thema Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #31
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hi Lineli,


  2. #32
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    jaaa, so entstehen die langen threads

    aber spass beiseite, ich werde der noradrenalin-frage trotz allem nachgehen. es gibt eben auch depressionen, deren ursachen weniger in einem serotoninmangel liegen, sondern eben gerade beim noradrenalin!

  3. #33
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    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hi Lineli,

    genau .

    Bei mir wars auch so, alle SSRIs haben quasi das Gegenteil bewirkt.

    Das erst Antidepressiva, das bei mir überhaupt angeschlagen hat, war Venlafaxin.

    Und seit MPH bin ich meine Depris vollkommen los,

    ausser ich esse zu wenig, so dass MPH nicht wirklich wirken kann, dann werd ich von MPH auch ziemlich schach matt und depri

    LG Nicci

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Und seit MPH bin ich meine Depris vollkommen los
    das tönt guet! hoffentlich wird es bei mir/uns auch noch so ...

    ich werde hier wieder berichten, sobald ich den mut aufgebracht habe, meiner ärztin eine mail zu schreiben und antwort erhalten habe!

  5. #35
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    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hi Lineli,

    dafür drück ich dir den Daumen

    LG Nicci

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 272

    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hey ihr zwei

    sorry, dass ich lange nicht mehr geantwortet habe... Bei mir hat sich die letzten zwei Wochen die Depression wieder zurück gemeldet.

    Ich stimme zu, dass man/ich/wir uns zu viele Gedanken machen. Lassen kann ich es aber trotzdem nicht.
    Habe wieder viel nachgeforscht:
    MPH wird über das Enzym CYP2B6 abgebaut. Das gleiche Enzym ist auch dafür verantwortlich, dass das Venlafaxin in seinen aktiven Metaboliten umgewandelt wird.
    Das für die Wirkung von Venlafaxin verantwortliche Molekül wird also erst im Körper mit Hilfe des CYP2B6 hergestellt.
    Wenn jetzt ein guter Teil dieser Enzyme mit dem Abbau von MPH beschäftigt ist, müsste also die gleiche Dosis Venlafaxin weniger Wirkung haben.
    Umgekehrt müsste das MPH umso stärker wirken, je höher die Dosis von Venlafaxin ist, weil entsprechend weniger MPH abgebaut werden kann.
    Genanntes Enzym verstoffwechselt übrigens noch viele andere Arzneimittel.
    Außerdem gibt es sehr große genetische Unterschiede was die Aktivität des Enzyms bei verschiedenen Personen angeht.
    Soweit zur Theorie.

    Ich glaube der Grund warum ich mir immer so viele Gedanken mache, ist dass ich mich auf mein Gefühl nicht verlassen kann.
    So ist es z.B. oft so, dass ich morgens das MPH gar nicht nehmen will, weil ich denke es bringt ja eh nichts, und im Moment geht es doch eigentlich, usw... dann nehme ich es doch, und im Laufe des Tages merke ich dann: oh, es wirkt ja doch, toll. Und ein paar Stunden später denke ich: Scheiße, mir gehts so viel schlechter, alles ist Mist und sinnlos.

    Leider hat meine Depri dank MPH eine ganz neue Qualität erreicht. Mir wird jetzt erst so richtig bewusst wie schlimm und aussichtslos alles ist.
    Ohne MPH habe ich die Depri eher körperlich erlebt, und ich habe entweder darüber gegrübelt, was die Ursache sein könnte, oder mich abgelenkt.
    Jetzt klappt das nicht mehr richtig. Ich würde lieber endlich mal etwas sinnvolles oder schönes tun. Z.B. mal raus gehen oder sich unterhalten, etc.
    Aber da stehen knapp 30 Jahre negative Erfahrung dagegen. Zwar hilft mir das MPH bei solchen Sachen schon, aber ich hatte mir mehr erhofft. Und vor allem verunsichert mich, dass ich mich überhaupt nicht darauf verlassen kann, weil alles so stark schwankt.

    Habe auch mal eine noch höhere Dosis MPH versucht, und auch da waren die Erfahrungen unterschiedlich. Mal hat es mich gut stabilisiert, ein anderes mal bin ich total lustlos und traurig geworden.

    Von daher habe ich mir wieder Gedanken über ein AD gemacht, aber da bisher nie eins gewirkt hatte bin ich nicht gerade zuversichtlich was das angeht.

    LG

  7. #37
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hi Evermind,

    wenn ich dir nur nen Rat wüsste, oder ist deine MPH-Dosierung vielleicht zu hoch?

    Bei Männern gibt es ja glaub keine so homonellen Schwankungen wie bei Frauen, ich wüsst es jedenfalls nicht.

    Seit ich bei mir einen Zusammenhang mit MPH und PMS herstellen konnte, weiss ich wenigstens, warum bei mir MPH nun manchmal nicht mehr wirklich hilft.
    Momentan versuch ich grad mal mit Mönchspfeffer über die Runden zu kommen .
    Ich glaube, es wirkt nicht schlecht.
    Aber diese Frauenprobleme helfen dir nun leider auch nicht weiter...

    Es gäbe ja noch andere interessante Fakten zu ADHS, zB. den Ferritinspiegel und so weiter..
    Und letztendlich denke ich auch, dass leider noch nicht alles erforscht ist, was die Psyche anbelangt.
    Und die Medis hinken der Forschun ja immer hinterher. Leider...

    Also dann, viel viel Kraft

    LG Nicci

  8. #38
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    Forum-Beiträge: 352

    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hallo Evermind,

    Deine Empfindungen bezüglich Depri kenne ich auch, habe es auch schon mal hier geschrieben. Durch Mph merke ich eine deutliche stärkere innere Ruhe und ich kann auch wieder Tätigkeiten machen welche ich Jahre nicht mehr machen konnte. Oft habe ich wenn ich zu Hause etwas arbeiten mußte mit Bier nachgeholfen (hat irgendwie ähnlich gewirkt, wurde ruhiger, gelassener, konzentrierter) nun geht das auch wieder ohne. Seit ich Mph nehme habe ich nichts mehr getrunken und das Bedürfnis ist auch nicht mehr da (vermisse schon mal ein Glas Wein zum Essen).

    Die Depr. ist nicht besser geworden und ich habe auch das Gefühl die innere Ruhe verstärkt das noch, kann mich ja nun besser auf "mein Elend konzentrieren".
    Es sind ja auch jahrelange Erfahrungen, Verlustängste und Negativerlebnisse welche mich geprägt haben. Aber trotz der depr. will ich auch nicht das gute an der Situation vergessen- siehe oben.
    Ich versuche mich tagsüber mit Dingen zu beschäftigen und auch daran zu denken- ich weiss was mit die Ursache für meine Probleme war. Ich kann nichts mehr ändern in der Vergangenheit, will aber in der Gegenwart dagegen angehen und das gelingt doch besser wenn ich die Ursachen kenne.

    LG Tom

  9. #39
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Danke für eure Worte!

    Die Psyche spielt natürlich auch eine ganz wichtige Rolle. Ich muss und will jetzt wieder mein Studium aufnehmen. Da kommt noch einiges auf mich zu die nächsten Wochen. Genauso was das soziale Umfeld angeht, nachdem ich mich jetzt über ein Jahr komplett abgemeldet habe...
    Von daher ist es unmöglich zu beurteilen was woher kommt.

    Im Prinzip finde ich die Wirkung des MPH in weiten Teilen ja gut. Es ist ja sinnvoll, dass ich "zur Vernunft komme", und mich den Problemen widme... Ich wünschte nur ich hätte schon früher angefangen, denn ob es jetzt noch was wird?!
    Es ist schon viel kaputt gegangen, nicht nur was die äußeren Umstände angeht. Ich fühle mich körperlich und geistig total ausgelaugt. Keine guten Voraussetzungen um die Dinge jetzt anzupacken.

    Aber jammern bringt ja auch nichts...
    LG

  10. #40
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hi Evermind,

    Das für die Wirkung von Venlafaxin verantwortliche Molekül wird also erst im Körper mit Hilfe des CYP2B6 hergestellt.
    Wenn jetzt ein guter Teil dieser Enzyme mit dem Abbau von MPH beschäftigt ist, müsste also die gleiche Dosis Venlafaxin weniger Wirkung haben.
    Umgekehrt müsste das MPH umso stärker wirken, je höher die Dosis von Venlafaxin ist, weil entsprechend weniger MPH abgebaut werden kann.
    Genanntes Enzym verstoffwechselt übrigens noch viele andere Arzneimittel.
    Außerdem gibt es sehr große genetische Unterschiede was die Aktivität des Enzyms bei verschiedenen Personen angeht.
    Soweit zur Theorie.
    Das ist ja interessant. Von wo hast du die Info?

    Ich hab vor langem mal mit der Swissmedic Kontakt aufgenommen, weil ich eine Interaktion mit MPH und Venlafaxine vermutet habe, und habe diese Antwort bekommen:

    Was Interaktionen zwischen Venlafaxin und Methylphenidat betrifft, so beinhalten die jeweiligen Fachinformationen (FI) unter der Rubrik "Interaktionen" die folgende Hinweise (s. a.www.kompendium.ch):
    • In der FI von Venlafaxin Sandoz steht: Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Verabreichung von Venlafaxin Sandoz mit anderen ZNS-wirksamen Stoffen geboten. Methylphenidat ist ein zentralnervöses Stimulans.
    • In der FI von Concerta steht, dass Methylphenidat den Metabolismus von ... bestimmten Antidepressiva (trizyklische und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) hemmen kann. --> Venlafaxin und sein annähernd äquipotenter Hauptmetabolit, O-Desmethylvenlafaxin sind starke Inhibitoren der Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahme. Werden diese Medikamente zusammen mit Concerta verabreicht, ist es möglicherweise erforderlich, ihre Dosierung zu reduzieren.
    Was stimmt nun?
    Ich komm grad nicht mehr mit , solle wohl dringend in die Heia.

    LG Nicci

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