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Diskutiere im Thema Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hi Evermind,

    das tönt ja schon besser
    Aber eben nicht verzweifeln.
    Der ADHS-Spezialist, bei dem ich war, hat von einem Jahr gesprochen, bis sich die Stabilität, die man mit MPH anstrebt, gefestigt hat.
    Also MPH wirkt ja sofort, aber bis dann die Verhaltensänderungen gefestigt sind, kann es eben bis zu nem Jahr dauern.

    Also dann, machs guet

    VlG Nicci

  2. #12
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    @ Alex,

    ups, da hab ich gestern unbeabsichtigt grad zwei Böcke geschossen
    Ich werd mir Mühe geben, dass mir das nicht mehr passiert.

    LG Nicci

  3. #13
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    na ja, ich versuche eben mich auf das Positive zu konzentrieren.^^

    Ich kann aber verstehen, wenn es heißt, dass manche von Mph Depressionen bekommen. Schätze jetzt auch vieles realistischer ein. Vorher habe ich immer gedacht es wird schon noch irgendwie gehen und den Rest größtenteils verdrängt.

    Heute habe ich zwar ein paar Emails aufgearbeitet und war einkaufen, allerdings wieder verbunden mit deutlicher innerer Unruhe und Konzentrationsproblemen. Besonders im Freien merke ich dann die Reizüberflutung verbunden mit einer Art Unwirklichkeitsgefühl...
    In der Anfangszeit mit Mph war das täglich stundenweise weg, und ich habe mich endlich mal wie ein Mensch gefühlt!!!
    Ich konnte auch endlich mal ein wenig entspannen und mich z.B. einfach mal hinlegen und ausruhen.

    Jetzt fühle ich mich wieder die ganze Zeit über unglaublich erschöpft und gleichzeitig angespannt.
    Es ist zwar immer noch etwas besser als ohne das Mph, aber auf Dauer auch nicht akzeptabel.
    Einfach nur fies, dass die Wirkung so schnell nachgelassen hat.

    Vielleicht habe ich ja doch kein ADS und das Mph hat nur kurzzeitig die Energiereserven mobilisiert, oder ich kann die Symptome nicht von denen der Depression unterscheiden...

    Wie gesagt, ich muss jetzt noch ein wenig Geduld haben, bis ich wieder mit meinem Arzt sprechen kann, und dann eventuell noch mal die Dosis erhöhen. Auch wenn mich das gerade wenig begeistert, da ich schon recht schnell bei einer Tagesdosis von 30mg gelandet bin, und der Spielraum nach oben begrenzt ist.

  4. #14
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hi Evermind,

    ich hatte heute auch einen komischen Tag, hab heute etwas mehr MPH gebraucht als normal.
    Allerdings hab ich grad meine Mens und da ist es oft so, dass Frauen etwas mehr MPH brauchen. Nur denk ich nicht dran und wunder mich dann, dass ich irgendwie nicht ganz present bin.
    Wenns dir nicht gut geht. Vielleicht könntest du bei deinem Arzt anrufen und fragen, ob du schon früher einen Termin haben könntest oder er kann dich vielleicht telefonisch beraten.
    Wenn du tatsächlich depressive Syptome hast, macht es keinen Sinn, noch diesen Monat durchzuhalten, denn alles was du jetzt verlierst, musst du nachher wieder mühsam raufkrabbeln.
    Dass einem unter MPH Dinge mehr bewusst werden, leider auch solche, die einem belasten, habe ich auch schon festgestellt.
    Frustrierend ist es dann, wenn man noch nicht so weit ist, diese auch tatsächlich zu ändern , dann muss man schon sehr grosszügig mit sich selber sein, um sich dieselben Fehler immer wieder zu verzeihen.
    Und es gibt ja auch Fortschritte. Diese heisst es dann, sich ganz bewusst vor Augen zu führen und sich auch ein bisschen zu loben

    Die Diagnose würd ich vorschnell nicht in Frage stellen. Das wurde ja sicher gut abgeklärt.

    Also, bis dann

    LG Nicci

  5. #15
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    Forum-Beiträge: 272

    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hey, noch mal Danke für deine Antworten!

    du hast recht, jetzt vorschnell wieder alles in Frage zu stellen wäre sicher nicht gut!

    Ich schleppe mich nur leider schon ziemlich lange hauptsächlich mit den depressiven Symptomen rum, und habe das so satt... Da bin ich jetzt natürlich ein wenig ungeduldig. Und ich habe auch schon so viele Antidepressiva probiert, dass ich mir natürlich schon Gedanken mache was ich denn überhaupt noch probieren kann, wenn Mph auch keine Besserung bringt.
    Der Anfang war ja sehr vielversprechend, und naja, ich muss halt Geduld haben

    Je nachdem wie die nächsten Tage verlaufen werde ich vielleicht wirklich noch mal um einen früheren Termin bei meinem Arzt betteln...

    LG

  6. #16
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hallo Evermind,

    also als du die diversen Antidepressiva durchprobiert hattest, hattes du ja noch kein MPH, oder?
    Die Situation ist nun sicher ne neue, weil ja MPH die Noradrenalin und vorallem die Dopaminverfügbarkeit erhöht.
    Die gängigsten Antidepressiva greifen vorallem aber in den Serotoninhaushalt ein.

    Es ist eigentlich logisch, dass ein ADHS nur alleine mit Antidepressiva nicht behandelt werden kann.
    So haben auch viele nicht erkannte ADS oder ADHSler unzählige misslungen Antidepressivaversuche hinter sich, bis endlich jemand auf die Idee kommt, dass ein AD(H)S dahinerstecken könnte.

    Also, es gibt sicher ne Lösung für dich, da bin ich mir sicher.

    Machs guet

    LG Nicci

  7. #17
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Nicci schreibt:
    also als du die diversen Antidepressiva durchprobiert hattest, hattes du ja noch kein MPH, oder?
    Die Situation ist nun sicher ne neue, weil ja MPH die Noradrenalin und vorallem die Dopaminverfügbarkeit erhöht.
    Die gängigsten Antidepressiva greifen vorallem aber in den Serotoninhaushalt ein.
    Hi Nicci,
    das ist richtig, hatte die AD's immer ohne MPH, und immer das Gefühl, dass sie mehr schaden als nutzen. Ich wollte das Venlafaxin deswegen auch loswerden, weil mich das immer müde und erschöpft gemacht hat bei gleichzeitiger Anspannung (bei 300mg lag ich nur noch im Bett), und hatte die Dosis bis ungefähr zu dem Zeitpunkt, als ich mit MPH angefangen habe schrittweise auf 37,5mg runtergeschraubt. Mir ging es nach jeder Dosisreduzierung etwas besser, und ich wollte das Venlafaxin eigentlich ganz absetzen, und nur noch MPH nehmen, aber mein Psychiater wollte unbedingt, dass ich mindestens wieder 75mg nehme.
    Jetzt fällt mir gerade auf, dass es ja auch an dem Venlafaxin liegen könnte, dass es mir wieder etwas schlechter geht, und nicht an der nachlassenden Wirkung des MPH.

    Eins würde mich aber interessieren:
    Gibt es noch andere, bei denen die Wirkung des MPH schon nach kurzer Zeit nachgelassen hat?

    Unabhängig davon habe ich die letzten 2 Tage festgestellt, dass ich mit Kaffee die Wirkung des MPH wieder etwas verstärken kann. Zwar nicht ganz so gut, wie in der ersten Woche mit MPH, aber so dass ich wieder ein wenig ruhiger und klarer im Kopf bin.

    Die Tage davor hatte ich auf Kaffee verzichtet. Am liebsten würde ich sowieso alles weg lassen, bis auf das MPH. Habe letzte Woche mal meinen Medikamentenvorrat ausgemistet und bin echt erschrocken, was ich die letzten Jahre alles in mich hinein gestopft habe. Und zu den ärztlich verordneten Medikamenten kam dann auch noch Kaffee, Alkohol und anderes hinzu... Dann noch depressionsbedingt psychischer Stress, kein Sport mehr, schlechte Ernährung - kein Wunder, dass mein Zustand so miserabel ist.

    Deswegen würde ich am liebsten nur noch das nehmen, was wirklich hilft, das MPH, und ansonsten so gesund leben wie ein asketischer Mönch.
    So weit der Plan
    LG

  8. #18
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hi Evermind,

    wie geht es dir?

    Genau, das wollte ich auch, nur noch MPH nehmen, und hab deshalb Venlafaxine langsam ausgeschlichen, aber auch, weil sich die beiden Medis irgendwie in der Dosierung nicht vertragen haben.
    Kurz nach der letzten Tabletteneinnahme von Venlafaxine bin ich von einem Tag auf den anderen depressiver geworden.
    Im Nachhinein hat sich das als schwerwiegende Entzugsdepression herausgestellt, die nur nach zwei Tabletten Venlafaxine à 37,5 mg wieder wie weg war.
    Seither nehm ich die 37,5 mg brav ein und komm so gut über die Runden.

    ich überleg mir gerade, ob sowas bei dir auch sein könnte, da du auch einen Venlafaxinentzug durchgemacht hast.

    Aber es kann schon sein, dass sich bei gewissen Menschen Venlafaxine und MPH nicht verträgt.
    3oo mg Venlafaxine und MPH habe ich nicht vertragen, ich hab davon extremes Herzklopfen bekommen.
    Ab 150mg Venlafaxine hatte ich die Probleme nicht mehr.

    LG Nicci

  9. #19
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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    Hey Nicci,

    danke der Nachfrage, wie es mir geht ist nicht so leicht zu beantworten...
    Inzwischen bin ich mir sicher, dass das MPH hilft, aber leider noch zu schwach.
    Nehme seit ein paar Tagen, nach telefonischer Rücksprache mit meinem Arzt, 2 x 20mg MPH täglich. In der Zeit, in der der Spiegel nachmittags am höchsten ist, geht es mir meistens ganz gut. Den Unterschied merke ich deutlich...
    Gerade am Wochenende, als ich mit dem Zug unterwegs war:
    Vormittags beim Packen (obwohl ich nicht viel mitgenommen habe) total gestresst und völlig fertig, körperlich erschöpft und nur noch am schwitzen
    Im Zug dann ähnlich: Totale Reizüberflutung, kaum auszuhaltende Anspannung, Wechsel zwischen völlig erschöpft und total aggressiv. Hinter mir ein Mädchen laut schmatzend am Kaugummi kauen, 2 Sitze vor mir ein kleines hyperaktives Kind. Ahhhhh.....

    Aber nachmittags konnte ich dann entspannt die Fahrt genießen.

    Nur wirklich blöd, dass ich scheinbar eine ziemlich hohe Dosis benötige, und dass alles noch total unkonstant und instabil ist.
    Wenigstens vertrage ich es gut, habe keine Nebenwirkungen, und Puls und Blutdruck sind noch normal.

    Wegen dem Venlafaxin:
    Frage mich nach wie vor, ob es die Wirkung des MPH abschwächt...
    Es ist halt immer blöd wenn man mehrere Medis nimmt, weil man dann schlecht unterscheiden kann, welche Wirkung jetzt woher kommt, und wie das Zusammenspiel ist.
    Andererseits hat mein Arzt schon recht, jedenfalls vom theoretischen Ansatz her, dass ein AD bei mir noch durchaus sinnvoll ist.

    Deswegen werde ich das erst mal so lassen.

    LG

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

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    AW: Grundsatzfrage zur Dosierung von Mph i.a. und medikinet adult im speziellen

    danke für diesen thread! bin gerade in einer ähnlichen lage, und froh darüber, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht ...

    ich nehme jetzt weiter brav die verschriebene dosis venlafaxin, auch wenn ich dauernd die wirkmechanismen hinterfrage, und zwischendurch immer wieder am verzweifeln bin mit dem mph. ganz "geduldig", bis zum nächsten arzttermin

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