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Diskutiere im Thema Seroquel und Methylphenidat? ADHS-Symptomverstärkung? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Seroquel und Methylphenidat? ADHS-Symptomverstärkung?

    Also ich nehme Methylphenidat und Seroquel (und Lithium). Das Seroquel nehme ich aufgrund einer bipolaren affektiven Störung vom Typ 1 (mit Psychosen, Mischzuständen und Rapid Cycling). Seroquel nehme ich seit Dezember 2005 und hatte bis jetzt Dosierungen zwischen 25 und > 1.000 mg pro 12 Stunden. Methylphenidat nehme ich mit Unterbrechungen schon seit 1999. Manche Unterbrechungen dauerten mehrere Jahre. Durch die bipolare Störung kam es, dass ich Methylphenidat auch schon in manischen oder depressiven Phasen so wie in Mischzuständen eingenommen habe. Als ich mal in einer Psychose war wollte mir ein Allgemeinarzt mit Spezialisierung auf ADHS Ritalin verordnen. Ich hatte mich trotz Psychose noch weigern können.

    Zu Seroquel und atypischen Neuroleptika ist allgemein zu sagen: man sollte diese Medikamente nur geben, wenn es keine andere Option mehr gibt. Neuroleptika, insbesondere wohl die atypischen wie Seroquel, Zyprexa, Risperdal usw. können ein ADHS negativ beeinflussen. Ich kenne einige Psychiater und Psychotherapeuten die Neuroleptika bei ADHS für nicht geeignet halten. Mir ist ein Psychiater bekannt, selbst von ADS betroffen der sagt, Seroquel bei ADHS sei ein Kunstfehler.

    Es können nun aber Erkrankungen eintreten (bipolare Störung, Schizophrenie) wo der Einsatz von atypischen Neuroleptika alternativlos ist. Und dann hängt man da fest und kommt nicht mehr so einfach weg, wie ich z.B.

    Methylphenidat kann man meiner Erfahrung und Beobachtung nach sehr gut mit atypischen Neuroleptika kombinieren. Bei mir stört Methylphenidat nicht den Schlaf. 5 mg, eine Stunde vor dem Schlafen lassen mich besser einschlafen und das RLS durch Seroquel ist milder.

    Mein eigener Psychiater, der sehr viel Erfahrung hat aber kein ADS-Profi ist vertritt auch die Meinung, ADHS und Neuroleptika sind nicht gut. Aber eine Alternative zu finden ist für mich nicht so einfach. Mittlerweile bin ich ziemlich abgehärtet und kann einiges vertragen, wo andere längst im Koma wären (ugs.).

    Wer nur etwas zum schlafen und zur Beruhigung braucht, der kann seinen Arzt ja mal nach Trimipramin fragen. Das hat einen relativ guten Ruf und hat kein Abhängigkeitspotenzial wie die Benzodiazepine.

    Ich erwarte es zwar nicht aber wenn jemand eine Idee hat, wie man Seroquel absetzen könnte, wäre ich dafür dankbar. Mit meinem eigenen Arzt habe ich lange darüber gesprochen und am Ende kamen wir dann zu dem Punkt wo ich gesagt, dass ich aufgrund der aktuellen sehr hohen Belastung nichts ändern möchte, um meine Stabilität nicht zu riskieren. Das Problem ist am Ende, dass niemand wissen kann, was passieren wird.

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Seroquel und Methylphenidat? ADHS-Symptomverstärkung?

    Hallo Daniel

    Ich hab das Mirtazapin jetzt auch weggeschmissen.
    Nur ne kleine Anmerkung: Generell würd ich Medis nicht einfach so wegschmeissen, sondern sie in die Apotheke zurückbringen, damit diese dort fachgerecht entsorgt werden können.

    LG Nicci

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Seroquel und Methylphenidat? ADHS-Symptomverstärkung?

    ok, probiert hast dus wenigstens

    Das wär natürlich das beste, wenn dein Doc die Medis weitergeben könnte.

    LG Nicci

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