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Diskutiere im Thema Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-( im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 83

    Unglücklich Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Hallo liebe LeidensgenossInnen!

    Habe schon wieder Sorgen und kann nicht einschlafen. Hat jemand einen Rat für mich? Folgendes ist passiert:

    Ich hatte nach dem Besuch bei meinem neuen Neurologen hier ja schonmal darüber geschrieben, dass ich kein Ritalin bekommene, sondern Venlafaxin (http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...enlafaxin.html , komische Schrift auf einmal, hm...), weil der Bericht des Arnsberger Spezialisten, der mich 2002 diagnostiziert hatte, trotz Anforderung noch nicht vorlag. Ich nahm also brav jeden Morgen meine 75mg Venlafaxin. Wirkung: Zwei Wochen lang erst gar kein und dann gestörter Schlaf. Erst in der dritten Einnahmewoche schlief ich wieder normal. Sonst fühlte ich mich nicht anders, als unter Citalopram, das ich bis zum ersten Besuch beim neuen Doc genommen hatte. Und meine Konzentrationsstörungen waren/sind auch weiterhin vorhanden.

    Heute war mein zweiter Besuch bei diesem Arzt. Der Bericht des anderen Arztes ist - nach inzwischen drei Monaten!!! - immer noch nicht da! Die Folge: Immer noch kein Medikinet adult. Sondern ich soll das Venlafaxin (das ich schon seit 2 Wochen nicht mehr nehme, weil Packung leer und ich ja davon ausging, dass ich ab heute Medikinet bekomme. Hatte aber keine Entzugserscheinungen), wieder nehmen. Und zwar erst eine Woche lang 75 mg, danach die Woche 150mg täglich, entweder eine 75er morgens und eine mittags oder auch zwei morgens. Das Wichtige sei die Wirkung auf das Noradrenalin, ich sollte durch dieses Medi irgendwann ruhiger und konzentrierter sein. Falls aber dann wider Erwarten tatsächlich immer noch keine Wirkung da sein sollte, soll ich einfach drei Stück nehmen. Entweder je eine morgens, mittags und abends, oder zwei morgens und eine mittags, oder morgens alle drei auf einmal, sei egal.


    Ist das eine seriöse Dosieranweisung??? Woher soll ich wissen, was richtig für mich ist und ob 225mg auf einen Schlag nicht zuviel sind?


    Er sagte, er könne mir das Medikinet adult jauch gar nicht verschreiben, weil es noch gar nicht in den Apotheken vorrätig sei. Auf meinen Einwand hin, dann könne die Apotheke es doch bestellen (war 2002 bei meinem Ritalin SR ja auch so), sagte er, was nütze das, wenn es noch gar nicht ausreichend verfügbar sei, das sei also sinnlos.


    Stimmt das tatsächlich? Wird es nicht ausreichend hergestellt???

    Rat des Arztes: Am besten nochmal einen Termin bei dem Arnsberger Arzt machen ( = Sinn, wenn doch angeblich zu wenig Medikinet adult verfügbar ist...) oder mich an die ADHS-Ambulanz in Bochum zwecks Neudiagnose (also wieder all die Test *ächz*) wenden - und erstmal ein Jahr lang auf den Termin warten. So lang sei nämlich inzwischen die Warteliste. Also: Venlafaxin nehmen, das sei wirklich das Beste bei AD[H]S, und etwas Anderes verschreibe er mir nicht (somit hatte sich auch die Frage nach Elontril erledigt).


    Jetzt bin ich ziemlich verzweifelt. Nächsten Montag sind die Ferien vorbei, und dann brauche ich meine volle Konzentration! Ein Jahr lang warten kann ich nicht, dann ist meine Umschulung fast vorbei, bzw. ich im Praktikum (- wenn ich es überhaupt so weit schaffe). Nach Arnsberg fahren und zurück kostet viel Geld, aber ich muss sparen, wo es geht (Übergangsgeld ist nicht hoch, und 3 Katzen wollen auch ernährt werden). Deshalb geht auch Off-lable-Verschreibung nicht, aber das wollte der Doc ja auch ohnehin nicht machen, weil ja der Bericht des Arnsberger Arztes...


    Irgendwie finde ich keinen Ausweg aus diesem Teufelskreis. Hat jemand eine Idee?

    LG von

    Ulli

    P.S.:Mein nächster Termin bei dem Doc ist erst Anfang November, früher war keiner frei.
    Geändert von DieChaosUlli (10.08.2011 um 01:42 Uhr) Grund: P.S. hinzugefügt

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Hallo Ulli,

    nein, 225 mg sind nicht unseriös und durchaus im Rahmen üblicher Dosierungen. Je nach Körpergewicht und Umständen geht auch mehr: Klick
    Wenn eine Depression bei ADHS vorliegt, wirkt das Medikament oft erst ab solchen Dosierungen und erst nach einigen Wochen Einnahmezeit. Allerdings hat es oft deutliche Nebenwirkungen. Das alles kann man nur durch Ausprobieren herausfinden - und manche Nebenwirkungen gehen nach einiger Zeit der Einnahme auch zurück. Ich vermute, dass Dein Arzt diesen einmal begonnenen Behandlungsversuch erst ausreichend lange (!) und bis zur notwendigen Dosis durchführen will, bevor ihr auf ein anderes Antidepressivum umsteigt. Das ist doch grundsätzlich der aus medizinischer Sicht richtige Weg - und nichts anderes tut Dein Arzt.

    Jetzt musst Du entscheiden, ob die Nebenwirkungen auszuhalten sind und Du diese erst mal eine Weile erträgst und wartest, ob sie nach einigen Wochen nachlassen und die Wirkung einsetzt.

    Sollte der Behandlungsversuch mit Venlafaxin erfolglos sein oder wegen zu starken bzw. anhaltender Nebenwirkungen abgebrochen werden müssen, weiß ich nicht, was einem weiteren Versuch mit Elontil im Wege stehen sollte. Sprich Deine Arzt in diesem Fall dann darauf an!

    Medikinet aduld ist verfügbar wie jedes andere Medikament, es gibt m.W. auch keine Lieferengpässe. Die KK übernehmen die Kosten m.W. aber nur mit entsprechender Diagnose.

    LG Spezi

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Wenn du schon die Diagnose hast, fordere sie schriftlich beim Arzt an mit Fristsetzung. Er ist dazu verpflichtet, die Diagnose herauszugeben! Wenn er nicht darauf eingeht, geh zum Anwalt oder such dir ne Rechtsberatungsstelle. Kostenübernahme kannst du direkt beim Anwalt stellen, oder einen Kostenübernahmeschein beim Amtsgericht holen.
    Aber am BESTEN, geh einfach nochmal persönlich zu dem Arzt und lass dir direkt die Diagnose geben!!!! Oder versuchs nochmal telefonisch, jeden Tag anrufen und nerven! Die sollen die Diagnose zu Dir senden! Fertig.

    Ich habe Citalopram und Venlavaxin beides nicht vertragen, mein Neurologe hat mir bis jetzt, seit kurzem, die 2te Packung Medikinet retard 10mg verschrieben, mußte es noch selber zahlen, da er in Urlaub war und die andere Ärztin in der Praxis unterschrieb.
    Hab bis jetzt min 10 verschiedene Antidepri probiert.

    LG Anni

  4. #4
    soary

    Gast

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Hallo Ulli,

    mich würde interessieren, wer den Bericht bei dem Arzt in Arnsberg angefordert hat? Du oder dein jetziger behandelnder Arzt?

    Wenn du es warst, bitte deinen jetzigen behandelnden Arzt eine Überweisung mit der "Bitte um Übersendung der Unterlagen" fertigzumachen und diese Überweisung dort hinzuschicken.
    Notfalls zahlst du halt das Porto dafür.

    Oft reicht ein Telefonat nicht aus um Unterlagen von einem anderen Arzt zu bekommen. Da könnte ja jeder anrufen und Unterlagen von irgendwelchen Menschen anfordern.
    Den Gang zum Rechtanwalt find ich doch sehr überzogen.

    Also nimm die Adresse, geh zu deinem jetzigen Doc, sag, die sollen die Überweisung ausstellen und dann sollte das auch klappen.
    Somit hat dein behandelnder Arzt die Diagnose (und Berichte) und du musst die ganzen Tests nicht nochmal machen.

    LG soary

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 83

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Guten Morgen!

    Danke für Eure Antworten!


    Also, eine Depression habe ich egtl. nicht mehr, die hatte ich vor 3 Jahren nach meinem BurnOut mit Hörsturz etc., deshalb veschrieb mir mein früherer Arzt damals das Citalopram. Wohl wegen dieser damaligen Depression meint mein neuer Doc nun, mir weiterhin ein Antidepri verschreiben zu müssen. Ich brauche aber schon lange keins mehr, sondern nur wieder mein MPH, damit ging es mir damals richtig gut - auch OHNE Antidepri. Hatte ja vor dem Citalopram noch nie im Leben ein Antidepressivum genommen und kam trotzdem zurecht! Eben bis auf die ADS-Symptome.

    225mg Venlafaxin gehen also in Ordnung. Mich wundert nur, dass ich dieses Mittel, das ja auf den Hirnstoffwechsel wirkt, einfach so wild 'rumdosieren können soll... und das auch so schnell, denn solche Medis brauchen ja tatsächlich Zeit, bis die volle Wirkung da ist. Dazu kommt, ich bin dann ja wieder am Lernen, Klausurschreiben usw. und habe ein bisschen Angst wg. der dann bei höherer Dosierung evtl. wieder auftretenden Nebenwirkungen (Schlafstörungen).

    Warum ist es bloß so schwer, Medikinet adult verschrieben zu bekommen... hat das vielleicht etwas mit dem ärztlichen Budget zu tun? Oder allgemeinem Unbehagen, BTM zu verschreiben? Angst vor der Krankenkase? Oder warum scheuen die Ärzte davor zurück wie der Teufel vor Weihwasser???


    Die Diagnose / den Bericht hatte mein neuer Arzt schriftlich und auch mit meiner Unterschrift angefordert - im Mai. Naja, ist ja auch "erst" ca. 3 Monate her...

    Ich verstehe das nicht. Wenn Ärzte doch dazu verpflichtet sind, Diagnosen herauszugeben, dann kann mein Arnsberger Ex-Arzt das doch nicht einfach verweigern, nur weil ich nicht mehr bei ihm in Behandlung bin? Als ich letztes Jahr meinen Antrag auf Schwerbehinderung stellte (nicht nur wg. ADS, habe noch mehr), hatte das Versorgungsamt auch meine ADS-Diagnose bei ihm angefordert und auch da hatte er nicht reagiert, so dass das Versorgungsamt mich letztendlich anschrieb mit der Bitte, mich doch ebenfalls an den Arzt zu wenden. Tat ich auch, sicherheitshalber schriftlich, und ich fragte auch, ob er eine Überweisung braucht (hätte ich ihm dann inkl. Versichertenkarte und Rückporto geschickt), aber ich bekam nie eine Antwort. Und danach dauerte es auch immer noch lange Zeit, bis ich endlich meinen Ausweis bekam => man hatte sich anscheinend weiterhin Zeit gelassen. Das ADS ist in dem Begleitschreiben zum Ausweis, wo ja alle berücksichtigten Erkrankungen aufgelistet werden, übrigens auch aufgeführt, aber das reicht meinem neuen Doc nicht aus.

    Hin- & Rückfahrt DO-Arnsberg kosten zusammen fast 30,- €. Und Fehlzeiten bei der Umschulung...


    Ist Beides nicht 'drin.


    Herzliche Grüße von

    Ulli

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Ohne Diagnosebericht Medikinet adult verschreiben könnte für den Arzt so eine Sache sein.

    Die Behandlung mit MPH im Erwachsenenalter muss begründet sein/werden. Es müssen Gründe vorliegen, die deutlich machen, dass eine Behandlung jetzt notwendig ist. Wenn dem so ist, muss weiterhin begründet werden, warum z.B. eine Psychotherpie zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht wird. Die medikamentöse Behandlung mit MPH soll in einem Gesamtkonzept angewendet werden, also dann, wenn entweder andere Behandlungsformen mit der Behandlung mit MPH kombiniert werden müssen, damit die anderen Behandlungsformen erfolg haben können, zum jetzigen Zeitpunkt keine andere Behandlung außer eine medikamentöse angebracht ist (weil sich vorraussichtlich keine Erfolge einstellen würden), bis diese etabliert ist und der Patient sich auf andere Behandlungsformen einlassen kann oder (seltener?) wenn die Symptomatik so spezifisch ist, dass für diese keine andere Behandlung (mehr) außer der medikamentösen Besserung bringt.

    Mit der Kenntnis über den Inhalt des Diagnoseberichts wäre der Arzt auf der sicheren Seite, wenn er seine Wahl, die MPH zu verschreiben, aus irgendwelchen Gründen (z.B. wenn die Kasse mit der Frage an ihn heran tritt, ob das wirklich nötig ist) mal ganz ausführlich begründen muss.

    Es ist aber, außer der zeitliche Aufwand und die ggf. anfallen Portokosten, eigetlich auch kein Problem einen fertigen Diagnosebericht zu schicken.

    Ich habe festgestellt, dass der aber auf sich warten lässt, solange er nicht geschrieben ist. Wenn es den scheinbar aber zur SBA Ausstellung gab, gibt es den ja hoffentlich doch schon. War das ein normaler Arzt mit Kassenzulassung?

    Du hast meines Wissens als rechtsfähige Person ein Recht auf Auskunft, worin eine Einsicht in alle sich auf dich beziehenden Daten enthalten ist. Da fällt der Diagnosebericht drunter und du kannst auf Auskunft und auf eine Kopie des Berichts bestehen. Die Auskunft ist auch kostenlos (obwohl ich nicht genau weiß, ob die Blätter zur Kopie und "Kopierleistung" berechnet werden könnte, wenn das jemand ernsthaft wollte). Das darf je nach Bundesland doch nicht grundlegend verschieden sein?

    "Keine Zeit" und "wir können ihnen zum jetzigen Zeitpunk keine Auskunft erteilen" könnte der Arzt zwar (glaube ich?) sagen, aber warum das dann gerade nicht ging müsste er im Zweifelfall begründen. Also ein "keine Lust" oder "muss das jetzt sein?" muss dich nicht verunsichern, höchstens feinfühlig werden lassen, damit sich die Sprechstundenhilfe oder der Arzt hoffentlich etwas motivierter deinem Anliegen annehmen.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    [ ....................... ]
    Geändert von Alex (10.08.2011 um 14:59 Uhr) Grund: Gelöscht (Spam)

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Hallo Ulli,

    ich kann Dir auch nur sagen, dass Ärtzte verpflichtet sind, Dir über Ihre Unterlagen Dich betreffend Auskunft zu erteilen. Du hast auch einen Rechtsanspruch auf Einsichtnahme in die Patientenakte und gegen Kostenerstattung auf Kopien der gewünscheten Seiten. Wenn der Arzt darauf nicht reagiert, dann wende Dich bitte an die Landesärztekammer. Ich habe das mal gemacht, ich hab bei der Landesärztekammer angerufen und mich beraten lassen. Googel mal nach "Landesärztekammer Beratungsstelle" und vielleicht noch Dein Bundesland als Zusatz. Hier ist ein Beispiel.
    Die haben mir meinen Rechtsanspruch bestätigt und mir auch nahegelegt, mich wieder an sie zu wenden, wenn es Problem gibt.
    Als es dann tatsächlich mit einer Arztpraxis Probleme gab und die Sprechstundenhilfe mir sagte, dass sie mir keine Befunde rausgeben und keinen Einblick in meine Akte gewähren würden, hat die Mitteilung genügt, dass ich von der Landesärztekammer eine andere Auskunft erhalten habe und mich nun wieder an sie wenden würde: Sofort wurde ich durchgestellt, der Arzt war persönlich am Apparat, erteilte mir jede Auskunft, die ich wollte und war mit einem Mal absolut entgegenkommend...

    Ein anderer Weg wäre, einfach eine Schwerbehinderung beim Versorgungsamt zu beantragen oder eine solche Hilfe...
    ...dann wird der ärztliche Befund vom Amt angefordert...

    Im Ernst: Der Weg über die Beratungs- und Vermittlungstelle der zuständigen Landesärztekammer ist vermutlich der schnellste und richtige.

    Viele Erfolg!

    LG Spezi

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 83

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Hallo Ihr Lieben!

    Auch Euch herzlichen Dank für die Tips!

    Die Landesärztekammer... ja, da werde ich mich mal sclau machen.

    @ Spezi:

    "Ein anderer Weg wäre, einfach eine Schwerbehinderung beim Versorgungsamt zu beantragen oder eine solche Hilfe...
    ...dann wird der ärztliche Befund vom Amt angefordert..."


    Tja, das interessierte die damals auch nicht:

    "Als ich letztes Jahr meinen Antrag auf Schwerbehinderung stellte (nicht nur wg. ADS, habe noch mehr), hatte das Versorgungsamt auch meine ADS-Diagnose bei ihm angefordert und auch da hatte er nicht reagiert, so dass das Versorgungsamt mich letztendlich anschrieb mit der Bitte, mich doch ebenfalls an den Arzt zu wenden. Tat ich auch, sicherheitshalber schriftlich, und ich fragte auch, ob er eine Überweisung braucht (hätte ich ihm dann inkl. Versichertenkarte und Rückporto geschickt), aber ich bekam nie eine Antwort. Und danach dauerte es auch immer noch lange Zeit, bis ich endlich meinen Ausweis bekam => man hatte sich anscheinend weiterhin Zeit gelassen."

    Coach... ja, manchmal wünschte ich mir schon Hilfe. Wie und wo kommt man an so einen Coach? Bestimmt wieder nur bei nachgewiesener Diagnose, oder...

    Womit sich die Katze wieder in den Schwanz beißt.


    Grüßle,

    Ulli

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Immer noch kein Medikinet Adult. Soll Venlafaxin hochdosieren. :-(

    Tja Ulli,

    wenn er auch gegenüber amtlichen Schreiben nicht reagiert (so einen Fall hatte ich noch nicht), bleibt wohl nur Landesärztekammer oder ein Anwalt.

    Die von mir verlinkte Hilfeform (Betreung/Coaching) bekommst Du, wenn Du zum Personenkreis der psychisch erkrankten oder behinderten Menschen gehörst, eine entsprechende Beinträchtigung im täglichen Leben vorliegt (aus der sich ein Hilfebedarf ergibt) und Dein Einkommen entsprechend gering ist. Es wird also keine ADHS-Diagnose benötigt, sondern nur ein ärztlicher Befund, aus dem hervorgeht, dass Du psychisch erkrankt oder behindert bist. Das kann auch z.B. Depression sein, das ist völlig egal. Entscheidend ist die Beeinträchtigung, die aus der Erkrankung resultiert, nicht die Art der Erkrankung selbst. Die Feststellung, ob Du zum Personenkreis gehörst, trifft der Amtsarzt (Gesundheitsamt) auf Basis der vorliegenden ärztlichen Befunde und einem persönlichen Gespräch mit Dir bzw. einer Untersuchung (Begutachtung). Der Umfang der konreten Hilfe wird in dem Fall von Fachdienst des Sozialamtes ermittelt und bewilligt.

    Aber wende Dich doch erst mal die Landesärztekammer und sehe nicht gleich wieder schwarz...
    Falls Dich das jetzt alles überfordert: Es gibt entsprecehndde Beratungsstellen sozialer Dienste, die Dich beraten, begleiten und unterstützen.

    Alles Gute!

    LG Spezi

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