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Diskutiere im Thema Opipramol neuraxpharm 50mg im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Sunshine

    Gast

    Opipramol neuraxpharm 50mg

    Kennt jemand von euch dieses Medikament und hat Erfahrungen damit?

    Es soll bei Angstzuständen und Panikatacken helfen, aber hilft es denn auch wirklich bei Schlafstörungen? Also wenn man jetzt nur Schlafstörungen hat, denkt ihr, dass es das richtige wäre?


    Liebe Grüße
    Sunshine

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    Wirkt weder antidepressiv noch angstlösend, sondern nur groggymachend.

  3. #3
    Sunshine

    Gast

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    Eiselein schreibt:
    Wirkt weder antidepressiv noch angstlösend, sondern nur groggymachend.
    Hallo Eisi

    Und das heißt jetzt was? Ist man dann immer müde oder schlapp? Bitte erkläre das mal genauer, denn ich nehme an, Du hast schon Erfahrungen damit gemacht.


    Liebe Grüße
    Sunshine

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    Hallo sunshine,

    ich hatte ein ähnliches Medikament verschrieben bekommen,das eigentlich antidepessiv und angstlösend wirkt,jedoch niedriger dosiert abends genommen schlaffördend wirken soll.(Ich hatte monatelang nur 4 Stunden geschlafen ).

    Nachdem ich den Beipackzettel gelesen habe,habe ich dem Arzt gesagt ,das ich dann lieber weniger schlafe unter anderem Schlafstörungen Häää stand da bei den Nebenwirkungen, das war noch das harmloseste.

    Also ,ich hab mich schlichtweg nicht getraut es zu nehmen.

    LG Dori

  5. #5
    Sunshine

    Gast

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    Danke Dori und Berga für eure Antworten. Endlich mal was vernünftiges, mit dem man auch was anfangen kann

    Liebe Grüße
    Sunshine

  6. #6


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.806
    Blog-Einträge: 40

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    Eiselein schreibt:
    Wirkt weder antidepressiv noch angstlösend, sondern nur groggymachend.
    Naja,

    wie bei Psychopharmaka und vor allem bei Antidepressiva so üblich, ist die Wirkung individuell sehr verschieden. Was genauso auch für die Nebenwirkungen gilt.

    Grundsätzlich gehört Opipramol ja zunächst mal zu den trizyklischen Antidepressiva und die haben eben generell eine sedierende, sprich beruhigende) Wirkung (Ausnahmen: Imipramin und Nortriptylin, da antriebssteigernde Wirkung). Opipramol an sich besitzt zudem generell eine relativ starke anxioloytische (sprich angstlösende) Komponente.

    Wie bei allen trizyklischen Antidepressiva üblich, tritt die sedierende Wirkung quasi schon bei der ersten Einnahme ein, während die anxiolytische und antidepressive Wirkung in jedem Fall einige Wochen (2 bis 4 oder auch mal 6) auf sich warten lässt.

    Dass man dann zumindest die ersten Wochen von Opipramol eben "groggy" wird und außer evtl. paar Nebenwirkungen hauptsächlich anticholinerger Art sonst nicht weiter spürt, ist also in dieser Zeit erst mal absolut normal.

    Was danach kommt, ist dann wiederum individuell verschieden und Aussagen in der Art "Bringt nix, taugt nix, macht nur "groggy" daher höchstens eine von vielen Erfahrungen und eben in keinem Fall von vorne weg auf andere Menschen übertragbar.

    Dori schreibt:
    Nachdem ich den Beipackzettel gelesen habe,habe ich dem Arzt gesagt ,das ich dann lieber weniger schlafe unter anderem Schlafstörungen Häää stand da bei den Nebenwirkungen, das war noch das harmloseste.

    Also ,ich hab mich schlichtweg nicht getraut es zu nehmen.
    Was der Hauptgrund dafür ist, dass man diese "Gebrauchsinformationen" in der Form, wie sie jetzt existieren, meiner Ansicht nach schlicht und einfach verbieten sollte.

    Diese Beipackzettel bestehen im Grunde nur aus einer Auflistung jeglicher jemals irgendwo auf der Welt in zeitlichem Zusammenhang mit der Einnahme dieses Wirkstoffes bzw. Präparates aufgetretenen Erscheinung, wobei da oft noch nicht mal klar ist, ob die aufgetretene Nebenwirkung letztendlich überhaupt von diesem Wirkstoff herrührt. Aufgelistet werden da mögliche Nebenwirkungen, die teilweise gerade mal bei einem von einer Million Patienten zu erwarten wäre, wenn er diesen Wirkstoff einnimmt oder die, wie hier in diesem Fall, in den letzten 40 Jahren und bei zig Millionen Patienten, die damit behandelt wurden, nur ein einziges Mal aufgetreten sind.

    Der Sinn und Zweck dieser Beipackzettel ist, dass die Pharmaindustrie sich damit gegen eventuelle Klagen absichert, aber der Effekt dieser Dokumente ist, dass ein Großteil der verschriebenen und von den Beitragszahlern der Krankenkassen finanzierten Medikamente von vorne rein gar nicht genommen wird, obwohl bei einem selbst vielleicht nur minimale oder gar keine Nebenwirkungen auftreten würden.

    In der Tat gibt es gerade für Angstpatienten keine bessere Methode, um von Medikamenten in Wirklichkeit nicht vorhandene Nebenwirkungen zu bekommen, als diese Beipackzettel zu lesen und wohl auch keine bessere Möglichkeit, um zu verhindern, dass man Medikamente nimmt, die einem in der Tat erheblich helfen könnten.

    Damit man diese Beipackzettel richtig deuten kann, muss man schon sehr viel medizinisches Hintergrundwissen haben und für alle, denen dieses fundierte Hintergrundwissen fehlt, sind diese Zettel schlicht und einfach ungeeignet, therapiestörend und letztendlich, wenn erforderliche Medikamente dadurch nicht genommen werden, enorm schädlich.



    LG,
    Alex

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    hallo Alex,

    ähmmmm (flüster : ich bin Krankenschwester hatten auch ausführlich Pharmakologie) sprich ich sollte es besser wissen,denkste.Sobald ich den Beipackzettel lese ist es vorbei keine 10 Pferde bekommen mich dann dazu die Tabletten zu schlucken.

    LG Dori

  8. #8
    Sunshine

    Gast

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    Siehste Dori, bei mir ist es genau umgekehrt, ich lese die nur ganz selten, weil ich auf der einen Seite die Hälfte nicht verstehe und auf der anderen, wenn ich das verstehe, dann macht es mir Angst.

    Somit frage ich lieber den Arzt und Apotheker, auf was ich achten muss. Das gute ist ja, was in den Beipackzetteln steht kann passieren, muss aber nicht, also es können die und die Nebenwirkungen auftreten.

    Bis jetzt habe ich nur zweimal auf Medis allergisch reagiert, was aber letzen endes gut war, so kann ich das immer angeben, wenn ich mir was verschreiben lassen muss.



    Liebe Grüße
    Sunshine

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    hallo

    also ich nehm diese medis seit 06.07.09 und ich kann jetzt wunderbar ein- und durchschlafen (manchmal auch verschlafen... ).

    was den beipackzettel betrifft, den hab ich zwar gelesen. aber ich dachte dabei an meinen sohn (nimmt medikinet) und die dort beschriebenen nebenwirkungen find ich dann schon um einiges schlimmer. trotzdem nimmt er sie, weil sie ihm helfen seinen alltag zu meistern. also nehm ich meine medis, um auch besser klar zu kommen.

    bisher haben meine angstzustände noch nicht nachgelassen, aber mal schauen, ob diese wirkung dann demnächst mal einsetzt...

    lg

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Opipramol neuraxpharm 50mg

    hallo

    ich nehme die opipramol nur noch zum schlafen, eine oder zwei, unter der woche meist nur eine, da ich sonst angst habe, zu verschlafen.
    wenn ich morgens auf anraten meiner therapeutin eine tablette nahm, hätte ich den kopf auf den bürotisch legen können und schlafen.
    also habe ich nun für tagsüber citalopram, 20mg.
    hat jemand erfahrungen damit??

    lg

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