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Diskutiere im Thema Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult... im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 17

    Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    Hallo !

    Ich möchte mich zuerst einmal bei Euch vorstellen und hallo sagen.
    Ich hoffe hier auf Gleichgesinnte zu treffen - die die gleichen Sorgen teilen,
    wie ich.

    Bei mir wurde AD(H)S mit 16 festgestellt und wurde daraufhin mit Methylpheindat
    behandelt. Mit 19 wurde es bei mir nicht mehr bezahlt.
    Mein Arzt musste wegen mir sogar eine Regressforderung von etwa 700 Euro
    zurückzahlen.

    Es hat mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass Methylphenidat endlich
    unter Medikinet® adult für Erwachsene erstattet werden soll.
    Was ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste, dass es nicht unbedingt von der Krankenkasse übernommen werden muss.
    Ich bin eigentlich bei der Barmer GEK versichert, aber nach der heutigen Mail steht einem Krankenkassenwechsel nichts mehr im Wege.


    Als ich mich bei der Barmer gestern erkundigte, ob Medikinet® adult nun auch auf Kassenrezept für Erwachsene zugelassen ist, habe ich folgende Info erhalten:

    "BARMER GEK Information für unsere Versicherten
    Die Verordnung von Medikinet® adult
    (Wirkstoff Methylphenidat) bei Erwachsenen

    Zum 01.07.2011 wurde das Arzneimittel Medikinet® adult von der Firma Medice eingeführt.
    Medikinet® adult enthält den Wirkstoff Methylphenidat und ist zur Behandlung der
    Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Erwachsenen zugelassen.
    Eine Verordnungsfähigkeit zu Kassenlasten ist unter bestimmten Voraussetzungen gegeben.

    Die Voraussetzungen für eine Verordnung von Medikinet® adult
    Nicht jedes zugelassene Arzneimittel ist auch automatisch zu Kassenlasten verordnungsfähig
    ist. Bei der Verordnung eines Arzneimittels zu Kassenlasten sind neben der Zulassung weitere
    Verordnungseinschränkungen zu beachten. Die Verordnungseinschränkungen für eine Verordnung
    von Methylphenidat bei Kindern und Jugendlichen regelt die sogenannte Arzneimittel-
    Richtlinie. Aufgrund der Markteinführung von Medikinet® adult hat der Gemeinsame Bundesausschuss
    Ende Juni eine entsprechende Änderung der Arzneimittel-Richtlinie beschlossen, die
    nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger rückwirkend zum 01.07.2011 in Kraft tritt. Der
    Beschluss stellt auf der einen Seite sicher, dass eine medikamentöse Behandlung von ADHS
    im Erwachsenenalter mit dafür zugelassenen Methylphenidat-haltigen Arzneimitteln nicht ausgeschlossen
    ist, auf der anderen Seite soll aber in einem nächsten Schritt geprüft werden, ob
    und wenn ja welche Einschränkungen und Regelungen zum Schutz der Patienten noch erfolgen
    müssen.

    Wann übernimmt die BARMER GEK die Kosten für Medikinet®
    adult

    Die BARMER GEK übernimmt die Kosten für Medikinet® adult nur, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, die der Hersteller festgelegt hat und wenn keine weiteren Verordnungseinschränkungen z.B. um in der Arzneimittl-Richtlinie genannt sind. Der Wirkstoff Methylphenidat ist ein stark wirksames Betäubungsmittel.
    Daher hat die verordnende Ärztin/der verordnende Arzt bei einer Verordnung von Medikinet® adult zahlreiche Voraussetzungen zu berücksichtigen. Einige
    der Voraussetzungen sollen nachstehend beispielhaft erläutert werden.

    § Medikinet® adult darf nur für Erwachsene ab 18 Jahren verordnet werden und nur dann,
    wenn die Patientin/der Patient an weiteren therapeutischen Maßnahmen aktiv teilnimmt
    und festgestellt wurde, dass die therapeutischen Maßnahmen allein nicht ausreichend
    sind.
    § Medikinet® adult darf nicht für Erwachsene verordnet werden, deren ADHS erst im Erwachsenenalter
    aufgetreten ist. Eine Behandlung mit Medikinet® adult kommt nur in
    Frage, wenn es sich um eine seit Kindesalter fortbestehende ADHS handelt. Die ADHS
    im Kindesalter muss wissenschaftlich nachweisbar sein. „Schlechte Schulnoten“ oder
    „Zappeligkeit“ im Kindesalter reichen nicht aus, um eine Behandlung mit Medikinet®
    adult zu rechtfertigen.
    § Die Behandlung muss unter Aufsicht eines Spezialisten für Verhaltensstörungen durchgeführt
    werden.
    § Im Vorfeld einer Verordnung hat sich die Patientin/der Patient einem aufwendigen Diagnoseverfahren
    zu unterziehen. Dabei wird die Patientin/der Patient zur Krankheitsgeschichte
    befragt und auch untersucht.
    § Eine Behandlung mit Medikinet® adult kommt nicht für alle erwachsenen Patienten mit
    ADHS in Frage. Bevor sich die Ärztin/der Arzt für eine Behandlung mit Medikinet® adult
    entscheidet, müssen die Schwere und die Dauer der Erkrankung sehr sorgfältig eingeschätzt
    werden.
    § Wenn die Behandlung länger als ein Jahr dauert, müssen die Ärztin/der Arzt den langfristigen
    Nutzen des Arzneimittels für den einzelnen Patienten neu bewerten. Dann ist
    insbesondere auch die aktive Mitarbeit der Patientin/des Patienten gefragt, da die Neubewertung
    bedeutet, dass das Medikament zeitweise abgesetzt wird. Ziel der Behandlung
    mit Methylphenidat ist nämlich nicht die lebenslange Therapie sondern eine Stabilisierung
    mit dem Medikament zu erreichen, damit anschließend eine Besserung auch
    ohne Medikamentengabe aufrechterhalten bleibt.


    Warum fallen bei Medikinet® adult trotz Verordnung auf Kassenrezept
    Kosten an?

    Medikinet® adult zählt zu den sogenannten Festbetragsarzneimitteln. Festbeträge sind Preishöchstgrenzen
    bis zu denen die Kassen die Kosten übernehmen dürfen. Derzeit liegt der Preis
    für Medikinet® adult über dem Festbetrag. Den Betrag zwischen dem Apothekenverkaufspreis
    und dem Festbetrag dürfen die Kassen nicht übernehmen. Diese Mehrkosten sind von der Versicherten/dem Versicherten zu tragen. Die zusätzlichen Kosten müssen auch dann bezahlt werden, wenn eine Befreiung von der Zuzahlung vorliegt.


    Darf eine bisherige Therapie mit einem anderen Arzneimittel, das
    den Wirkstoff Methylphenidat enthält, fortgeführt werden?

    Derzeit ist in Deutschland Medikinet® adult das einzige Methylphenidat-haltige Arzneimittel, das
    zur Behandlung der ADHS im Erwachsenenalter zugelassen ist. Alle anderen Arzneimittel mit dem Wirkstoff Methylphenidat dürfen nur bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.
    Da nunmehr mit Medikinet® adult ein Arzneimittel zur Behandlung von Erwachsenen zur Verfügung steht, dürfen alle anderen Methylphenidat-haltigen Arzneimittel nicht mehr für Versicherte ab 18 Jahren zu Kassenlasten verordnet werden. Dies bedeutet, dass eine Umstellung auf Medikinet® adult notwendig ist. Gefährdet ein abrupter Medikamentenwechsel die Therapie, erklärt sich die BARMER GEK für einen kurzen Übergangszeitraum bereit, die Kosten des bisher
    verordneten Methylphenidat-haltigen Arzneimittels zu übernehmen. Es darf sich allerdings nicht um einen aus medizinischer Sicht nicht nachvollziebaren Wunsch der Patientin/des Patienten handeln. Nicht genutzt werden darf der Übergangszeitraum z.B. um die Mehrkosten zu vermeiden. Die behandelnde Ärztin/ der behandlende Arzt muss sehr sorgfältig abwägen, ob eine direkte Umstellung tatsächlich therapiegefährdend. Ist dies der Fall, ist eine detaillierte und plausible medizinische Dokumentation notwendig. Unbedingt zu beachten ist allerdings, dass der Übergangszeitraum zwar die Möglichkeit bietet eine abrupte Therapieumstellung zu vermeiden,dass aber dennoch letztendlich eine Umstellung auf Medikinet® adult notwendig ist."


    Ich habe das Gefühl, sie wollen einen einschüchtern und Angst machen, was sie bei mir ehrlich gesagt auch geschafft haben. :

    Heißt das jetzt, dass ich die ganze Prozedur nochmal über mich ergehen lassen muss, wenn ich auf Medikinet® adult umsteigen will, obwohl ich bereits schon mehrfach getetest wurde?

    Liebe Grüße
    Heidenberg
    Geändert von Heidenberg- (19.07.2011 um 19:34 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 37

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    also ich hab jetzt nicht alles komplett gelesen, aaaaaaaaaaaber, die DAK und TKK übernehmen es auf Kassenrezept. Die TKK hat sogar angeboten im Rahmen ihrer Möglichkeiten mich vom Festbetrag zubefreien, was aber wegfällt da seit dem 15.7 die Preise nochmal gesenkt worden sind.

    Also Kopf hoch und lass dich von denen nicht ärgern...

  3. #3
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    Also an deiner Stelle würde ich einfach fragen, ob dir dein Arzt ein Kassenrezept ausstellen kann und die Bürokratie seine Sorge sein lassen.

    "§ Medikinet® adult darf nur für Erwachsene ab 18 Jahren verordnet werden und nur dann,
    wenn die Patientin/der Patient an weiteren therapeutischen Maßnahmen aktiv teilnimmt
    und festgestellt wurde, dass die therapeutischen Maßnahmen allein nicht ausreichend
    sind."

    Finde ich etwas krude. Ich habe von 14 bis 21 mehr oder weniger durchgehend bei einer ADS-Spezialistin eine Psychotherapie gemacht. Nach fast 7 Jahren Psychotherapie fühle ich mich da "austherapiert". Ich habe gewisse Einschränkungen und Handicaps, die durch Psychotherpaie nicht zu bessern sind. Mit Medikation geht vieles einfacher. Jetzt soll man da extra wieder Therapie machen, um irgendwelche Auflagen zu erfüllen? Die Realität ist ja auch, dass es viel zu wenig qualifizierte Psychotherapeuten gibt und die Wartezeiten gerne auch mal 12 Monate überschreiten. Wie soll das funktionieren? Soll in der Zeit das Medikament vorenthalten werden?

    Noch doofer finde ich diese Sache, dass das ADHS nicht erst im Erwachsenenalter aufgetreten sein darf. Das ist einfach Quatsch. Wenn ein ADHS da ist, dann gab es das auch schon im Kindes- und Jugendalter. ADHS kann nicht einfach so erst im Erwachsenenalter auftreten, es kann sich da aber erst deutlich negativ bemerkbar machen, z.B. weil zusätzlich Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Suchterkrankungen usw. auftreten. Bei einer sorgfältigen Diagnose wird dann so wieso jedes mal überprüft, ob das ADHS auch schon im Kindes- und Jugendalter bestand.

    Wahrscheinlich wird es auch noch 20 Jahre dauern, bis es die ersten Amphetamin-Fertigarzneimittel in der EU geben wird.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 37

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    Mav da stehst du nicht alleine mit.
    Aber wir werden immer als die dummen hingestellt.
    Ich hab erst 2007 mit der thera angefangen nachdem ich vorher nie behandelt worden bin... die folge sind bei mir u.a. das nun wesentlich mehr gemacht werden muss als "nur" eine ads therapie... und die medis helfen aktuell nur das es bei mir nich schlimmer wird, weil ich einfach erst am anfang stehe.
    egal welche kasse du gehst, wenn du die auf ads ansprichst, triffst du IMMER auf die selben vorurteile und unwahrheiten.... echt zum heulen...

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 111

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    Ich behaupte mal ganz einfach, dass die Barmer da keine neuen Regelungen schaffen kann... Die Arzneimittelrichtlinie wird demnächst in abgeänderter Form wirksam. Ab dem Zeitpunkt müssen nur die "üblichen" Kriterien erfüllt sein, die die Zulassung betreffen: Wenn sich ein nicht-medikamentöse Therapie allein als nicht wirksam genug herausgestellt hat im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes. Da jeder Neurologe die Abrechnungsziffer für ein psychologisches Beratungsgespräch mit abrechnen wird, wenn Ihr Euer Rezept holt (zumindest 1 mal im Quartal), finde ich persönlich, dass das ausreichen sollte als Nachweis für ein therapeutisches Gesamtkonzept ;P

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    Also ich bin bei der BKK Pfalz versichert, und die haben keinen Anstand gemacht!! Das Problem mit der Barmer GEK höre ich öffters!!

    Medikinet Adult ist für Erwachsene zugelassen und wenn es medizinisch Notwending ist muss es die GKV bezahlen, ohne wenn und aber!!!!!

    Ich würde ein wechsel der GKV auch empfehlen, es ist gesünder für ADHS-Partienten!!!

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 111

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    wuchy: Da liegst Du falsch.

    Ich will keinem zu nahe treten, ich bin auch kein Jurist und kein Arzt, aber die Aussage ist einfach falsch!
    Die Arzneimittelrichtlinie des gemeinsamen Bundesausschuss in der aktuell rechtsgültigen Fassung sieht einen sogenannten Verordnungsausschluss von Stimulantien (auch Methylphenidat, egal ob zugelassen oder nicht!) für Erwachsene vor.
    Damit sind die gesetzlichen Krankenkasse NICHT zur Erstattung verpflichtet. Da der Wegfall des Verordnungsausschlusses aber bereits beschlossen wurde - nur noch nicht in Kraft getreten ist - ist damit zu rechnen, dass die Krankenkassen rückwirkend zum 1. Juli erstatten müssen. Wenn sie es also jetzt - wie die Barmer - noch nicht tun, dann ist das eine reine Hinhaltemasche und bringt ihnen am Ende nur schlechte Publicity und Aufwand... Schön Blöd.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    chrisbt schreibt:
    Ich behaupte mal ganz einfach, dass die Barmer da keine neuen Regelungen schaffen kann... Die Arzneimittelrichtlinie wird demnächst in abgeänderter Form wirksam. Ab dem Zeitpunkt müssen nur die "üblichen" Kriterien erfüllt sein, die die Zulassung betreffen: Wenn sich ein nicht-medikamentöse Therapie allein als nicht wirksam genug herausgestellt hat im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes. Da jeder Neurologe die Abrechnungsziffer für ein psychologisches Beratungsgespräch mit abrechnen wird, wenn Ihr Euer Rezept holt (zumindest 1 mal im Quartal), finde ich persönlich, dass das ausreichen sollte als Nachweis für ein therapeutisches Gesamtkonzept ;P
    Heißt das, dass es gar nichts bringen würde, wenn ich die Krankenkasse wechsle?
    Mein Arzt sagte mir, er habe das Medikament noch gar nicht in seiner Liste stehn und dass er noch eine bestimmte Nummer bräuchte.

    Ich habe mal bei Medice nachgefragt, dort gab man mir folgende Info:

    "vielen Dank für Ihre E-Mail anlässlich unseres Präparates Medikinet® adult.


    Wir haben am 1.7.2011Medikinet® adult in den Handel gebracht. Es wurde pünktlich gemeldet, sodass
    die Informationen – (u.a. die PZN-Nummern) in der Lauertaxe und auch in der Arztsoftware bereits seit
    01. Juli ersichtlich sind."



    Vielleicht darf er es auch gar nicht mehr verschreiben, weil er Hausarzt ist.

    Ich soll morgen nochmal bei ihm anrufen...
    Geändert von Heidenberg- (20.07.2011 um 22:09 Uhr)

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 37

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    Heidenberg- schreibt:
    Heißt das, dass es gar nichts bringen würde, wenn ich die Krankenkasse wechsle?
    Mein Arzt sagte mir, er habe das Medikament noch gar nicht in seiner Liste stehn und er eine bestimmte Nummer bräuchte.

    Ich habe mal bei Medice nachgefragt, dort gab man mir folgende Info:

    "vielen Dank für Ihre E-Mail anlässlich unseres Präparates Medikinet® adult.


    Wir haben am 1.7.2011Medikinet® adult in den Handel gebracht. Es wurde pünktlich gemeldet, sodass
    die Informationen – (u.a. die PZN-Nummern) in der Lauertaxe und auch in der Arztsoftware bereits seit
    01. Juli ersichtlich sind."



    Vielleicht darf er es auch gar nicht mehr verschreiben, weil er Hausarzt ist.

    Ich soll morgen nochmal bei ihm anrufen...
    Dein Arzt sollte mal seine Software aktualisieren
    Und ich weiß nur das wenn du ein Kassenrezept bekommst, das es nicht an der Apotheke scheitern sollte, ok Barmer ist gerne mal kompliziert, aber TKK und DAK "winken" es so durch.

    LG

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 111

    AW: Barmer GEK´s "übertriebene" Auflagen für Medikinet® adult...

    Die Apotheke muss und soll nicht prüfen, ob die Krankenkasse es bezahlt. Wie schonmal erwähnt, gibt es gewisse verschreibungspflichtige Arzneimittel, die werden generell nicht von der gesetzlichen Krankenkasse getragen - sogenannte Lifestyle Medikamente. Da wird auch jede Apotheke bei einem Kassenrezept abwinken. Alles, was aber grundsätzlich (z.B. Kindern) auf Kasse verordnet werden darf, kann die Apotheke auch zur Krankenkasse "weiterreichen". Den entsprechenden Ärger handelt sich dann der Arzt ein, aber das ist in der Apotheke erstmal unabhängig von der Krankenkasse selbst.

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