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Diskutiere im Thema Erfahrungen mit Elontril im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    Ist es auch nicht. Wie gesagt, ich hatte die Kombi Elontril und MPH auch. Es gab keine Probleme damit.
    Es kommt halt immer drauf an, wie stark die AD(H)S-Symptome sind. Bei manchen reicht wirklich das Elontril bzw. mit einer begleitenden Therapie die Sachen in den Griff zu kriegen, bei anderen nicht.

    Bei mir hätten wir die Elontril-Dosis schon ordentlich steigern müssen um der Wirkung von MPH gleichzukommen... Das ging aber aufgrund der Nebenwirkungen nicht.

    Also erstmal abwarten und Tee trinken.
    Und solange es Dir generell jetzt schon besser geht.... was will man mehr???

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe ja angekündigt mich wieder zu melden, wenn sich Veränderungen einstellen.

    Vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass sich meine Stimmung verbessert hat und auch die Zukunft sieht nicht mehr so düster und bedrohlich aus. Die heftigen Schlafstörungen haben sich wieder auf ein "normales" Maß eingependelt und es geht mir, verglichen mit den letzten Monaten, relativ gut.

    Leider kann ich noch nicht von einer Verbesserung meiner Aufmerksamkeit berichten. Es kommt mir sogar so vor, als könnte ich mich noch schlechter konzentrieren als sonst.

    Mal abwarten wie es sich weiter entwickelt. Noch sind die möglichen Dosierungen von Elontril auch nicht ausgereizt. Bin immer noch bei 150mg.

    Liebe Grüße
    oliver

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    Einmal Zwischenbericht und ein Frage.

    Zuerst die Frage:
    Wer weiß wie man die Behälter entsorgt?
    Die Packung is klar, gelber Sack, richtig? Aber was ist mit dem kleinen Aktivkohleteil da drin? Hausmüll?

    Erfahrungen bis jetzt:

    - Nebenwirkungen nahezu abgeklungen, leichte Mundtrockenheit, sonst nix
    - auf 300 mg gegangen, anfangs leichte Kopfschmerzen, die umgehe ich indem ich einmal 150 morgens und einmal 150 zwei Stunden später nehme
    - Antriebssteigerung gut
    - Stimmungsaufhellung auch gut
    - auf die Konzentrationsfähigkeit null Wirkung, hab eher das Gefühl ein bisschen schusseliger geworden zu sein (ja, da geht immernoch ne Steigerung...seufz)

    Unerwartet aber erfreulich:

    Nach ein paar Tagen hab ich plötzlich mehr geraucht weil ich das Gefühl hatte, aus der Zigarette "nix mehr rauszubekommen". Hab Probeweise aufgehört, klappt schon ganz gut. Zwar mit Rückfällen, aber ich hab den Eindruck dass die Elontril meine Süchteleien tatsächlich ein bisschen runterfahren.
    Leider nicht vollständig, muss immernoch viel laufen, Kohlehydrate mampfen und so. Aber hey, nicht rauchen ist ein guuuuter Anfang.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 176

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    Hallo allerseits,
    klinke mich hier mal einfach ein.
    Denke gerade darüber nach, ob ich meinem Doc auch mal Elontril vorschlagen soll.
    ICh habe in einer Studie nach meiner Diagnose ein Jahr lang Medikinet bekommen. 60 mg Retard.
    Gegen die Schusseligkeit hat es super geholfen und auch gegen die Antriebsschwäche.
    Allerdings hatte ich mit häufigen und schweren Migräneattaken zu kämpfen gehabt.
    Min. 30 mal in dem Jahr.
    NAch der Studie haben sie das Medikament einfach abgesetzt und mir ging es richtig dreckig.
    Ich habe Panikattaken bekommen und Depris (allerdings ging das schon mit den Medis los).

    Dann habe ich Venlafaxin bekommen. Davon kann ich nur gutes berichten. Mir ging es Stimmungsmäßig super. Ich war zwar etwas schusseliger als mit Medikinet, aber das war schon in Ordnung.
    Aber leider habe ich so extremen Bluthochdruck bekommen, daß ich auf Diazepam umgestiegen bin.
    Tja, was soll ich sagen. Ist der Selbe wirkstoff aber ich habe das gefühl die helfen gar nix....
    Bin dann einfach ausgestiegen und habe nun gar nichts mehr.
    Merke aber von Wo zu Wo, daß ich gar keinen Antrieb mehr habe. Und die Schusseligkeit..!

    Mit meinen Depris ist es zum Glück viel Besser geworden.
    Aber was meint ihr?
    Wäre das vielleicht etwas für mich?


    LG Mango

  5. #15
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    Forum-Beiträge: 172

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    Also das mit den Venlafaxin und anstelle dessen nun Diazepam verwirrt mich.

    Ist ja nicht der gleiche Wirkstoff und Diazepam ist definitiv nichts für den Langzeitgebrauch. Benzos machen abhängig, auch schon nach kürzerem Gebrauch.
    Viel besser wäre es dann zu den ursprünglichen Medis einen Betablocker zu kombinieren, was soweit ich weiß auch recht häufig gemacht wird. Wobei ich jetzt MPH mit Blocker meine, bei Venlafaxin weiß ich es nicht.
    Eine Freundin nimmt zur Zeit die Kombi MPH + Elontril + Bisoprolol (Betablocker)
    Den Blocker würde sie ohne die anderen beiden Medis nicht brauchen, doch ohne die wird sie so verpeilt, das ein normaler Alltag unmöglich wird und an Arbeit überhaupt nicht zu denken ist.
    Bislang verträgt sie die Kombi gut.

    Was die Migräne angeht, bei mir helfen die Elontril. Nicht gegen alle Schübe, wenn meine Hormone einmal im Monat abspacken kommt die Migräne trotzdem, aber den restlichen Monat hab ich "migränefrei" dank des Medis. Vorher hatte ich mehrmals pro Woche schwere Schübe.

  6. #16
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    Als ich im November 2009 die Diagnose ADHS bekam, verschrieb mir der Neurologe zunächst Elontril. Er meinte damals zu mir: "Laut Testergebnis sind Sie nicht depressiv, aber Sie meinten Ihnen wäre ein preisgünstiges Medikament bei Ihrem nicht allzu hohen Gehalt ganz Recht. Deshalb empfehle ich Ihnen Elontril."

    Ich habe es nicht lange genommen, nur ca. 3 Wochen täglich 3x 10 mg. Gebracht hat es mir nichts außer einem ständig trockenen Rachen, und als Folge dessen hatte ich in dieser Zeit Dauerdurst. Habe täglich sicher 5-6 Liter Wasser getrunken und musste ständig auf die Toilette. Schön, wenn es anderen Leuten hilft... für mich war Elontril nur Zeit- und Geldverschwendung.

  7. #17
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    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    guten morgen ...


    ich habe damit sehr schlechte erfahrungen gemacht habe ein paar wochen (ich glaube 2) 150mg genommen danach 300mg ich hatte sehr starke nebenwirkungen

    zb. schwindel übelkeit nerven zucken eine art blitze in den nerven bahnen und kopf starke kopfschmerzen... als ich dann erfahren habe das es bis zu 6 monaten dauern kann bis sie ihre volle wirkung bringen und nur in 52% gegen adhs helfen habe ich sie wieder abgesetzt ein teufelszeug meiner meinung nach



    mfg

    der defekte

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 172

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    Leider ist das ja grundsätzlich ein Problem. Wirkt ein AD bei einem gut, hats bei einem anderen so heftige Nebenwirkungen, dass es abgesetzt werden muss.

    @Defekt

    Was du beschreibst hatte ich mit trizyklischen AD. Die können Wunder bewirken, aber mich hätten sie fast abgemurkst, ging garnicht.
    Ärgerlich dass man das nur durchs Probieren rausfindet. Ich fänds genial wenn mal eine Art Bluttest oder so etwas entwickelt werden würde, der vorab abklären kann, welche Art von Medi bei einem wirken kann und welche fatal wäre.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    das wird es sicher nicht geben weil sie bei allen anders wirken aber naja scheisse ist eher das wir ohne den mist nicht aus kommen.... leider muss man immer wieder testen und testen voll scheisse bekomme jetzt equasym Retard ist ein mhp mittel bin in einer reha und die schleichen mir das hier ein sehr seeeeehr sehr seeeeeeeeeeeehr langsam... mal sehn

  10. #20
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Erfahrungen mit Elontril

    Hallo zusammen,

    Ich nehme seit ca. 3 Monaten Elontril. Anfangs 150 mg, seit sieben Wochen dann 300 mg. Die 300mg nehme ich komplett morgens. Ich habe einmal ausprobiert, eine Morgens und eine Mittags zu nehmen (also je 150 mg), aber da konnte ich abends dann nicht schlafen, sondern hätte noch Marathon laufen können
    Ich fühle mich ausgeglichener, bin nicht mehr gleich auf 180, sondern kann erstmal nachdenken. Emotionale "Abstürze" und ewiges Gedankenkarussel habe ich auch nicht mehr.
    Insgesamt fühle ich mich wacher und dadurch auch aufmerksamer. Ich mache immer noch Schusselfehler und vergesse, warum ich in die Küche gegangen bin, aber ich habe das Gefühl, ich kann meine Konzentration insbesondere in Gesprächen und in meiner Arbeit besser bündeln und steuern. Meine ständige Erschöpfung ist auch weg. Genau wie meine Spannungskopfschmerzen. Mir fällt es immer noch schwer, Dinge anzufangen, aber mir fällt es leichter, die Dinge dann auch durchzuziehen.
    Ich bin sehr zufrieden mit der Wirkung. Sie ist zwar nicht durchschlagend, sondern eher subtil, aber mir reicht das vollkommen aus.
    Nebenwirkungen? Hm, ab und an ein trockener Mund, insbesondere Morgens. Anfangs und bei der Dosiserhöhung war ich sehr müde und hatte das Gefühl, ich würde durch Pudding laufen. Das hat ein paar Tage angehalten, dann war es weg.

    Zur Entsorgung: Ich habe Behälter und das Kohledings in den Hausmüll getan. (Ich habe aber auch keinen gelben Sack ). Wenn ich es nicht vergesse, frage ich nachher in der Apotheke mal nach.

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