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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    Flupentixol

    Von Neuroleptika will ich eigentlich die Finger lassen, aber folgendes hat mein Interesse geweckt:
    "In niedrigen Dosierungen blockiert es vorzüglich die präsynaptischen Dopaminrezeptoren (sogenannter Autorezeptoren) und erhöht dadurch den Dopaminumsatz (Ausschüttung des Dopamin), wodurch eine Besserung der sog. Negativ-Symptome der Schizophrenie wie sozialer Rückzug, affektive Verflachung, aber auch depressiver und ängstlicher Symptome sowie mancher Symptome bei Persönlichkeitsstörungen erreicht wird."
    Flupentixol

    Könnte man das nicht auch bei ADS einsetzen? Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen?

  2. #2
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    AW: Flupentixol

    hast du der nebenwirkungen gelesen kein wunder das es in Deutschland nicht mehr erhaltlich ist.
    Neuroleptika neme ich auch, aber nicht fur adhs, dafur gibt es andere medikamenten.
    hab selbe mahl elontril probierd, ein neuroleotika was angebelich auch gegen adhs hilfen soll, pustekuchen keine spurbare wirkung bei mir.
    ich befurchte das nur Methylphenidate dich helfen kunnen.
    Geändert von agent orange (18.06.2011 um 15:47 Uhr)

  3. #3
    Ist öfter hier

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    AW: Flupentixol

    komisch, dass mein beitrag von gestern hier verschwunden ist.

    ab einer einnahmedauer von neuroleptika von rund 2 jahren kann es zu spätfolgen kommen.
    wer später nicht an morbus parkinson leiden will, sollte es sich lange und gewissenhaft überlegen, über einen längeren zeitraum neroleptika einzunehmen.

  4. #4
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    AW: Flupentixol

    nehme sie schon uber 10 jahre und ich muss dich enttäuschen bin noch völlig normal.

  5. #5
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    AW: Flupentixol

    dann warte noch mal 10 weitere jahre ab.

    ich wünsche dir, dass du keine spätfolgen bekommst...

  6. #6
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    AW: Flupentixol

    nun ja, zugegeben, versuchen ADS mit Flupentixol zu behandeln ist wohl eher "kreativ". Weiß auch nicht, mehr wie ich überhaupt daruaf gekommen bin
    Meine erste Wahl wäre es jedenfalls definitiv auch nicht.

    Es ist ja auch ein "normales" Neuroleptikum, also kein atypisches. Die sind doch weit weniger riskant was Spätfolgen betrifft, oder nicht?
    Ist jetzt zwar offtopic, aber ich nehme jetzt auch schon über ein Jahr Seroquel, auch ein atypisches NL, zum Glück nur in niedriger Dosierung, zum Einschlafen, aber das mit den Spätfolgen und den 2 Jahren gibt mir trotzdem zu denken...
    Andererseits was ist schon gesund im Leben...

    PS: Elontril, bzw. Bupropion ist doch kein NL sondern ein Antidepressivum. Habe vor mir das demnächst verschreiben zu lassen, weil es das ohne Btm-Rezept gibt, und mein Arzt dann nicht rumheulen muss.

  7. #7
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    AW: Flupentixol

    niedrig dosiert helfen neutoleptika gegen depressionen und wohl auch gegen ängsten, hoch dosiert gegen die schiziphrenie.

    welche neuroleptika von den nebenwirkungen besser sind, weiss ich nicht. aber ich habe selbst genug menschen mit parkinson gesehen und auch therapiert (und werde es in zukunft auch wieder tun, falls ich meine ausbildung wieder aufnehmen kann) und das reicht mir um zu wissen, dass ich NIE WIEDER neuroleptika einnehmen werde.


    wegen der spätfolgen habe ich mich mal mit meinem cousin 2ten grades unterhalten. er ist biopsychologe, hat ein eigenes institut und er gab mir recht, als ich ihn wegen der spätfolgen befragte.

    antidepressiva habe ich auch lange jahre "gefressen" - die lehne ich absolut ab! hab genug nebenwirkungen gehabt und war nicht ich selber dadurch.

    da kämpfe ich lieber um methylphenidat denn was bringt es nur die symptome zu behandeln, wenn man das übel net bei der wurzel packt?????
    Geändert von Dopaminkille (18.06.2011 um 19:13 Uhr)

  8. #8
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    AW: Flupentixol

    Dopaminkille schreibt:
    da kämpfe ich lieber um methylphenidat denn was bringt es nur die symptome zu behandeln, wenn man das übel net bei der wurzel packt?????
    Da gebe ich dir absolut recht! Leider verstehen das die meisten Ärzte nicht. Irgendwie logisch, denn wenn sie immer nur Symptome lindern, kommen die Patienten auch zuverlässig wieder. Ein geheilter Patient ist ein verlorener Patient.

    Methylphenidat wird allerdings auch nicht ohne Nebenwirkungen/Spätfolgen sein. Aber ich finde das sollte jeder selbst entscheiden, ob ihm der Nutzen das Risiko wert ist.

    Ich würde jedenfalls riskieren, wenn es mir denn helfen würde. Was ich doch sehr hoffe, und hoffentlich bald ausprobieren kann.

    Die ganzen ADs und teilweise NLs, die ich die letzten Jahre geschluckt habe, haben meinem Körper bestimmt auch nicht gut getan. Z.B. habe ich ordentlich zugenommen, und fühle mich insgesamt total lustlos und einfach nur schlapp und krank.
    So langsam habe ich den Verdacht, dass mir das ganze Zeugs eher schadet. Versuche deswegen jetzt das NL wegzulassen, kann jetzt aber wieder nicht richtig schlafen.
    Das Venlafaxin bin ich auch seit 2 Wochen am runterdosieren. Am Anfang dachte ich, es geht mir von Tag zu Tag besser, aber gestern und heute habe ich ständig diffuse Angstzustände, und immer wieder ganz plötzlich das Gefühl ich müsste gleich heulen.
    Ach alles zum kotzen!

  9. #9
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 202

    AW: Flupentixol

    muss einfach mal was schreiben, damit ich wieder nachricht bekomme wenns was neues gibt. hab alles aus versehen gelöscht :-(

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