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Diskutiere im Thema Wirkung Methylphenidat im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 35

    Wirkung Methylphenidat

    Seit ca. 3 Wochen nehme ich jetzt das Medikament schon, drei mal 10 mg am Tag. Ich muss sagen es hilft mir wirklich, aber nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Ich habe gedacht, daraufhin würde sich meine Konzentration stark steigern, und ich würde kaum noch Fehler machen. Das ist leider nur minimalst eingetreten wenn überhaupt, weiß nicht kommt das noch?


    Die Wirkung ist eher die, dass ich wesentlich weniger schüchtern bin, und Probleme gleich anspreche, und deshalb im Nachhinein weniger frustriert bin weil ich nichts gesagt habe. Ich weiß nicht, vielleicht wirkt sich das auf lange Sicht positiv auf meine Konzentration aus, wenn ich weniger über vertane Chancen nachdenke.


    Na ja gut, und ich habe wesentlich weniger Hunger, das ist ja auch positiv.


    Ich wollte einfach mal in die Runde fragen, ob diese Reaktion normal ist, oder ob da was falsch läuft.

    P. S. Weiß jemand wie man den Bezug zu AD(H)S an der Seite der Beitrags ändert, das stimmt ja jetzt bei mir nicht mehr.
    Geändert von Fragender1 (29.05.2011 um 18:37 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Hallo Fragender1,

    Also zunächst einmal muss ich dich vorwarnen und dir leider sagen, dass ich glaube deine Frage, ob die von dir gezeigte Reaktion normal sei, nicht wirklich beantworten zu können...
    ...logischerweise, denn ich kann dir ja nur basierend auf meinen Erfahrungen antworten... und diese müssen ja nicht zwangsläufig normal sein... und representieren ja erst Recht nicht zwangsläufig "die Norm"...


    Nungut...http://www.en.kolobok.us/smiles/madhouse/prankster2.gif
    Also ich nehme auch MPH und das auch noch nicht allzu lang... etwa doppelt so lang wie du, wenn ich mich recht erinnere......ja...müssten so 6 Wochen sein... vielleicht etwas länger...
    Jedenfalls noch keine Jahre...


    Zunächst hab ich genau wie du auch dreimal am Tag 10mg genommen...

    Mit der Einstellung ging es mir ähnlich wie dir: Ich hatte stark verminderten Appetit und kein Hungergefühl mehr - was, wie ich gehört als auch gelesen hab, aber scheinbar wirklich "normal" ist - ,
    konnte Probleme jedoch besser ansprechen, was ich auf die Tatsache zurückgeführt habe, dass ich diese auch erstmals wirklich differentiert wahrnehmen konnte...

    Sprich, ich kam besser mit meinem gefühlsleben klar, konnte Emotionen benennen und zuordnen usw. ... Das war mir ohne MPH nie möglich...


    Nungut, kurzum: Ich konnte mit der Dosis doch schon ziemliche Veränderungen an mir feststellen und eben die, die sich auf meine Emotionen bezogen habe sowohl ich als auch mein Umfeld als sehr positiv empfunden...

    Allerdings erging es mir konzentrationstechnisch auch ähnlich wie dir... Eine wirklich deutliche Verbesserung habe ich diesbezüglich auch nicht feststellen können...
    Auch das Problem mit der inneren Unruhe, dem Getriebensein und dem nächtlichen Nicht-zur-Ruhe-kommen war für mein Empfinden kein Stück besser geworden...
    Dabei liegt die Betonung jedoch darauf, dass das vor allem für mein Empfinden so war...

    Mein nahes Umfeld sagte schon, ich sei zwar immer noch sehr unruhig und wirke nach wie vor immer angespannter als "normale Menschen", allerdings könne man als Aussenstehender schon eine leichte Verbesserung spüren...
    Auch sei ich zwar nach wie vor vergesslich und unorganisiert, aber dennoch sei ich nicht mehr ganz so wirr wie zuvor, was man vor allem daran festmachte, dass ich beim Erzählen nicht mehr urplötzlich von A nach Y sprang und Sätze auch zu Ende brachte...
    http://www.en.kolobok.us/smiles/madhouse/girl_crazy.gif


    Naja, dennoch war ich eben noch nicht so konzentrationsfähig, wie ich es mir eben vorgestellt und ein STück weit auch gewünscht habe...
    Das habe ich dann eben mit meinem Arzt besprochen und daraufhin bekam ich zunächst erstmal eine weitere Dosis von 10mg mehr am Tag verordnet...sodass ich also 4x10mg/Tag nahm...
    Das verbesserte sehr deutlich meine Probleme mit dem Einschlafen: Diese abendliche Dosis in Verbindung mit verhaltenstherapeutischen Einschlaf-Skills haben mir das allerertste Mal in meinem Leben erlaubt, ohne stundenlanges Rumgewälze in den Schlaf zu finden...

    Das steigerte meine Konzentrationsfähigkeit dann natürlich schon ein bischen, denn ich bin seither einfach viel viel ausgeruhter!!!
    Dennoch war meine Konzentrations- und Leistungdfähigkeit noch nicht so, wie ich dachte, dass sie werden würde durch die einnahme von MPH...
    Beim Lernen hatte ich nach wie vor noch Schwierigkeiten meine AUfmerksamkeit länger aufrechtzuerhalten, sodass ich nochmal "hochdosiert" wurde und nun 4x15mg/Tag nehme...


    Ich könnte mir also bei dir auch gut vorstellen, dass deine Dosis noch zu niedrig ist...
    Allerdings hat mien Arzt bei der ersten Einstellung gemeint, man solle mindestens 4Wochen warten, bis man "Hochdosiert"...
    ...also hätteste theoretisch noch ne Woche in der die Chance bestehen könnte, dass das mit deiner Konzentration noch besser werden könnte...

    Mmmh, tja, wie ists denn bei dir mitm Schlafen, bzw. muss ich dann ja an dieser Stelle fragen, wie war es vorher und wie ists jetzt?

    Ich denke, du solltest, sollte das mit der Konzentrationsfähigkeit sich nicht bessern, auf jeden Fall nochmal mit deinem Arzt darüber sprechen...
    ...also so oder so wird dieser ja wissen wollen wie es läuft...
    ...und im Prinzip glaube ich, dass man nicht so wirklich saagen kann "So sollte es normalerweise sein...und dann hast du die richtige Dosis mit der richtigen Wirkung."
    Die Hauptsache ist glaube ich, dass du mit der Wirkung zufrieden bist...und daran orientieren sich die Ärzte ja auch bei der Einstellung, nämlich daran, was du sagst...
    Eben is besser oder eben nicht...und wenn es für dich eben so noch nicht besser ist, dann muss man eben nochmal n bisle rumprobieren...

    Lass den Kopf nicht hängen und dich nicht so verunsichern wenn nicht alles direkt super bombemnmäßig besser läuft...
    Ich glaube das ist zumindestens "normal", dass es seine Zeit eben dauert bis man seine richtige Dosierung gefunden hat...

    Hoffe ich hab dich nicht zu vollgetextet und konnte dir evtl. n bisle helfen...
    Mit liebsten Grüßen,
    das schreibwütige Perlchen...http://www.en.kolobok.us/smiles/big_standart/scare3.gif


    PSa war jemand schneller, aber ich schick nu ma trotzdem so ab ohne die neue Antwort vorher gelesen zu haben...

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Hallo Blackpearl,


    danke für deine Antwort.

    Erst mal vorab das mit dem Einschlafen ist auch so ne Sache wirklich besser einschlafen kann ich auch nicht, zumindest noch nicht. Nun ja ich habe das auch nie wirklich als mein Hauptproblem angesehen, lediglich als ein Problem dass noch hinzu kommt.

    Ich habe früherab und an Schlaftabletten verschrieben bekommen,wenn es ganz schlimm war. Die möchte ich nicht unbedingt wieder nehmen. ...
    Ich hatte eher gehofft, dass wenn ich am Tag aktiver bin das mit dem Einschlafen von allein kommt.
    Na ja ist leider nicht so...




    Aber ich bin froh, dass jemand anderes ähnlich auf das Medikament reagiert hat, und dass mit der Konzentrationssteigerung dann auch noch gekommen ist.


    Die Ärztin hat mir ja auch gesagt, dass man ausprobieren muss, was was bringt und dass es kein Patentrezept gibt.
    Beim nächsten Termin werde ich dass auf jeden Fall ansprechen, dass ich mich zwar besser fühle, aber eben noch nicht optimal.


    Es ist halt auch immer diese Ungeduld, dass ich mir denke, warum hilft das jetzt nicht so wie ich es mir erhofft habe, das ist leider noch nicht wirklich verflogen.


    So wie ich mich jetzt fühle kann ich ja eigentlich schon etwas warten, bis man die optimale Lösung für mich gefunden hat. Ich fühle mich ja nicht schlechter sondern wesentlich besser. Das ist echt kein Vergleich dazu wie es vor ein paar Wochen war.


    Wenn das mit der besseren Konzentration auch noch irgendwann bei mir eintritt, dann kann ich echt drei Kreuze in meinem Kalender machen.


    Also auch dir LG und alles Gute!
    Geändert von Fragender1 (30.05.2011 um 00:38 Uhr)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Huhu Fragender1...,

    Ja, kann das echt alles super gut nachempfinden...

    Es ging mir wie schon gesagt ganz ähnlich wie dir...


    Also das mit dem Aktiv-sein und so ist bei mir zwar eher umgekehrt
    - sprich ich war immer schon eher leicht hypie unterwegs -,
    konnte aber trotzdem seit ich denken kann nie richtig gut ein- und auch nie wirklich durchschlafen...

    Hab 1000 verschiedene Medis ausprobiert, aber wenn überhaupt welche was gebracht haben, dann meist nur für n paar Wochen...
    Ausserdem is das Doofe bei denen ja, dass die einen oft nicht nur nachts wegballern, sondern einen auch sonst total matschig machen...
    Naja, du kennst das ja offensichtlich...

    Ich habe früherab und an Schlaftabletten verschrieben bekommen,wenn es ganz schlimm war. Die möchte ich nicht unbedingt wieder nehmen. ...

    Also ich kann dir wirklich nur nochmal wärmstens empfehlen,
    dass nochmal mit deinem Arzt zu bequasseln und mal auszuprobieren abends noch eine zusätzliche Dosis zu nehmen...

    Hab zunächst gedacht "Was soll das denn wohl bringen?!?!?"- so nach dem Motto,
    aber ich möchte es echt nicht mehr missen...
    Sobald das Gedankenkarussel wieder neuen Anschwung nehmen will kann ich mir jetzt nicht nur sagen
    "Hey, du musst und du willst jetzt aber schlafen!!! Morgen kannste weiter denken, Denkmaschine!!!",
    sondern es funktioniert auch, dass ich dann mit ein paar Tricks wirklich abschalten kann...
    Das war bis dato undenkbar!

    Und wie gesagt, kann mir echt gut vorstellen, dass es dir ähnlich ergehen wird, solltest du das ausprobieren...


    Beim nächsten Termin werde ich dass auf jeden Fall ansprechen, dass ich mich zwar besser fühle, aber eben noch nicht optimal.
    Haargenau das waren auch meine Worte...
    Hehe...naja und wie ich schon erzählt hab, bin ich dann eben hochdosiert worden...

    Das kommt schon noch, keine Sorge!!!
    Es ist halt auch immer diese Ungeduld, dass ich mir denke, warum hilft das jetzt nicht so wie ich es mir erhofft habe, das ist leider noch nicht wirklich verflogen.

    Das ist ja auch ganz normal bzw. ganz typisch wenn ich das mak so sagen darf...

    Also ganz typisch ist ja einfach die Ungeduld an sich
    und dann darf man ja nicht vergessen, in welcher Situation man da gerade steckt...:

    Ich meine, man kommt immer nicht klar...
    ...mit sich, seinem Kopf, seinen Emotionen und seiner Umwelt
    und weiss nie so richtig warum und wie und so...
    ...und denn irgendwann bekommt man nicht nur die Antwort, nämlich eine AD(H)S-Diagnose,
    sondern auch noch den Hinweis, dass man Medikamente gegen eine Vielzahl seiner Probleme bekommen kann...

    Das ist ja ne unwahrscheinliche Hoffnung, die da in einem geweckt wird...
    ...und wenns dann nicht klappt, bekommt man eben auch schnell son bisle Panik,
    denn meistens ists ja zudem auch noch so,
    dass man als AD(H)Sler schon total viel ausprobiert hat,
    (meist bevor man eben überhaupt wusste, dass man diese Störung hat)
    von dem man dachte, dass es einem helfen würde...
    Naja, das hat dann meist nicht so toll geholfen...
    ...und weil man eben schon so oft derartige Enttäuschungen erlebt hat,
    verfällt man eben auch schneller in diese ungeduldige Panik!


    Aber wie gesagt,das wird schon!
    Du sagst es ja auch selber...
    So wie ich mich jetzt fühle kann ich ja eigentlich schon etwas warten, bis man die optimale Lösung für mich gefunden hat. Ich fühle mich ja nicht schlechter sondern wesentlich besser. Das ist echt kein Vergleich dazu wie es vor ein paar Wochen war.
    Du fühlst dich zwar nicht optimal eingestellt, aber es geht dir besser!
    Also bist du auf jeden Fall schonmal auf dem richtigen Weg!
    Wenn du noch ein bisle aus- und rumprobierst wirst du auch noch die richtige Einstellung finden...

    Ich drücke dir jedenfalls alle meine Däumchen,
    dass es nicht mehr zu lang dauert...
    ...und wünsche dir ganz ganz viel Kraft, diese Etappe gut durchzustehen!

    Alles Gute,
    die Perle.



  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Hallo miteinander,

    gegen was nimmt ihr MPH bzw. was sind eure Leiden.?
    Ich habe seit langem Depressionen. Die Ads, die ich bis jetzt genommen hab, halfen nicht, oder nur kurz. Momentan hab ich extreme Stimmungsschwankungen.
    Ich möchte es jetzt auch vorsichtig mit MPH versuchen, sonst weiß ich keinen Rat mehr.
    Ich habe vielleicht auch eine Art von ADS, die sich bei mir so ausdrückt!?

    Grüsse

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Hey Mustang68,

    Also ich nehme MPH halt eben hauptsächlich um den Großteil meiner Symptomatik resultierend aus einer ADHS zu dämpfen, bw. besser kontrollieren zu können...
    ...und also soweit ich weiss, darf MPH ja auch nur verschrieben werden, wenn man eine ADHS-Diagnose hat...
    Einzige Ausnahme ist da glaub ich noch Narkolepsie, auch da wird MPH zur Behandlung eingesetzt...

    Ja, also ich persönlich nehme MPH eben aufgrund einer ADHS und seither komme ich wesentlich besser zurecht.
    Du fragtest gezielt nach "Leiden", aber ich würde es eben eher Symptomatik nennen und die kann von ADHSler zu ADHSler ja eben auch sehr individuell in der "Gestaltung und Ausprägung" sein....
    Ich kann nur nochmal sagen, was sich nun eigentlich konkret bei mir gebessert hat:
    Ich bin also sowohl innerlich als auch äußerlich, also bzgl. vorheriger Hyperaktivität, wesentlich ruhiger, kann mich generell viel viel besser konzentrieren, sodass ich daraus resultierend eben auch nicht mehr so viel vergesse und mich besser organisieren kann. Zudem haben sich meine Einschlafprobleme deutlich gebessert, was aber eben auch hauptsächlich daher kommt, dass ich mich gedanklich und emotional viel besser steuern und kontrollieren kann.
    So kann ich endlich mein Gedankenkarussell vorm Einschlafen stoppen, auch wenn das ein langer langer Weg war.
    Auch Stimmungsschwankungen und Gefühlsausbrüche habe ich viel besser im Griff....

    Ja, soweit von mir und meiner Erfahrung mit MPH...
    Würde ganz gerne nochmal auf dich eingehen, lieber Mustang68...
    Ich will dich in keinster Weise angreifen, aber ich habe beim lesen deines Beitrags den Eindruck bekommen,
    dass du dich mit dem Thema ADHS noch nicht so wirklich auseinandergesetzt hast...
    Ist echt nicht bös gemeint, ehrlich nicht!!!
    Gut möglich, dass du unter ADHS leidest, aber ich rate dir wirklich, dich einer fachärztlichen Diagnostik zu unterziehen, wenn du diesen Verdacht hast, zumal es sonst ohnehin etwas schwierig werden könnte MPH verordnet zu bekommen...
    Sollte das so sein, dann war diese ADHS bei dir schon immer vorhanden und erst durch die ganzen Probleme, die du dadurch hattest, bist du irgendwann depressiv geworden...
    Es gibt sehr sehr sehr viele ADHSler, denen es ähnlich ergangen ist wie dir...
    Die also nie als ADHSler diagnostiziert wurden, sondern ewig auf Depressionen behandelt wurden...

    Ich sehe grade, so lange biste ja auch noch net bei uns Chaoten dabei...
    Rate dir wirklich, dich hier noch ein wenig zu belesen, dich umzuschauen und dich dann auch irgendwann um eine Diagnose zu kümmern...

    Hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen,
    mit lieben Grüßen,
    das Perlchen.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Danke für deinen Beitrag!

    Mir ist die Diagnose ADS nich sonderlich wichtig, wichtig ist nur einen Versuch mit MPH gegen meine Depries zu starten.
    Denn ich habe schon oft gelesen, dass es bei therapieresistenten Depries helfen soll...

    LG

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Hey Mustang 68,

    Mmmh, naja, es ist ja deine Sache, aber ich denke, dass es wirklich schwierig werden könnte, MPH ohne ADHS oder Narkolepsie Diagnose verordnet zu bekommen...
    ...und wie gesagt, es ist zwar deine Sache,
    aber wenn du wirklich ADHS hast, dann sind deine Depressionen wie bereits in meinem vorigen Betrag geschrieben, aus dem unbehandelten ADHS erst entstanden...
    ...soll heißen, man könnte via einer Diagnose neben dem Versuch deine Symptomatik durch MPH-Gabe zu mindern auch noch andere therapeutische Wege einschlage, die man bisher bei dir auch nicht gegangen ist, einfach weil man nicht wusste, dass deinen Depressionen eine ADHS zu Grunde liegt...

    Wie gesagt, könnte mir echt gut vorstellen, dass es dir helfen könnte, wenn du dich hier noch ein wenig umschaust und über das Thema informierst!

    Wünsche dir viel Glück für deinen weiteren Weg, wie auch immer der aussehen wird...

    LG, die Perle.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 330

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Blackpearl schreibt:
    ...soll heißen, man könnte via einer Diagnose neben dem Versuch deine Symptomatik durch MPH-Gabe zu mindern auch noch andere therapeutische Wege einschlage, die man bisher bei dir auch nicht gegangen ist, einfach weil man nicht wusste, dass deinen Depressionen eine ADHS zu Grunde liegt...

    LG, die Perle.

    das mein ich ja, wenn MPH anschlagen würde, dann könnte ich im Nachhinein immer noch einen Test machen lassen.
    Glaub mir, wenn man schon soo viel genommen hat wie ich, hat man bald keinen Bock mehr! Mir läuft die Zeit langsam davon, denn ich will auch ein normales Leben führen...

    danke für deine Antwort...

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Wirkung Methylphenidat

    Hallo Blackpearl,


    ich bin leider kein so extremer viel schreiber, und bin auch nicht immer zuhause, und hab dann auch keinen Internetzugang.


    Hab 1000 verschiedene Medis ausprobiert, aber wenn überhaupt welche was gebracht haben, dann meist nur für n paar Wochen...
    Ausserdem is das Doofe bei denen ja, dass die einen oft nicht nur nachts wegballern, sondern einen auch sonst total matschig machen...



    Ja das ist kenn ich auch. Ich habe auch eine richtige Abneigung gegen Schlaf oder Schmerzmittel. Eine gute Freundin von mir war schon fast neidisch, weil ich so etwas ständig verschrieben bekommen habe. Ich weiß nicht, ich hatte davon echt nichts. Ich wollte nie etwas wo ich total „zugedröhnt“ und durch den Wind bin.


    Ich meine, man kommt immer nicht klar...
    ...mit sich, seinem Kopf, seinen Emotionen und seiner Umwelt
    und weiss nie so richtig warum und wie und so...
    ...und denn irgendwann bekommt man nicht nur die Antwort, nämlich eine AD(H)S-Diagnose,
    sondern auch noch den Hinweis, dass man Medikamente gegen eine Vielzahl seiner Probleme bekommen kann...

    Das ist ja ne unwahrscheinliche Hoffnung, die da in einem geweckt wird...
    ...und wenns dann nicht klappt, bekommt man eben auch schnell son bisle Panik,
    denn meistens ists ja zudem auch noch so,
    dass man als AD(H)Sler schon total viel ausprobiert hat,

    Naja, das hat dann meist nicht so toll geholfen...
    ...und weil man eben schon so oft derartige Enttäuschungen erlebt hat,
    verfällt man eben auch schneller in diese ungeduldige Panik!



    Ja ausprobiert hat man wirklich schon viel. Medikamente (Antidepressiva, Antiepileptika und anderes)... Da ist man dann echt bedient, und hat teilweise das Gefühl, der Arzt will einen veralbern.


    Ne aber ich freue mich (auch für dich) endlich was gefunden zu haben was hilft. Ich finde es halt gemein, dass manche Menschen denken so was wie AD(H)S gibt es nicht. Es ist auch schon ziemlich komisch, dass Methylphenidat mit Betäubungsmittelrezept verschrieben werden muss und Schlaf oder Schmerzmittel nicht!

    Na ja nächste Woche hab ich wieder nen Termin ...



    P. S. Viel Glück beim ABI (hab auf dein Profil geschaut)
    (Ich muss dazu sagen, ich habe nicht immer in Bayern gewohnt, sondern zwischenzeitlich auch mal in NRW.)
    Ich hatte mit meinem Abitur echt Glück. Meine Mutter ist als ich 9 Jahre alt war nach NRW gezogen. In der Gesamtschule waren einige Schüler die Probleme hatten und auch aufgefallen sind.
    Wenn ich jetzt so darüber nachdenke haben die Lehrer auch immer recht besonnen reagiert und sogar über Fehler in meinen Klausuren, und dass ich nie Hausaufgaben gemacht habe hinweggesehen.






    Hallo Mustang 68


    Blackpearl hat dir ja schon einiges geschrieben.


    Natürlich kann man starke Depressionen bekommen, wenn ADS nicht behandelt wird. Lass dich auf AD(H)S Testen.
    Das Problem in Deutschland ist, dass manche Ärzte AD(H)S als eine „Modeerkrankung“ ansehen, und einen auf alles andere behandeln, nur nicht auf das.
    Du solltes deshalb unbedingt von dir aus sagen, dass du dies Vermutung hast.


    LG
    Geändert von Fragender1 ( 3.06.2011 um 10:53 Uhr)

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