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Diskutiere im Thema Urteil Bundessozialgericht Kostenübernahme Methylphenidat bei Erwachsenen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 40

    Lächeln AW: Aktuelles Urteil Bundessozialgericht zur Kostenübernahme für MPH bei Erwachs

    Danke für die Links. Und danke für die Hinweise wegen AOK.

    Ich habe jetzt erst einmal den Vorstandsvorsitzenden meiner gesetzlichen Krankenversicherung angeschrieben. Erste Reaktion war eine Ablehnung. Im zweiten Anlauf hat er den gesamten Vorgang einem sonderausschuß der Krankenkasse zur Prüfung gegeben mit dem Hinweis, wenn ich einen erneuten ablehnenden bescheid erhalten würde, bliebe mir nur der Weg einer Klage bei dem zuständigen Sozialgericht. Jetzt warte ich auf den Bescheid des Sonderausschusses. Sollte er negativ sein, dann werde ich tatsächlich klagen - solch verquere Rechtsprechung darf nicht sein. Und wenn ich mich als Betroffene nicht dagegen wehre, wer sollte es sonst tun?

    Im übrigen werde ich jetzt gleich mal auf die von Dir angegebenen Links gehen - Information ist ja das halbe Leben!

    Liebe Grüße

    Zaubermaus

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Aktuelles Urteil Bundessozialgericht zur Kostenübernahme für MPH bei Erwachs

    Hallo Katja,

    es würde mich interessieren, bei welchem Arzt in Hamburg Du warst. Auch hier in Hamburg gibt's nur wenige Neurologen/Psychiater, die sich mit ADHS auskennen, und shcon gar nicht bei Erwachsenen. Bei mir wurde das ADHS nämlich erst im zarten Alter von 47 Jahren vor 6 Jahren durch ihn diagnostiert, nachdem er umfangreiche Tests hat machen lassen. Als ich zu ihm kam, und ihm sagte, dass ich glaube, ADHS zu haben, und ich ihn bitten möchte, mich daraufhin zu untersuchen, hat er gesagt, dass er sich selbst noch gar nicht gut damit auskennen würde, dass er jedoch gemeinsam mit mir daran lernen wollte. Jetzt nach 6 Jahren, ist es ein guter ADHS-Arzt geworden.....er hat sich jetzt auch recht stark wegen dem methylphenidat gemacht, das meine Krankenkasse halt auch nicht mehr übernehmen möchte aufgrund des letzten Urtiels des Bundessozialgerichts.....

    Mir macht's auch ein bissel Angst, wie's weitergehen soll, weil ich das Methylphenidat auch nicht bezahlen kann. Ich habe jetzt jedoch beschlossen, wenn ich bei meiner Krankenkasse nicht weiterkomme, eine Klage gegen das Urtiel beim Sozialgericht einzureichen. Solch eine verquere Rechtsprechung kann doch nicht damit von uns beantwortet werdne, dass wir die Hände in den Schoß legen und drauf warten, dass es irgendwann besser wird....wodurch soll's besser werden, wenn wir als Betroffene es nicht selbst in die Hand nehmen?

    LG Zaubermaus

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Aktuelles Urteil Bundessozialgericht zur Kostenübernahme für MPH bei Erwachs

    Hallo,
    ich bin bei einem Allgemeinmediziner in HH. Der war früher Suchtarzt und nachdem er bemerkt hat, daß 70% aller Suchtkranken auch ADS haben, hat er sich darauf spezialisiert.
    Er will in meinem Fall auch klagen, nur ist es ziemlich kompliziert, da ich eigentlich in Bremen bin und auch hier in Behandlung, aber eher nur wegen meiner Komorbiditäten.
    Er bräuchte dafür meine Krankenakten aus Bremen, weiß aber nicht wie ich denen hier erklären soll, daß ich die brauche. Bremen soll von Hamburg nichts wissen aus verschiedenen Gründen.
    Habe vor einer Klage Angst, weil da auch deine gesamte Krankengeschichte sozusagen "öffentlich" wird. Bin im Moment eher mit Grübeleien beschäftigt, wie das Geld auftreiben. Fühle mich ehrlich gesagt auch zu schwach und labil, als daß ich so eine Klage durchziehen könnte. Bringt wahrscheinlich auch irrsinnige Wut mit sich über die Uneinsichtigkeit der Rechtssprechung.
    Klar, was tun müßte man, aber weiß nicht, ob ich die Kraft dafür habe.
    Jetzt werde ich schon wieder stinksauer auf dieses Gesundheitssystem. Zum Verzweifeln das Ganze.
    Beneide Dich um Deine Energie. Ich habe mich bis jetzt noch nicht mal getraut, bei der Krankenkasse Widerspruch einzulegen.
    Ist bei mir aber auch alles etwas komplizierter.....
    Viel Glück bei Deiner Klage.

    Gruß Kaja

  4. #34
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Aktuelles Urteil Bundessozialgericht zur Kostenübernahme für MPH bei Erwachs

    Also nochmal deutlich:

    es geht hier NICHT um eine Klage! Die hat gerade eine Abfuhr erlebt und ist so schnell vermutlich auch nicht mehr fruchtbar - vorerst.

    Es geht lediglich um eine EINZELFALLPRÜFUNG - ob berechtige oder nicht berechtigte Konstenübernahme durch die KK - bei der Krankenkasse. Das ist dafür da, dass jeder einzelne Fall geprüft wird, ob Mph übernommen und damit bezahlt wird, oder nicht.

    Das kostet Mut und Kraft, Aufwand und Zeit, ja - keine Frage. Das geht mir ebenso und kann ich, gerade im Moment, mal so gar nicht brauchen. Weder das Eine, noch das Andere.

    Dennoch ist es leichter und individueller, zudem auch erfolgsversprechender als eine Klage - und im Moment die einzig erscheinende Möglichkeit.

    Auf Deine Krankengeschichte und deren Bekanntwerden - egal bei welcher Stelle - hast zunächst Du selbst Einfluss, Kaja. Das fällt unters Datenschutzgesetz. Dafür musst Du aber (leider) auch Deine Rechte und Pflichten kennen - muss Dir aber keinesfalls Angst machen!

    Soziales: Schweigepflicht und Datenschutz | Apotheken Umschau

    ZENDAS Umgang mit Unterlagen über Krankheit und Urlaub (Datenschutz in der Hochschule)

    https://www.datenschutzzentrum.de/medizin/gkv/index.htm

    http://www.saez.ch/k2/pages/support/...ereich&dtype=3

    Bei google findest Du sicher noch mehr unter den für Dich wichtigen Suchbegriffen in Kombination und einzelnen.

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Aktuelles Urteil Bundessozialgericht zur Kostenübernahme für MPH bei Erwachs

    Hallo, danke für die Infos.
    Wie läuft denn formell so eine Einzelfallprüfung ab? Muß ich da zunächst selbst ein Schreiben an die Krankenkasse verfassen? Welche Unterlagen werden benötigt? Welche Rolle spielt der Arzt?

    Gruß Kaja

  6. #36
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Aktuelles Urteil Bundessozialgericht zur Kostenübernahme für MPH bei Erwachs

    Du sprichst erstmal mit Deinem Doc darüber und danach rufst Du die KK an - wahlweise auch anders herum. Ich glaube, das hatten wir aber schonmal irgendwo...ah genau, auf Seite 3 in diesem Thread gibt es dazu einen Beitrag. Schau doch mal

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Aktuelles Urteil Bundessozialgericht zur Kostenübernahme für MPH bei Erwachs

    Da muss ich 100%tig zustimmen. Was mich bei dieser Diskussion nur so wütend macht, ist die Tatsache, das Gremien mit Menschen über unsere (adhs-ler) Lebensqualität / Arbeitsfähigkeit entscheiden, ohne nur die geringste Ahnung davon zu haben, was sie damit anrichten.
    Ich kenne niemanden der seine Medikamente (ritalin/medikinet) monatlich aus eigener Tasche zahlen könnte....

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