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Diskutiere im Thema Ritalin und Angststörungen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 48

    AW: Ritalin und Angststörungen

    Hallo Gagamel,

    ich würd auch sagen trau dich und probiers einfach aus! Natürlich begleitend mit deinem Arzt oder Therapeut.
    Ich hatte oder habe das selbe Problem, Angststörungen, Panik auch im sozialen Bereich. Sozial Phobie, Agoraphobie und Depressionen.
    ABER seit ich MPH nehme ist es deutlich besser geworden. So sehr das mir die Angst erst wieder auffällt wenn die Wirkung von MPH nachlässt!

    Nehme allerdings unretadiertes, wie das mit retadierten Medikamenten ist kann ich nicht sagen.

    Versuchs einfach, vlt. hilfts dir ja auch.

    LG Sensibelchen

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Ritalin und Angststörungen

    Ich habe nun vor 2 Stunden 5mg zum frühstück zu genommen. Ich merke auf jedenfall eine steigerung meiner konzentration im Bezug auf lesen und verstehen von Texten. Ich schreibe heute eine Klausur (Interpretation einer Kurzgeschichte) wobe es mir sicher helfen wird.

    Zu den negativen Wirkungen:

    Starkes schwitzen an Händen, Füßen und Achseln.
    Eiskalte Hände und Füße.
    Schnellerer Herzschlag.
    Verstärkte innere Unruhe.

    Eine innere Ruhe, die ich mir erhofft habe ist also nicht eingetreten. Eher im gegenteil

    Ich bin mal gespannt, wie es sich im laufe des Tages entwickeln wird.

    Werde heute Abend noch mal berichten.


    LG

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Ritalin und Angststörungen

    gagamel schreibt:
    Schnellerer Herzschlag.
    Verstärkte innere Unruhe.

    Eine innere Ruhe, die ich mir erhofft habe ist also nicht eingetreten. Eher im gegenteil
    So war es bei mir auch und das mündete letztlich in Angstzuständen. Ob 2,5 mg oder 5 mg MPH oder selbst mit 1 oder 2 ml A-Saft, immer das gleiche Ergebnis, auch nach 1 Woche.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 48

    AW: Ritalin und Angststörungen

    gagamel schreibt:
    Zu den negativen Wirkungen:

    Starkes schwitzen an Händen, Füßen und Achseln.
    Eiskalte Hände und Füße.
    Schnellerer Herzschlag.
    Verstärkte innere Unruhe.
    So ging es mir auch an den ersten beiden Tagen, danach waren diese Nebenwirkungen weg. Das dauert halt ein wenig, bis sich der Körper daran gewöhnt hat.
    Wenn die Nebenwirkungen schlimmer werden oder sich nicht bessern, am besten mal mit deinem Arzt Rücksprache halten.

    LG Sensibelchen

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Ritalin und Angststörungen

    Also, scheinbar vertrage ich MPH einfach nicht Ich habe die Wirkung seit Freitag genau beobachtet. Egal ob 2,5mg, oder 5mg ich fühl mich komisch. Manchmal total nervös und am schwitzen, manchmal eher total benebelt, mein Kopf wird schwerer und ich bekomm nen Tunnelblick.

    Ich habe so sehr gehofft, das ich mich durch MPH besser fühle, bzw. klarer, leider das genaue Gegenteil

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 165

    AW: Ritalin und Angststörungen

    Hi Gagamel!

    Da Du bereits von erwünschten Effekten des MPH berichten konntest, könnte es eventuell auch sein, dass Du mit einem anderen Präparat weniger unerwünschte Effekte haben wirst.

    So ging es einer Freundin von mir, die außer bei einem einzigen unretardierten Präparat immer unangenehme Nebenwirkungen hatte.

    Ich wünsche es Dir sehr, dass Deine Geduld belohnt wird!

    Muriel

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Ritalin und Angststörungen

    Man muss es aber auch mal von einer anderen Seite betrachten. Irgendwann wurde entdeckt, MPH lindert die Symptome einer AD(H)S. Richtig. Aber selbst hier muss man sagen, angeblich bringt das auch nur bei ca. 60% der Patienten was. Es ist also kein 100% Allheilmittel.

    Und dann muss man sehen, was die kokainähnliche Substanz MPH im Körper/Kopf bewirkt, selbst wenn wir mal davon ausgehen, die Wirkung bezieht sich auf Leute ohne AD(H)S. Die Aufmerksamkeit steigt, man wird in eine Art Alarmbereitschaft versetzt, wozu dann eben diese erhöhte Aufmerksamkeit zählt, aber auch schnellere Reaktion. Diese Alarmbereitschaft könnte man auch als Verteidigungszustand sehen und da wird alles im Körper gedrosselt, was erstmal unwichtig ist, nämlich Hunger und Durst, Müdigkeit. Dieser ganze Zustand basiert auch auf einer erhöhten Adrenalinausschüttung, also Stresshormon. Herzschlag und Blutdruck steigen i.d.R.

    So und nun muss man sehen, genau das kann keiner gebrauchen, der an Angststörung leidet. Da ist häufig die Adrenalinausschüttung eh erhöht und die wird durch MPH nur noch weiter hochgepuscht.

    Und ob ich 2,5 mg MPH nahm oder 1-2 ml A-Saft, es ist ungünstig bei Angststörung und wird es wohl meist eh verschlimmern.

    Ich will auch keinem zu nahe treten, sehe es aber für mich auch so, ob die AD(H)S Diagnose wirklich IMMER stimmt, ist ne andere Frage. Starke Konzentrationsstörungen, Unruhe, Hyperaktivität etc., all das gibt es auch bei reiner Angststörung oder reiner Depression und anderen Störungen. Es gibt auch die maskierte Depression, die sich fast ausschließlich in diesen körperlichen Symptomen ausdrückt, also ohne diese typischen emotionalen Depressionssymptome. Das immer genau abzugrenzen, na ja, da muss der Doc schon ein absoluter Profi sein und nicht immer ist das der Fall.

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