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Diskutiere im Thema examen mit oder ohne medikament? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    examen mit oder ohne medikament?

    hallo ich bin neu hier und komme noch nicht wirklich zurecht mit der navigation..eigentlich bin ich keine freundin von solchen foren..habe angst vor panikmache und unprofessionellen ratschlägen..aber meine große not lässt mich jetzt doch mal hier rumstöbern..es geht um medikation in prüfungssituationen..ich bin 42 jahre alt und habe mein leben bisher ganz gut ohne medikamente gemeistert..allerdings steht jetzt ein examen ins haus und ich habe das gefühl dass ich evtl versagen werde..kann mit meinem alter und meinem sinkenden östrogenspiegel zusammenhängen..habe gehört es gibt da einen zusammenhang..ich habe noch 15 wochen bis tag x und bin am überlegen ob ich evtl ein medikament zur unterstützung nehmen soll..meine frage an euch: ist der zeitraum zu kurz um das medikament richtig einzustellen?..ich habe angst, dass ich evtl etwas "kaputt" mache und meine bis jetzt erlernten infos ausgelöscht werden oder die jetzigen verknüpfungen verloren gehen..ich bin ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 46

    AW: examen mit oder ohne medikament?

    Hallo, dein Beitrag verwirrt mich etwas.

    1. Was willst du denn für ein medikament nehmen??? du sprichst nur von "dem Medikament" meinst du MPH?

    Falls ja, wird dir keiner in diesem Forum eine spontane Empfehlung aussprechen. Diesbezüglich habe ich mich durch deinen Vorstellungthread gelesen um ein bisschen Klarheit zu gewinnen. Du wurdest auf ADHS diagnostiziert. Dein Psychologe sagt du sollst kein MPH nehmen aber dein Neurologe sagt du sollst - richtig?

    Das kann ganz schön verwirren. Aber dazu kann ich sagen, dass manche Psychologen, gegensätzlich zum wissenschaftlichen Stand, ADHS nicht als neurobiologische Störung akzeptieren und deswegen von medikamentöser Behandlung generell abraten. Wenn dein Neurologe dir also zu einer Behandlung mit Medikamenten rät sehe ich keinen Grund dies nicht zu probieren.


    2. Was ist denn eigentlich dein Problem? Mir scheint es so als hättest du einen gewöhnlichen Prüfungsstress

    Du wurschtelst dich wie die meistens von uns irgendwie durchs Leben. Die Prüfung die du bestehen möchtest ist für dich eine Herausforderung die dir sorgen macht und du hast Angst, dass du sie nicht bestehen könntest. Das ist verständlich. Du möchtest nicht (schon wieder) versagen oder endlich abließen.... Das geht auf die Psyche.

    Aber aus diesem Grund ein Medikament zu nehmen ist meiner Meinung nach ein falscher Ansatz. Leidest du denn auch außerhalb von Prüfungszeiten an deinen ADHS Symptomen? Ich finde das ist eine wichtige Frage schließlich soll MPH die Lebensgrundlage verbessern und nicht einfach eine Depression oder schlechte Phase unterdrücken.

    Deine Bedenken ob etwas aus dem Gehirn gelöscht wird finde ich irgendwie kurios das ist nicht böse gemeint aber ..... naja .... ähm ....
    alsoooo es wird jedenfalls nichts aus deinem Gehirn gelöscht (wie sollte das funktionieren) und auch keine Verknüpfungen zerstört. Eher im Gegenteil das Gehirn kann durch die regulation der Neurotransmitter endlich richtig (normal) kommunizieren in diesem Zusammenhang kann der Frontallappen wieder seine Arbeit verrichten.

    Aber es wird von einigen berichtet, dass sie nach der Einnahme von MPH in eine Trauerphase fallen weil die Vergangenheit erstmals richtig reflektiert wird. So etwas wäre natürlich in einer Prüfungszeit nicht sinnvoll. Ich hoffe ich konnte dir irgendwie weiterhelfen.
    Geändert von Mühsentrieb (13.03.2011 um 20:22 Uhr)

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