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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hallo Karla...

    Das klingt gut.Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen.Hatte nur ne Magenschleimhautentzündung.Is doch auch schon zu viel des Guten.
    Nimmst du denn MPH?
    Danke für die Antwort.

    @ Spengeraner...

    Ja als Medi bei Schlafproblemen soll das ja ganz gut sein hab ich gelesen.
    Scheint dann wohl aber nicht direkt bei ADHS wirksam zu sein.Schade eigentlich,weil MPH bekommt man ja nicht so einfach verschrieben.Ich zumindest mal nicht.
    Danke für deine Antwort.

    @ Tuber...

    Na ja dein Zopiclon ist ja auch nicht wirklich ein Mittel daß man länger nimmt bei Schlafproblemen,das ist ja so ähnlich wie ein Benzo und macht abhängig.Kein Wunder,daß du jetzt schon die Dosis gesteigert hast.
    Ich würde da denke ich auch mal Valdoxan versuchen,oder halt ein TCA,weil die werden ja oft auch genommen bei Schlafproblemen und sind vom Abängigkeitspotential her nicht so bedenklich.
    Die kann man dann ja nur abends nehmen vorm Schlafengehn.

    Ob Strattera beim Einschlafen hilft,weiß ich nicht.Ich bekommen ja von meinem Arzt alle Medikamente vorenthalten,die gegen ADHS wirksam sind.Ich denke aber,daß es in etwa so wirkt wie Reboxetin,nur weniger Nebenwirkungen hat.

    LG S...

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hallo -S-

    nein, ich nehme kein MPH. Bisher konnte ich mit TCA Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer mein Problem lösen. Hab allerdings eine höhere Dosis benötigt. Irgendwie konnte ich bisher mein Leben so regeln. Gott sei dank.

    @ Tuber .....
    Bei Zopiclon oder Zoldem wäre ich auch vorsichtig. Diese beiden können sehr wohl zur Abhängigkeit führen Wenn auch nicht ganz so schnell wie die Benzo. Du hast zwar eine wesentliche schnellere Einschlafphase, mußt weniger grübeln, aber zum Schluß ist allein der Gedanke man hat nichts genommen ein riesen Problem beim Absetzen.
    Mal ehrlich! Ist es wirklich so schlimm wenn man am nächsten Tag nach einer sehr unruhigen Nacht, an der Uni nicht alles mitbekommt? Ich weiß wovon ich rede. Auch ich kann wie -S- nur davor warnen.

    Liebe Grüße an euch

    Karla

  3. #13
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hi Karla...

    Das klingt doch ganz gut,wenn du dein Leben gut im Griff hast.Das kann ich von mir leider nicht sagen und ich such auch noch nach nem passenden Medi,weil ich irgendwie nichts vertrage und so.
    Was für ein TCA nimmst du denn da?Imipramin?
    Die TCA sind ja eigentlihch ganz gut verträglich,aber mein Doc schwört da eher auf SSRI,die ich garnicht nehmen kann,weil ich bekomm da total Nebenwirkungen und Symptomverschlimmerung,was ich dann nicht aushalte.

    LG S...

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hallo -S-

    Zur Zeit nehme ich Venlafaxin 150 mg.

    Nein, mein Leben habe ich zur Zeit nicht voll im Griff, da sich die Symptome des ADHS seit einem schwerem Burn-out vor ca. 3 Jahren verschlimmert haben. Hatte als Komorbilität eine schwere Depression, die stationär als auch amb. psychotherapeutisch und med. mit Citalopram als SSRI behandelt wurde.

    SSRI hat mir persönlich überhaupt nicht geholfen. Man kann sagen keine Wirkung, aber auch keine Nebenwirkung.

    Irgendwie habe ich es nach Monaten geschafft aus dem Loch ganz langsam raus zu kommen, habe dann auf Venlafaxin 150 mg umgestellt und mache z.Z. amb Therapie.

    Da ich Einzelgängerin bin, muß ich sagen, daß ich während meines Studiums am besten hinkam. Ich brauchte mich nur auf mich zu verlassen und konnte besser mit meinem ADHS umgehen. Eine massive Zunahme der ADHS-Symptome verspürte ich, als ich beruflich und privat immer mehr Rücksicht auf andere Menschen nehmen mußte. Burn-out und Depression waren also die Folgen, die das ganze zum kippen brachten.

    Ich hoffe, daß ich im Laufe diesen Jahres weiterhin einiges in den Griff bekomme.

    Lieben Gruß Karla

  5. #15
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hallo Karla...

    Das Mittel hatte ich auch schon.War aber das gleiche,wie bei den anderen auch.Habs nicht vertragen.
    Ich hatte vor Jahren auch mal eine schwere Depression wo ich mich auch selbst wieder rausgekämpft hab,weil das mit den Medis ja nicht klappte.Als ich dann noch Panikattacken entwickelt hatte wurd ich dann mit TCA und Neuroleptika behandelt,was auch die einzigsten Mittel waren,die geholfen haben und ich von denen keine Nebenwirkungen hatte.
    Im Moment ist bei mir leider alles aus den Fugen geraten und ich weiß nicht mehr so recht weiter,weil ich auch nicht hinbekomme in ein Krankenhaus zugehn,oder sonst was.
    Doofe Situation und mein Arzt bekommt nichts auf die Reihe.

    LG S...

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hallo -S-

    Das hört sich nicht gut an. Das mit dem alles aus den Fugen geraten kenn ich auch. War auch mal stat. in einer psychosomat. Klinik. Gerade wenn man beruflich und privat Schiffsbruch erleidet ist es doppelt schlimm.

    Wo genau liegen deine Probleme. Ist es mehr beruflich oder privat?
    Welche Medis nimmst du zur Zeit?
    Vielleicht können wir dir als Betroffene weiterhelfen.

    Liebe Grüße Karla

  7. #17
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 408

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hi Karla...

    Mein ganzes Leben is das Problem.Antriebslos,soziale Phobie,Panikattacken,extreme Müdigkeit,Asexualität und Gewichtszunahme durch die Medikamente.Ärzte und Therapeuten wissen nicht mehr weiter und stationär kann ich nicht gehen,weil mir da meine soziale Phobie nen Strich durch die Rechnung macht.Alles nicht so schön im Moment,weil ich ohne Medikamente garnicht mehr auskomme und die die ich nehme,lindern zwar die Symptome,aber für das hab ich dann andere Probleme dadurch.Zur Zeit nehm ich Amisulprid in einer geringen Dosis,weil ich alles andere nicht vertragen hab.

    LG S...

  8. #18
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    Forum-Beiträge: 141

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hallo -S-

    das tut mir aufrichtig Leid. Hört sich ja wirklich nicht gut an, aber du darfst die Hoffnung nie verlieren. Auch ich kenne sehr genau dieses Gefühl. Hab ja selbst in dem Schlamassel gesteckt. Aber glaube mir in einer psychosomatischen Klinik nimmt man darauf Rücksicht.
    Die erste Woche kam ich nur zum essen aus meinem Zimmer.Hab jede Visite verschlafen. Aber irgendwann kriegt man die Kurve. Wenn auch nur ganz, ganz, ganz langsam. In die Depession fällt man quasie über nacht. Aber wieder herauszukommen dauert sehr,sehr lange. Und es ist eine wirklich harte Arbeit. Ich konnte nur ganz, ganz, ganz langsam aus dem Loch rauskriechen.
    Was mir u.a. geholfen hat ist zu erkennen, warum ich so schlimm hineingefallen bin, daß es andere gibt denen es genauso geht. Will sagen die Gespräche mit Leidensgenossen waren sehr hilfreich. Ich konnte zwar bisher die aufgezeigten Lösungswege nicht nutzen - war zu down und zu antriebslos, aber auch ich gebe die Hoffnung nicht auf. Was mir auch noch geholfen hat ist die Aufnahme eines Tieres. Es braucht meine Hilfe, fordert mich, nimmt es mir nicht krum wenn ich mal schlecht drauf bin, ist zärtlich und liebevoll zu mir, ist ehrlich, nicht nachtragend, hat keine Hintergedanken und vieles mehr.
    Ich weiß es ist nur ein schwacher Ersatz, aber besser wie gar nichts.

    Was machst du beruflich? Kannst du vielleicht auf diesen Bereich deine Aufmerksamkeit hinlenken?

    Liebe Grüße
    Karla

  9. #19
    -S-


    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 408

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Hallo Karla...

    Na ja beruflich geht bei mir schon 10 Jahre nichts mehr.Ich sollte eigentlich letzte Woche in Reha gehen,wegen Berentung,aber selbst das konnte ich nicht.Ich häng in diesem Loch ja schon 10 Jahre und vorher wars eigentlich auch nicht besser.Der Mist zieht sich bei mir durchs Leben wie ein roter Faden.

    Bis vor 4 Jahren war ich auch noch depressiv dazu.Ich habs dann aber mit Mühe geschafft da wieder rauszukommen.Das war damals alles nicht so einfach,aber seit dann die panikattacken dazugekommen sind ist für mich eigentlich kaum noch was machbar.Ich kann kaum noch was machen,ohne,daß ich Zustände bekomme.Das macht das ganze nicht einfach.Vor allem kann man an nichts mehr richtig Spaß haben,weil einem die Angst ständig im Nacken sitzt.
    So kämpf ich mich jetzt schon seit Jahren durchs Leben und hoffe irgendwann mal einen Arzt oder Therapeuten zu finden,der einem wirklich helfen kann.Die meisten geben nach einer Zeit auf,weil bei mir nichts anschlägt.Die meisten Medis vertrag ich nicht,oder sie bleiben Wirkungslos.Ich versuch mich zwar immer den Ängsten zu stellen,aber es wird nicht besser.Dazu kommt dann noch eine starke innere Unruhe,die mich fast zum kollabieren bringt und es dreht sich durch diese sypmtome alles irgendwie im Kreis.
    Wie schon gesagt,die Ärzte wissen nicht mehr weiter,die Therapeuten auch nicht und mittlerweile hab ich so viele Diagnosen,daß ich selbst nicht mehr weiß,was ich glauben soll davon.

    Das schlimme ist.Im Moment hab ich gar nichts auf was ich meine Aufmerksamkeit lenken kann,weil mir an allem das Interesse verloren gegangen ist mit der Zeit.Freunde haben sich auch alle abgewandt und die die ich noch hab,verstehen meine Probleme nicht wirklich.Ich bin quasi alleine mit all dem Mist.Da hilft es schon ab und an mal sich hier mit einigen auszutauschen.Man merkt dann,daß man nicht alleine da steht.

    Es ist aber nicht alles nicht so einfach...

    LG S...

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 142

    AW: Hat hier jemand Erfahrung mit Valdoxan?

    Danke erstmal für eure Hinweise,

    Ja ich weiß, mit Zopiclon und Zolpedem sollte ich vorsichtig sein und betrachte es auch nur als Übergangslösung bis ich meinen nächsten Arzt Termin hab. Wollte eig. nur darauf hinaus, dass ich bevor ich weiterhin Zopiclon in dieser Dosis nehme, nochmal kurzzeitig Zolpidem versuche, damit ich nicht auf "einer" Substanz hängen bleibe. Wobei die beiden Medis ja anscheinend strukturell so ähnlich sind, dass sich bei einer entwickelten Toleranz die bei beiden bemerktbar macht. Jedenfalls hab ich die 10mg Zolpidem gestern nicht wirklich gespürt...

    Dieser wird mir dann wahrscheinlich ein AD wie Amitptylin oder so verordnen (hatte er jedenfalls angekündigt) oder halt Valdoxan. Aber tendiere eher zu ersteren, weil es ja auch anglösend und antidepressiv wirkt.

    Was ich aber noch fragen wollte, MPH sollte man ja eig nur tagsüber nehmen. Aber ich bin ja noch in der Eindosierungsphase und merke so langsam, dass mir MPH auch beim schlafen helfen könnte, weil ich so weniger Grübel etc.

    Ansonsten gehts mir allgemein tendenziell immer besser (weniger Angst/Spannnung) und ich denke, dass ist eh die Grundvorraußsetzung um gut Einschlafen zu können .

    LG Tuber!

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