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Diskutiere im Thema 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlung. im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Hallo Stefka,

    ich kann mich leider auch nicht bei dir zurückhalten und habe das Bedürfnis, meine bescheide Meinung zu äußern.

    Also, ich finde es Wahnsinn, daß du 120 MPH am Tag nimmst. Noch dazu, wo du Cannabis konsumiert hast. Jeder vernünftige Psychiater würde dir niemals MPH verschreiben. Das weiß ich aus Erfahrung. Denn wer als ADHS`ler drogenabhängig war, bekommt leider kein MPH mehr verschrieben, weil er dadurch wieder abhängig werden könnte.
    Also das kann man ruhig wahnsinnig finden aber das heißt nicht, dass es angebracht, angemessen und notwendig sein kann, solche Dosen einzunehmen. Was du Erfahrung weißt ist das eine, was die Wissenschaft und die Fachinformationen, die in dieser Beziehung aktualisiert wurden, sagen ist wieder was anderes. Sehr wohl kann in diesem Fall Methylphenidat verordnet werden. Deine Aussage ist schlicht weg falsch und trägt zur Verunsicherung vieler anderer bei. Manche Psychiater teilen wohl auch deine Meinung, diese gilt aber mittlerweile als veraltet. Es gibt viele Fallberichte, die unter Medikation mit Stmulanzien den Konsum von Cannabis eingestellt haben, da durch die Behandlung der Grund für den Cannabismissbrauch weggefallen ist.

    . Darf eigentlich nur pro kg Körpergewicht 1g MPH verschrieben werden.
    Wo steht das denn? Das ist schlichtweg falsch. Siehe mein Posting oben.

    Man muß jeden Monat zum Blut abnehmen gehen, weil diese Medis die Leber angreifen können.
    Auch das ist einfach falsch. Nirgendwo steht, dass jeden Monat ein Blutbild gemacht werden muss. Es ist aber durchaus angemessen, sich alle 1/4 Jahr einmal Blut abzunehmen zu lassen und da sind dann nicht nur die Leberwerte interessant. Individuell ist das alles sehr unterschiedlich. Manche müssen evtl. sogar wöchentlich zur Blutabnahme weil sie auf ein spezielles Medikament eingestellt werden oder Begleiterkrankungen haben, die eine engmaschige Überwachung erforderlich machen. Aber solche Pauschalen Aussagen wie "Man muss jeden Monat" finde ich dort sehr unangebracht und daneben.

    Durch Aussagen, wie deine, Freunde bekommen das auch verschrieben, ist es kein Wunder, daß wir Erwachsenen, die es wirklich brauchen, selbst bezahlen müssen, und dass es bei den Menschen immer so ein Negativbild von ADHS gibt.
    Also ich verstehe nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll. Da besteht schlichtweg kein Zusammenhang. Im Allgemeinen ist meine Einschätzung, dass es sehr wenige dieser Fälle gibt, wo Ärzte "einfach so" Methylphenidat verschreiben. Das es gar nicht so einfach ist an ein Mph-Rezept zu kommen zeigen die zahlreichen Erfahrungsberichte in unzähligen ADS-Foren. Wenn es dann die, die es wirklich brauchen schon so schwer haben, wie schwer haben es erst dann die, die gar keine Diagnose haben? Hinter vielen Presseberichten stehen Lobbyorganisationen wie psychoanalytische Vereinigungen, ***********-Anhänger und ähnliche, die das Konzept grundsätzlich ablehnen. Dazu gibt es noch die Ernährungsbearter und Nahrungsergänzungsmittelindus trie, die auch ein Interesse daran hat, dass es ADHS nicht gibt. Hier seine Freunde und ihn in die Verantwortung zu nehmen ist ja wohl mehr als daneben!

    M.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 52

    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Ich muss Maverick zustimmen.
    JEDE auf ADHS spezialisierte Klinik hat sowohl ihre eigenen Diagnosemethoden als auch ihre eigene Behandelungmethode.

    Wer therapiert die Menschen jetzt nun falsch ?
    Deine Klinik ?
    Meine ?
    Die von maverick ?
    Meine Hasuärztin ?
    Oder alle ?

    Dewegen ist Alexs Aussage mit Ärztekammer und "rechtlich dünnem Eis" schlikchtweg falsch.
    Da kein Arzt mit 100% Sicherheit WISSEN KANN wie man mit ADHS Menschen umzugehen hat, es sei denn er hat selbst ADHS.


    Du stellst hier MPH als total gefährlich und giftig hin ?
    Wi kommst du auf diese mg Dosierung pro KG Körpergewicht ?
    Wer hat das gesagt und wie ist er auf diese Dosierung gekommen ?

    MPH + Kiffen oder Alkohol funktioniert ehe nicht, danach gehts einem nur noch schlechter... ist jedenfalls bei mir so.
    Mal abgesehen davon das Cannabis keine Droge ist, es greift weder in den Hormonhaushalt noch in den Stoffwechsel ein.
    MPH dagegen ist dagegn sehr wohl eine Droge.
    Die Wirkung im Vergleich zu Kokain oder Pep/Speed kann ich aus eigener Erfahrung als ähnlich beschreiben, MPH knallt aber nicht wirklich so ( beim ersten mal ja später dann aber nicht mehr ).
    Ob MPH die Leber angreift habe ich auch noch nirgends gelesen und wenn ja dann sicherlich nicht mehr als ein Glas Bier oder Wodka/RedBull.

    Naja, aber wenn ihr alle meinst das ihr krank seit,
    MPH ein GANZ GEFÄJHRLICHES Medikament ist
    und Cannabis eine Droge
    und nur der Therapeut den Weg zum Heiligen Grall kennt, dann bitte.

    Ich brauch niemanden der mir Probleme einredet.
    Ich hab gerne ADHS
    Ich werde das Medikament wieder abstezen und nur nach Bedarf einnehmen, so wie es andere Bekannte von mir mit ADHS auch machen,
    den ganzen Tag dauerverstrahlt zu sein ist auch net so der burner.
    Geändert von Dirimox (24.02.2011 um 19:33 Uhr)

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 173

    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Natürlich ist Cannabis eine Droge! Wird ja immer konfuser und abstruser... Später mehr...

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 225

    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Es ist immer wieder irritierend zu erleben, wie höhere Dosierung für viele (aber kaum je für die Betroffenen) ein Problem zu sein scheint.
    Neid, blinder "Beipackzettelgehorsam", Prinzipientreue, die Lust zur Stigmatisierung oder was steckt dahinter?

    Ist doch eigentlich wirklich egal, was sich andere gönnen, solange es ihnen damit gut geht und er/sie so ein entspannteres Leben führen darf.

    Ist das doch wunderbar!

    Bevor man diesen Mitmenschen den Gewinn an Lebensqualität absprechen will, nur weil die Tagesdosis zufälligerweise höher als empfohlen ist, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen, wie es einem selbst gehen würde, wenn das Medikament in einer wirksamen Menge aus irgendeinem lächerlichen Grund plötzlich nicht mehr verfügbar wäre...

    nix für Ungut!
    gruss matz

  5. #15


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.804
    Blog-Einträge: 40

    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Hallo

    Dirimox schreibt:
    Dewegen ist Alexs Aussage mit Ärztekammer und "rechtlich dünnem Eis" schlikchtweg falsch.
    Mach dich bitte mal detailliert schlau über die Rechtslage.

    matz schreibt:
    Es ist immer wieder irritierend zu erleben, wie höhere Dosierung für viele (aber kaum je für die Betroffenen) ein Problem zu sein scheint.
    Neid, blinder "Beipackzettelgehorsam", Prinzipientreue, die Lust zur Stigmatisierung oder was steckt dahinter?
    Ich will dir mal erklären, was dahinter steckt:

    Methylphenidat hat, wie wir alle wissen, keine Zulassung zur Anwendung bei Erwachsenen.

    Daher gibt es auch keine Obergrenze in der Dosierung, die auf Erwachsene ausgelegt ist.

    Die einzige Obergrenze ist diejenige, die sich auf die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bezieht, ob die nun bei Erwachsenen Sinn macht, oder nicht. (Eher nicht).

    Das Ganze ist ein rein rechtliches Problem und kein medizinisches, denn die Herstellerangaben bezüglich Obergrenzen in der Dosierung sind rechtlich bindend und jede Dosierung darüber hinaus liegt in der rechtlichen Verantwortung des verschreibenden Arztes.

    Es ist also so lange kein Problem, mehr als 60mg/d Methylphenidat zu verordnen, solange dabei nichts schief geht oder wenn man als Arzt hinreichend nachweisen kann, dass eine Verordnung von mehr als 60mg/d Methylphenidat in diesem Fall notwendig und indiziert ist.

    Das aber ist bei einem Medikament, das keine Zulassung zur Anwendung bei Erwachsenen besitzt, von vorne herein sehr schwierig, gleich, wie viele positive Beispiele man aufführen und wie viele wissenschaftliche Nachweise man erbringen mag.

    Der wohl beste Nachweis, dass 60mg Methylphenidat /d tatsächlich zu wenig ist, ist ein zu geringer Methylphenidat-Serumspiegel unter einer Medikation mit 60mg Methylphenidat/d, der dann entsprechend unter 8 µg/l liegt.

    Eine Obergrenze von 60mg/d Methylphenidat oder 1mg/kgKG gibt es bei Methylphenidat, wenn es bei Erwachsenen angewendet wird, tatsächlich nicht, aber man hat im Rahmen der off-Label-Verordnung als Arzt wenigstens noch die Möglichkeit, sich auf die Obergrenze bei der Medikation bei Kindern und Jugendlichen zu berufen, sollte es wirklich zu Problemen kommen.

    Maverick schreibt:
    Mir ist irgendwie doch ziemlich viel Panikmache und Halbwissen dabei. Wer einen etwas breiteren Überblick über die Psychiatrie hat und nicht nur ADHS-Ecke sieht weiß, wie oft von Dosierungempfehlungen des Herstellers abgewichen werden muss.
    Da bin ich ja wirklich froh, dass du jetzt hier bist und uns an deinem breiten Überblick über die Psychiatrie teilhaben lässt.






    Liebe Grüße,
    Alex

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 225

    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Alex schreibt:
    Methylphenidat hat, wie wir alle wissen, keine Zulassung zur Anwendung bei Erwachsenen.
    Doch doch, in der Schweiz schon. Guckst du hier: swissmedic - Schweizerisches Heilmittelinstitut - Focalin XR®, Kapseln 5mg, 10mg, 15mg und 20mg (dexmethylphenidatum)

    Alex schreibt:
    Der wohl beste Nachweis, dass 60mg Methylphenidat /d tatsächlich zu wenig ist, ist ein zu geringer Methylphenidat-Serumspiegel unter einer Medikation mit 60mg Methylphenidat/d, der dann entsprechend unter 8 µg/l liegt.
    ja und was bringt dieser Nachweis? Dass der Serumspiegel bei einigen vielleicht tatsächlich gering sein sollte, ist bekannt, da die Bioverfügbarkeit bei MPH auf tiefem Niveau eine ziemliche Bandbreit zu haben scheint.

    Lässt sich eine zuverlässige Korrelation zwischen Serumspiegel und Verbesserung der Symptome feststellen? Nur wenn dem so sein sollte, hat der Serumspiegel irgendeinen Aussagewert. Wenn nicht, sind wir wieder am Anfang, nämlich da, wo jeder den für sich idealen Bereich herausfinden soll.

    Diese Variablen dehnen halt die grosse Bandbreite der benötigten Menge erheblich und die angegebenen Höchstmengen wurde damals für 6-7jährige Kinder (im Schnitt 30kg) festfelegt und zwar so, dass unter keinen Umständen Schaden nehmen kann.


    60mg auf 30kg sind dann 2mg/kg/Tag und das ist noch nichts!
    Ich habe von Fällen gelesen, wo Kinder über 10 Jahre mit 7,7mg/kg MPH oder 3,6mg/kg d-Amphetamin erfolgreich behandelt wurden. (Quelle: Meinrad H. Ryffel, "Langzeiterfahrung mit Stimulanzien bei ADHS: Empfehlungen für die Praxis".)
    Zitieren ist seit kurzem wieder total in

    gruss matz
    Geändert von matz (24.02.2011 um 22:42 Uhr)

  7. #17
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    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Nachtrag:

    Die Obergrenze liegt beim Focalin XR übrigens bei nur 20mg/Tag.
    Soll mir mal einer erklären was das soll, vorallem weil Dex-MPH verträglicher ist, als racemisches. Politik, Angst vor Regress, Patientenwohl?

    Wenn man sich mal ein bisschen gründlicher mit Recht befasst hat, verliert man ein bisschen den blinden Gehorsam allen möglichen Regeln gegenüber und kann zumindest erahnen, was hinter welchen Regeln steckt und die Tragweite besser/lockerer einschätzen...

    Meinen Doc kratz das alles jedenfalls wenig, wohlwissend, dass der therapeutische Bereich weit ausserhalb dieser "Empfehlung" liegen kann.
    Er meinte nur, ich sollte schauen, dass ich im Schnitt bei 60mg/tag (also 120mg MPH) bleibe, weil darüber die Nebenwirkungen störend werden könnten.
    Geändert von matz (24.02.2011 um 22:50 Uhr)

  8. #18


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
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    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Hallo

    Nur enthält Focalin kein Methylphenidat, sondern Dexmethylphenidat.

    Außerdem ist Focalin eben nur in der Schweiz bislang zugelassen.

    matz schreibt:
    ja und was bringt dieser Nachweis? Dass der Serumspiegel bei einigen vielleicht tatsächlich gering sein sollte, ist bekannt, da die Bioverfügbarkeit bei MPH auf tiefem Niveau eine ziemliche Bandbreit zu haben scheint.

    Lässt sich eine zuverlässige Korrelation zwischen Serumspiegel und Verbesserung der Symptome feststellen? Nur wenn dem so sein sollte, hat der Serumspiegel irgendeinen Aussagewert. Wenn nicht, sind wir wieder am Anfang, nämlich da, wo jeder den für sich idealen Bereich herausfinden soll.
    Es gibt für jeden Wirkstoff einen therapeutischen Plasmaspiegelbereich.

    So eine Angabe muss es geben, das aus verschiedenen Gründen.

    Bei Methylphenidat liegt der zwischen 8µg/l und 30µg/l.

    Zitieren ist seit kurzem wieder total in
    Aber nur nicht die Fußnoten "vergessen", ja.







    Liebe Grüße,
    Alex

  9. #19
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    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Hier ist so ein großes Hin- und Her .... bei meinen Kindern z.B. steht jedes halbe Jahr eine Blutkontrolle an, also auch wieder ein anderer Zeitraum.


    Tatsache ist, dass er sich doch irgendwie wohl zu fühlen scheint und wenn er damit leben kann, dass er evtl. Folgeschäden durch diese Behandlung in Kauf nehmen muss, ist das für mich persönlich in Ordnung. Jeder muss für sich selbst entscheiden.

    Letztendlich sind sogar viele Mediziner überfordert mit genauer Dosierung und Behandlung, da jeder einen etwas anders geregelten Stoffwechsel hat. Rechtlich dünnes Eis? Ja, wenn nicht in der Akte vermerkt wurde, dass über die Risiken aufgeklärt wurde.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 225

    AW: 120mg Methylphenidat (MPH) am Tag ok? Bin in keiner professionellen Behandlu

    Alex schreibt:
    Nur enthält Focalin kein Methylphenidat, sondern Dexmethylphenidat.
    ist doch nix anderes als gereinigtes Ritalin, wenn wir ehrlich sind.
    Im Verhältnis von D/L zu D-Amphetamin gitl dasselbe, was die Dosierung betrifft.

    Alex schreibt:
    Außerdem ist Focalin eben nur in der Schweiz bislang zugelassen.
    Das tut mir leid für alle nichtschweizer, das kann ja noch werden! Hoffentlich!

    Alex schreibt:
    Es gibt für jeden Wirkstoff einen therapeutischen Plasmaspiegelbereich.
    .....
    Bei Methylphenidat liegt der zwischen 8µg/l und 30µg/l.
    eben auch hier eine grosse Spanne! Wenn man dann noch berücksichtig, dass sich aufgrund der Serumkonzentration nicht zwingend auf die individuelle Empfindung der Symptomverbesserung schliessen lässt, schliesst sich wieder mein argumentativer Kreis, dass man nicht voraussehen kann, wieviel jemand benötigt.

    Wenn dann noch entsprechende Leberenzyme und Stoffwechselstörungen (Lactose, Sprue, etc.) zusammenkommen, dann braucht man halt mehr, um die gewünschte Wirkung zu erzielen und früher die nächste Dosis, weil man es halt schnell verdaut.

    Man sollte froh sein, einen Arzt zu haben, der einem eine optimale Behandlung ermöglicht! Solange man darüber informiert ist, dass man sich ausserhalb der Empfehlungen bewegt, ist man selbst seines Glückes Schmied!

    gruss matz

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