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Diskutiere im Thema Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
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    Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    Sagt mal: Haben diejenigen unter euch, die mit Methylphenidat behandelt werden, auch so üble Verstimmungen? Ich versuche das ja immer auch ein wenig unter dem Gesichtspunkt 'Rebound' zu sehen, aber irgendwie taucht das immer wieder bei mir auch auf nachdem der Wirkstoff schon garnicht mehr wirken sollte. Ich kannte das vor der Medikation nicht...Ich bin dann wahnsinnig gereizt und steiger mich in Gedankenspiralen rein, es herrscht eine große Hoffnungslosigkeit vor und ich empfinde eine große Leere...Manchmal gibt es aber auch Tage, da holt mich gerade das Medikament aus dem Tief...bis es halt wieder runter geht. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Nehme seit Dezember 2009 2 mal 20mg Methylphenidat.

  2. #2
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    ich hab manchmal eher das gefühl an einer bipolaren störung zu leiden, weil die ausschläge nach oben und unten ziemlich wechselhaft und krass sind...und dass ich von methylphenidat und seine leicht euphorisierende und klärende wirkung auch hinsichtlich studium und co. profitieren konnte, die Tagfahrt nach unten aber eher beschleunigt worden ist...so schlimm wie jetzt gings mir noch nie...

  3. #3
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    in welchen abständen wechselt denn deine stimmung so?

  4. #4
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    Ïch habe ähnliches zu berichten. Ich nehme 3 * 10 mg im Tag. Nach der ersten Pille kommt nach 5 Stunden nach Einnahme ein Down, danach komm ich den ganzen Tag nicht merh raus aus diesem Loch, auch wenn ich weitere Ritalinpillen einnehme. Das Loch ist riesig und tut sehr weh

  5. #5
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    Also ich merke, dass ich durch die Dinger auch relativ früh müde werde. Das ist schon erstaunlich. Ich komm mir jetzt richtig wie ein normaler Mensch vor. Aber genau genommen hab ich für meine Verhältnisse wahrscheinlich dennoch tagsüber zu wenig Energie umgesetzt... Keine Ahnung... ^^
    Allerdings nehme ich auch noch Citalopram.. Bin seit Ritalin aber nicht mehr ganz so euphorisch sondern nüchterner, was Vor- und Nachteile hat...

  6. #6
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    wochenweise...manchmal auch täglich mehrmals ein umschwung...aber es gibt phasen, da versumpfe ich ziemlich im schlafanzug, ohne mich wieder einzukriegen...jetzt bin ich noch student und arbeite immer noch halbtags, es beeinträchtigt mich also noch nicht zu sehr (wenns um die äußeren strukturen geht). ich hab auch mal an sowas wie rapid cycling gedacht, aber das wäre dann zu hart...es gab allerdings in der vergangenheit ziemlich merkwürdige wechsel von apathisch und träge bis hin zu phasen mit intensivstem Sport und übler verschuldung...komisch eigentlich....

  7. #7
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    ...und diese phasen lagen wohlgemerkt VOR dem beginn einer medikation.

  8. #8
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    Naja, dann heisst es wohl erstmal Abwarten... Ich hab ja auch ne zeit lang Quilonum bekommen und bin jetzt auf Ritalin umgestiegen. Ich war der Meinung, dass das Lithium allerdings bei mir keine besondere Wirkung hatte.. Hmm.. Sowas ist schwer zu sagen. Letztlich ist man ja am Ende nur Patient und der Arzt müsste über dich urteilen
    Da ich auch unter bipolar-Verdacht stand und das natürlich nicht entgültig vom Tisch ist, hab ich diese Überlegungen auch noch aufm Schirm... Allerdings konnte ich diese Phasenhaftigkeit bei mir nie so ganz entdecken..
    Was mir noch auffällt, ist, dass ich seit Ritalin viel weniger esse. Dadurch kann man natürlich auch in ein Loch fallen ohne es wirklich zu bemerken... Keine Ahnung wie das bei dir ist, aber ich muss mich inzwischen ein bisschen dazu zwingen ...

  9. #9
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    ich auch, das essen und ich warenmal grosse Freunde, doch jetzt kennen wir uns nicht einmal mehr. Heute wars mal so richtig schlimm. Schlechter start in Tag, Müde, dann die erste Ritalin 10mg gekriegt, war trotzdem nicht aktiv, dann nach 3 stunden die 2te gekriegt und darauf gegessen... Am Mittagstisch wurde ein für mich sehr heikles Thema diskutiert, dass mich nur allein durchs zuhören ganz tief nach unten riss. Ich musste nur noch weinen und es war alles wieder gaaaanz schlimm, ich ging dann schlafen und nach 30 min wachte ich auf, gut ging es mir nicht aber die Kriese war wie ein wenig überwunden. Ich habe nun die 3te Ritalinpille drin, doch der Tag wil nicht so recht freude bringen. Gestern war es ganz anders,alles lief wunderbar, Kontzentration, Motivation, Kraft, Lust, alles war voll da und das eigentlich den ganzen tag lang. Nach 15 Uhr kam die Müdigkeitskriese, die mich dann nicht mehr los liess, trotzdem war der Tag ¨gestern für mich ein sehr erfolgreicher Tag und heute irgendwie ganz und garnicht... erklären kann ich mir das ganze nicht

  10. #10
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    AW: Depressive Verstimmungen durch Methylphenidat

    also ich hab in dieser großen sport-phase etwa 10 kilo verloren, das war die verwandlung vom hässlichen entlein zum schönen schwan...jetzt mal übetrieben ausgedrückt. damals stand mein studium auf der kippe, aber ich hatte in dieser zeit eine wahnsinnige energie...ich hab die ganzen klausuren nachgeholt, war ständig unterwegs, auch im ausland, hab praktika ohne ende gemacht...irgendwann war ende...ich hab schulden gemacht und inzwischen versumpfe ich regelrecht. ich fühl mich komisch, die ersten depressiven attacken sind nach der therapie mit methylphenidat aufgetaucht...kein sport mehr, mir ist alles egal, das essen schmeckt wie liegengebliebener schnee. sex hab ich auch keinen mehr und wie gesagt: manchmal holt mich nur methylphanidat für ein paar stunden aus dem tief, aber das hält nicht lang an...ich hab abgebaut. körperlich und geistig. ich glaub nicht, dass es an der erschöpfung liegt...ich hab jetzt meine abschlussarbeit abgegeben und wenn ich von meinem nebenjob absehe, hab ich genug zeit, um etwas abzuschalten...aber erholung kommt nicht mehr. genauso wenig wie schlaf. ich schlaf vielleicht 5 oder 6 stunden, das ist auch okay, ich fühl mich auch so gut. aber irgendwas stimmt nicht, und das macht mich unsinnig.

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