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Diskutiere im Thema methylphenidat-höherdosierung?? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47

    methylphenidat-höherdosierung??

    hallo auf ein neues!!

    hat jemand evtl. auch erfahrung damit, daß er (oder sie), auch nach ein paar jahren
    medikamenteneinnahme mph, mit der zeit mehr davon brauchte am tag, um die gleiche
    wirkung zu erzielen ?? ich brauche jetzt fast über das doppelte.
    und wenn ich die höhere
    dosis nicht nehme habe ich absolute unruhezustände. bekomme aber nicht mehr vom doc.
    er sagt ich darf nicht mehr nehmen. (auch schon wegen der vorschriften im btm-gesetz)
    mir langt es aber nie, und komme jetzt einfach nicht von der höheren dosierung weg!

    hat jemand ähnliche erfahrungen, und wie geht ihr damit um ??
    freue mich über viele erfahrungsberichte !!



    LG claudi

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 540

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    Hallo Claudi,

    nur weil du denkst, dass du die Wirkung vom MPH weniger spürst, heißt es noch lange nicht, dass dieses so ist.

    Viel mehr gewöhnt sich dein Gehirn an den Wirktstoff bzw. erkennt ihn und somit spürst du Wirkung " als weniger", dem ist aber nicht so.

    Ist ähnlich, wie bei Nikotin oder Alkohol, beim ersten Genuss von Zigaretten musst du Husten und die erste Zigarette schmeckt in der Regel nicht. Wenn du dann mehrere Zigaretten geraucht hast, wird es dir nicht mehr schlecht bzw. findest du "Geschmack" angenehm, dein Gehirn hat den Wirkstoff Nikotin kennen gelernt und du nimmst in anders war, wie beim ersten Mal.

    Angeblich kann man zwar nicht abhängig werden von MPH.

    Persönlich denke ich, wenn du das Gefühl hast, du brauchst mehr , weil du den Wirkstoff weniger warnimmst, läufst du Gefahr psychisch abhängig zu werden.
    Von daher sollte du dich m.E. an die Dosieranleitung bzw. nur in Absprache mit dem Arzt an der Dosierung etwas ändern.

    LG, Anja

  3. #3
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 115

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    Ich kann da vielleicht was zu beitragen, da ich anfang 20'zig viel am "Feiern" war.

    Mehr nehmen ist garnicht gut, absolut schädlich. Macht den Kopf kaputt.
    Der Inhalt Deiner Medikamente wirkt, nur hast Du dich halt daran gewöhnt.
    Liege ich damit richtig das Dir ein gewisses "Feeling" fehlt, richtig?

    Spreche mit deinem Neurologen darüber, das ist sehr wichtig, denn es klingt als ob du es mehr nimmst als das Du es benötigst.

    Dass das Medi höher dosiert wie z.B Extasy wirkt ist logisch, ist es vielleicht genau das was Du vermisst?

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    hallo linus,
    ja, da fehlt mir schon ein gewisses feeling, wenn ich nicht höherdosiere. aber es ist ein gewisses feeling der Ruhe!! :peace:

    und kein feeling von aufgeputscht sein, oder ein gewisser kick !,was mir da fehlt. das ist ja gerade der scheiß , wenn ich normal dosiere, bin
    ich immer unruhig. aber wie gesagt das hat sich erst lansam nach 2-3 jahren mph-einnahme so eingeschlichen.

    lg claudi

  5. #5
    Ist öfter hier

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    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 115

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    Das soll wohl daran liegen das der Körper "komischerweise" genau in dem Zeitraum so nach 2-3 Jahren, wie von Dir beschrieben sich dem "Stoff" angepasst hat/haben soll.Das wurde jedenfalls in einem Forum für Kinder diskutiert.
    Nicht eine Abhängigkeit, sondern eher das der gewünschte Effekt nicht mehr auftritt.
    Was angeblich auch schon unter Wissenschaftlern zu Diskussionen über die Laghzeittherapie mit Mph geführt haben muss.

    Bewusst ist mir das schon, denn der Körper baut mit der Zeit Abwehr ein/auf sobald ein "Fremdstoff" ihn länger belästigt, ganz natürlich , und eigentlich auch gut so.

    Wieviel mg nimmst du denn eigentlich zur Zeit?

    lg linus

  6. #6
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    nehme so ca. 80 bis 140 mg. soll 50 mg mph nehmen.

    lg an linus es grüßt claudi

  7. #7
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    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 45

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    mir ging das schon in der ersten zeit so...dass ich das unbedingt wieder haben wollte, obwohl ich diese üblen verstimmungen hatte. ich genieße das kurzzeitig auftretende euphorische gefühl und manchmal hab ich das gefühl, es eher als droge denn als medikament zu konsumieren, obwohl ich auch davon profitiere im studium und so.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 45

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    das gute ist ja, dass es nicht berauscht...ich hab schon auch drogenerfahrungen gemacht und fand ecstacy okay, ich mag aber keinen rausch, deshalb hab ich's nur einmal genommen, weil mir ecstacy was das anfluten betrifft schon zu krass war. bin manchmal ziemlich verwirrt, was die wirkung angeht. lust auf alkohol hab ich beispielsweise kaum noch, seitdem ich mehylphenidat nehme...

  9. #9
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    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 115

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    In einem Selbsttest empfinde ich so ca. 30-40 mg als berauschend, was also die maximale Grenze für mich ist, zur Zeit .
    Einen Rausch möchte ich nämlich /natürlich nicht, denn das ist nicht der Sinn, der Medikation.
    Nur meine ich ist Deine Differenz @ claudi schon krass.

    Edit: Das Verlangen nach anderen Stoffen lässt bei ebenfalls stark nach, was ein Glück.

  10. #10
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: methylphenidat-höherdosierung??

    Hallo Claudi,

    Deine Dosis finde ich schon beängstigend. Dass Dein Doc Dir nicht mehr gibt, verstehe ich auch. Vielleicht solltest Du in einer Klinik mal unter Dauerüberwachung neu eingestellt werden. Vielleicht mal komplett absetzen/ausschleichen und langsam neu hoch dosieren...
    Ich kenn mich nicht aus, mit der Kombination mit anderen Medikamenten, aber vielleicht gibts was, das diese Unruhezustände im Rahmen hält... oder gar dämpft...

    Ich denke aber, dass ein Gespräch mit Deinem Doc und eine schnellstmögliche Lösungsfindung von Vorteil wären.

    LG Schnubbel

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