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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    Kopfschmerzen mit Medikinet

    Hi Leute,
    vor ca. einem Monat wurde bei mir ADHS in mässig bis schwerer Ausprägung festgestellt.

    Seit letzten Samstag (29.01) werde ich nun mit Medikinet (unretadiert) behandelt.

    Anfängliche Dosis fürs Wochenende war:
    2,5mg - 2,5mg - 2,5mg - 0

    Nun seit Montag nehme ich:
    5mg - 5mg - 5mg - 0

    Ich habe jetzt teilweise sehr stechende Kopfschmerzen die ich in der Form noch nie hatte. Ist das eine Frage der "Eingewöhnung" an das Medikament?

    Gestern Nacht konnte ich wegen den Kopfschmerzen kaum einschlafen.

    mit freundlichsten Grüssen

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Hi Redfox,

    willkommen im Club erstmal!

    hmmm, das sollte nicht sein. Wann genau traten denn die Schmerzen auf? Während der Wirkzeit oder immer nur danach? Dann ist es der Rebound.

    Hast du genug getrunken? MPH vermindert vorallem am Anfang recht zuverlässig das Hunger- und Durstgefühl!

    Bemerkst Du nebst den Kopfschmerzen überhaupt was?

    gruss matz

  3. #3
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Hi matz,
    also von einer Wirkung bemerke ich leider noch überhaupt nichts. Weder verbesserte Konzentrationsfähigkeit, noch sinkt der Rededrang (ausser wegen den Kopfschmerzen halt) oder die Ungedult etc..

    Daher denke ich die Menge müsste wahrscheinlich noch viel weiter nach oben, da soweit ich bisher gelesen habe 5mg auch gerade nur ein Krümmel einer dauerhaften Behandlungsdosis darstellt.

    Also ich trinke schon genügend. Mineralwasser, Kaffee, Cola Light. Ca. 3 Liter am Tag.

    Ich frage mich halt, ob es vllt. sein könnte, dass diese Art Kopfschmerzen nach einer Woche verschwindet. Denn eine Überdosierung wird es wohl kaum sein.

    Auf die Zeit habe ich mich leider bisher kaum geachtet. Aber ich würde jetzt pi-mal-Daumen behaupten, dass es schon eher am Ende der 3h nach einer Tablette sind. Da die Kopfschmerzen u.a. auch gestern beim Einschlafen Probleme gemacht haben und ich spät abends keine Tablette mehr nehme. Theoretisch sollte die letzte ca. auf die 18 Uhr genommen werden.

    Hunger-und oder Durstgefühl wurden bei mir kaum beeinträchtigt. Weder Wirkung noch NW sind da, eben nur gerade diese Kopfschmerzen.

    freundlichste Grüsse

  4. #4
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    Forum-Beiträge: 595

    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Ich hab mal auf der Seite einer Kinderärztin was gelesen und wenn ich nicht völlig falsch liege, da stand was von Glukose und das MPH im Gehirn zu einem Mangel an Glukose führen kann, was zu Kopfschmerzen führt. Kohlenhydrate, Apfelsaft, Bananen, Traubenzucker stand da glaube ich. Man soll das also dann vermehrt zu sich nehmen.

  5. #5
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Hi Redfox,

    Wenn es beim Nachlassen kommt, ist es wahrscheinlich der berüchtigte Rebound. Bitte nicht zu essen vergessen, Dein Hirn leistet plötzlich viel mehr als vorher und sollte gut mit Glukose versorgt werden.

    Viele nehmen abends eine geringe Dosis (5mg) zum einschlafen, weil sie so die Gedanken besser sortieren können und den Rebound so auf die Schlafenszeit verschieben.

    Zur Dosierung mach mal langsam, denn einige sind mit 5mg aufs Mal schon überdosiert, andere (wie ich) brauchen 100mg oder mehr am Tag. Es kann wirklich schon wenig genügen, das ist sehr individuell und lässt sich nicht vorgängig feststellen. Auch die Ausprägung der Symptome hat auf die nötige Dosierung keinen Einfluss. Musst einfach ausprobieren, vieviel Dir gut tut, aber bitte langsam steigern!

    Gebe Dir und Deinem Körper Zeit, sich auf die neue Hirnchemie einzustellen, ich hatte am Anfang bei geringen Dosen manchmal auch so komische, recht starke Kopfschmerzen. Ist aber alles Geschichte. Habe erst nach rund 5-6 Wochen meine ideale Dosis gefunden, trotzdem ich extrem schnell hochdosiert habe. Trotzdem gibt es immer noch Tagesschwankungen beim Bedarf, da das MPH nicht jeden Tag gleich zu wirken scheint. Ach ja, wenn ich mich extrem in etwas vertiefe, vergesse ich schon mal die Zeit und mache keine Pausen, die früher ständig nötigen waren. Dann entwickle ich schon mal Kopfschmerzen.

    Wenn Du mal ideal eigestellt bist, wirst Du ganz einfach besser und länger funktionieren ohne durch die Nebenwirkungen zu sehr belästigt zu sein. Du solltest vorallem keine sinnesverändernde Wirkung oder so erwarten. Und dass es wirkt, wirst Du oftmals erst im Nachhinein feststellen, wenn der Tag rum ist und Du merkst, was du alles auf die Reihe bekommen hast!

    Mein Tip: lass einfach mal alle stimulierenden Nahrungs- und Genussmittel (Kaffee, Cola, Redbull, Alkohol, Nikotin, etc.) weg. Koffein kann zusätzlich zum MPH die (Neben-)Wirkungen verstärken oder sogar ins Gegenteil umkehren (verstärkte Nervosität).

    gruss matz

  6. #6
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    Forum-Beiträge: 34

    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Vielen Dank für die ganzen Antworten.
    Also zu wenig Kohlehydrate kann ich mir kaum vorstellen, da ich regelmässig Müsli frühstücke und über den Tag auch Vollkornbrot zu mir nehme.
    Auf die Ernährung achte ich meiner Meinung nach schon.

    Aber vllt. sollte ich ja wirklich mal Traubenzucker kaufen und dass ganze dann beobachten.

    Seltsam finde ich halt, dass ich nur Kopfschmerzen habe und keinerlei Wirkung Wenn es nach der Wirkung geht, wäre ja ein Mengenmässige Erhöhung angezeigt, aber wenn die Kopfschmerzen dann noch schlimmer würden ?!

    Vorallem sehe ich kaum wie ich ohne Rebound auskommen soll.
    Eine Tablette hält bei mir ca. 3h.
    Das macht eine ca. 9 Uhr, 12 Uhr sowie 15 Uhr. Und dann?? Der Tag dauert leider noch gut weitere 6h.

    Soll ich meinen Arzt auf Concerta oder Ritalin LA (also retardierte Präperate) ansprechen?

  7. #7


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    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Redfox schreibt:
    Hi Leute,
    vor ca. einem Monat wurde bei mir ADHS in mässig bis schwerer Ausprägung festgestellt.
    Auch hier wundere ich mich wieder, wer denn da ADHS in verschiedenen Schweregraden diagnostiziert.

    Redfox schreibt:
    Seit letzten Samstag (29.01) werde ich nun mit Medikinet (unretadiert) behandelt.

    Anfängliche Dosis fürs Wochenende war:
    2,5mg - 2,5mg - 2,5mg - 0

    Nun seit Montag nehme ich:
    5mg - 5mg - 5mg - 0

    Ich habe jetzt teilweise sehr stechende Kopfschmerzen die ich in der Form noch nie hatte. Ist das eine Frage der "Eingewöhnung" an das Medikament?

    Gestern Nacht konnte ich wegen den Kopfschmerzen kaum einschlafen.
    Ich kann dir hierbei nur raten, dich bei deinem behandelnden Arzt um einen Wechsel des Methylphenidat-Präparates zu bemühen.

    Hierfür steht in der Schweiz noch Ritalin als unretardiertes und Concerta als retardiertes Präparat zur Verfügung (u.U. auch Focalin).

    Oftmals verschwinden diese Kopfschmerzen dann auf Nimmerwiedersehen oder mildern sich ab diesem Zeitpunkt dann mehr und mehr bis sie letztendlich verschwinden.

    Falls das nicht der Fall sein sollte, dann müsste man mal detailliert nach der Ursache forschen.

    Oftmals sind Muskelverspannungen im Bereich der HWS schuld an solchen Kopfschmerzen, die dann natürlich durch Methylphenidat sehr verstärkt werden können.

    Starke Blutdruckschwankungen durch die Methylphenidat-Einnahme und im Speziellen ein stärkerer und zudem schneller Blutdruckabfall zu Ende der Wirkdauer können natürlich auch dahinter stecken, was sich aber relativ einfach klären lässt.




    Liebe Grüße,
    Alex

  8. #8
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    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Alex schreibt:
    Auch hier wundere ich mich wieder, wer denn da ADHS in verschiedenen Schweregraden diagnostiziert.

    Liebe Grüße,
    Alex
    Kann es nicht an den Fragebögen liegen? Da ist ja quasi eine gewisse Punktezahl am Schluss vorhanden. Oder anders, auf einer Skala von 1-5 bei einem Symptome oder was auch immer, wenn da 5 = "sehr oft" etc. bedeutet und man hat meist die 5, dann deutet das doch eine gewisse Ausprägung an. Ich hab schon den Eindruck, man kann an den Fragebögen den Grad der Ausprägung erkennen. Oder?

  9. #9


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    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Hallo

    matt_e schreibt:
    Kann es nicht an den Fragebögen liegen? Da ist ja quasi eine gewisse Punktezahl am Schluss vorhanden. Oder anders, auf einer Skala von 1-5 bei einem Symptome oder was auch immer, wenn da 5 = "sehr oft" etc. bedeutet und man hat meist die 5, dann deutet das doch eine gewisse Ausprägung an. Ich hab schon den Eindruck, man kann an den Fragebögen den Grad der Ausprägung erkennen. Oder?
    Ist zwar ziemlich Off-Topic , aber weder im ICD, noch im DSM sind für ADHS verschiedene Schweregrade definiert.

    Vgl. zum Beispiel mit Depressionen im ICD:

    F32.0: Leichte depressive Episode, F32.1 Mittelschwere depressive Episode, F32.2 : Schwere depressive Episode, F32.3: Schwere depressive Episode mit Psychose-Symptomen.

    All das gibt es bei ADHS nicht, sondern es gibt nur "ja" oder "nein" bzw. eine Angabe einer Wahrscheinlichkeit, ob eher ja oder eher nein.

    Wie irgendwelche Fragebögen zu bewerten sind obliegt der Phantasie des Auswertenden.





    Liebe Grüße,
    Alex

  10. #10
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    AW: Kopfschmerzen mit Medikinet

    Ja ok, ab Beispiel der Depression gemessen geht das natürlich bei ADHS/ADS nicht. Ich meine aber schon oft gelesen zu haben "... bei einer deutlich ausgeprägten Form des AD(H)S besteht eine größere Gefahr für weiter psychische Erkrankungen...". Keine Ahnung, ob man hier einen Unterschied wischen "schwere Form" oder "deutliche erkennbar" sehen muss.

    Oder mal anders gesagt, es soll ja Leute geben, die gut klarkommen und kein Medikament nehmen, aber die Diagnose haben. Bei anderen Personen ist es genau umgekehrt. Irgendwas unterschiedet sie doch, oder?

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