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Diskutiere im Thema Selbsthilfegruppe für Nicht-AD(H)Sler im Forum ADHS ADS Erwachsene: Selbsthilfegruppen
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 27

    Selbsthilfegruppe für Nicht-AD(H)Sler

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren, ob es Möglichkeiten für unsere Anghörigen gibt mal Einblick in unsere Welt zu erlangen bzw. damit arbeiten zu können.

    Mein Gedanke ist folgender:

    Meine Freundin kann seit meiner Diagnose besser mit meiner chaotsichen Art umgehen. Allerdings weiß ich noch nicht viel über ADS bzw. wie es für die "normale" Seite ist. Deswegen denke ich darüber nach ob man nicht Coaches organisieren könnte um eben Vorträge für Familie und Lebenspartner von AD(H)S betroffenen zu halten, um ihnen das Leben leichter zu machen.

    Warum ich das möchte?
    Ich weiß, dass ich meiner Freundin, meiner Familie und auch Freunden in mancher Situation zur Last falle, ich diese Personen aber sehr liebe und es ihnen vielleicht damit leichter fallen würde, meine Art und meine Reaktionen in vielerlei Hinsicht besser zu verstehen und akzeptieren zu können. Ich will es nicht als Ausrede für meine Art aber vielleicht als Anregung, wie man auf AD(H)Sler zugeht, wenn sie einem helfen möchten bzw. auch kritisieren möchten.

    Was haltet ihr davon und wie realistisch findet ihr den Gedanken?

    Grüße,

    Schrom

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 476

    AW: Selbsthilfegruppe für Nicht-AD(H)Sler

    Lieber Schrom,

    Deine Gedanken sind durchaus realistisch...und auch nicht neu.

    Es existieren bereits vielerorts Selbsthilfegruppen sowohl für Betroffene, als auch für Angehörige.

    Grundvoraussetzung ist natürlich immer, dass überhaupt ein Interesse besteht. Das ist nämlich leider nicht selbstverständlich.

    In Deinem Fall würde ich Deine Angehörigen einfach mal fragen, ob sie Interesse hätten, an einer Selbsthilfegruppe für Angehörige teilzunehmen. Sollte das so sein, kannst Du entweder nach bereits existierenden Gruppe in Deiner Region suchen, was natürlich einfacher wäre oder Du kannst eine gründen. Hilfestellung kannst Du z.B. über den Paritätischen Wohlfahrtsverband erhalten. Ich stehe gerade mit diesem in meinem Wohnort in Verbindung um eine neue Selbsthilfegruppe für Betroffene zu gründen, da die "alte" nicht mehr aktiv zu sein scheint.

    Alternativ könntest Du Deinen Angehörigen bei Interesse aber auch erstmal Lektüre zu dem Thema geben. Ich habe gerade das Buch ADHS - Das kreative Chaos von Walter Beerwerth gelesen und kann es nur weiterempfehlen, wenn man ADHS verstehen will. Und es gibt sicher noch viele andere Bücher, die es sich lohnt zu lesen.

    LG

    Lady

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