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Alt 15.Dezember 2009, 23:49   #21
Bin hier neu, seid lieb zu mir
 
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 17.November 2009
Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
Weiblich
Alter: 36
Forum-Beiträge: 18
AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

bei mir ist es nicht so leicht nachzuvollziehen, da ich als Baby aus Brasilien adoptiert wurde, einige Jahre später auch meine leibl. Schwester. Wir wuchsen gemeinsam auf. Ich habe meine Diagnose seit 2003 und ich vermute dass es meine Schwester auch hat, da sie typische "Verhaltensauffälligkeiten " von ADHS zeigt. Sie wird seit ihrem 14.Lebensjahr wegen Depressionen und Stimmungsschwankungen (evtl.Komorbidität ?) behandelt und ist jetzt 31 Jahre alt.
Ihr Sohn wurde vor ca. einem 3/4 Jahr getestet, er hat die Diagnose ADHS Mischtypus.
Leider möchte meine Schwester nichts über ADHS wissen, obwohl sie bestimmt ahnt, selbst auch davon betroffen zu sein. Ich gab ihr schon mal ein Buch und sprach sie auch wegen meines 7 jährigen Neffen darauf an, aber leider blockt sie total ab.
Ebenso fragte ich sie, ob sie nicht Lust hätte, mit mir im nächsten Jahr im April zur ADHS-Messe zu fahren, aber von ihrer Seite besteht kein Interesse.
Mich stimmt es machmal traurig und ich fühle mich hilflos, da mein Neffe jetzt zwar MPH bekommt, aber sich leider von ihrer Seite aus, nichts am Umgang mit ihm gebessert hat. Da sie wirklich sehr auffällig ist, finde ich es so schade, dass der Arzt, der ihren Sohn diagnostiziert hat, nicht in der Lage ist, sie auf ihr Verhalten anzusprechen.
Vor kurzem war der Kleine bei mir, und wollte wissen, warum ich damals aus der 1.Klasse nochmal raus aus der Schule und wieder zurück in den Kindergarten gehen musste, seine Mutter hatte ihm das erzählt, ich versuchte ihm zu erklären, dass ich mich auch so fühle wie er und ein wenig anders bin ..schwierigkeiten bei der aufmerksamkeit und konzentration etc.
ihn interessierte das sehr, aber ich hatte Angst, mit ihm weiter über ADHS zu reden, weil sie mir sagte, dass sie es nicht für wichtig hält ihn darüber aufzuklären. Ich hoffe, dass sie, falls sie ein Therapeut ihres Sohnes sie mal darauf anspricht, sich testen lässt, von mir nimmt sie es leider nicht an. Vielleicht gibt es doch auch für sie einen Weg, der sich hoffentlich positiv auf ihr Leben auswirkt. Sorry für den langen Text.
lg Cici
cici ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.Dezember 2009, 10:07   #22
Ist öfter hier
 
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Forum-Mitglied seit: 5.Dezember 2009
Bezug zu AD(H)S: Angehörige(r)
Weiblich
Forum-Beiträge: 109
AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

Q Cici
Zitat:
cici schreibt: Beitrag anzeigen
Sorry für den langen Text.
lg Cici
Du brauchst dich nicht entschuldigen.

Ich finde hoch interressant, wie manche Menschen mit diesen Sachen umgehen. Und frage mich, warum das so ist. Scheuen sie die " Mehr-Arbeit", die nötig ist ? Ich denke, die Augen zu verschließen, geht doch nach hinten los. Wenn ich die Probleme eines ADSlers ignoriere, macht er mir doch nur noch mehr Schwierigkeiten. Ausserdem will man doch eigentlich für seine Lieben immer nur das Beste. Oder ?

LG Bindi
bindi ist offline   Mit Zitat antworten
Diese Forum-Mitglieder danken bindi für diesen Forum-Beitrag:
cici (16.Dezember 2009)
Alt 16.Dezember 2009, 15:57   #23
Bin hier neu, seid lieb zu mir
 
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Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
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Forum-Beiträge: 18
AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

@ bíndi
da hast du recht, ich gebe die Hoffnung jedoch nicht auf, dass sie sich evtl.doch helfen lässt oder selbst sieht, wie wichtig es erstmal für sie selbst ist, ihr möglicherweise bestehendes adhs testen zu lassen..
aber was mir im moment bleibt ist abwarten. um dann ihren Sohn noch besser zu verstehen und anders auf ihn eingehen zu können.
lg cici
cici ist offline   Mit Zitat antworten
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