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ADS/ADHS bei Erwachsenen:
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21.Januar 2010, 10:24
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#1
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Bin hier neu, seid lieb zu mir
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 26.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
Männlich
Alter: 30
Forum-Beiträge: 27
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"Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
Hiho,
ich habe mir in letzter Zeit verstärkt über den Zusammenhang zwischen, wie soll man es nennen..., kognitiven Steuerungsmechanismen und den ADS-Symptomen gemacht und auch über den generellen Zusammenhang zwischen ADS und HB.
Meint die Möglichkeit trotz offenkundiger ADS-Symptome Leistung zu erbringen bzw. die Symptome mittels Rationalisierung und bewußtem Steuern in Schach zu halten. Anhaltspunkt sind da va meine Freundin und ich. Wir haben beide unser Studium gut-sehr gut (ich) bis sehr sehr gut (sie) abgeschlossen, schätzungsweise beide mit ADS. Bei ihr allerdings noch vermutet.
Vielleicht ist es auch nur die Möglichkeit im Hyperfokus auf etwas, wenn der Abgabetermin näherrückt, Leistungen zu erbringen, die die von "normal"-begabten übertreffen, aber ich bin mir nicht sicher. Oder es liegt daran, dass die Anforderungen im Studium nicht sonderlich hoch sich, gemessen an der intellektuellen Kapazität.
In den klassischen "Überforderungs"-Situationen, viele Leute, laut, simply too much input, habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich bewusst zum funktionieren bringen kann, allerdings auf Kosten von mäßiger bis totaler Erschöpfung, sobald die Situation beendet ist.
Was mich auch interessiert: Hat sich jemand von euch schon einmal Gedanken gemacht, inwiefern sich die ADS-Symptome und die Eigenheiten von Hochbegabung gegenseitig beeinflussen bzw verstärken oder abschwächen? Zum Beispiel, wenn man von dem berühmten Gedanken-Chaos ausgeht, das man auch in dem Post bedingt verfolgen kann  , liegt der Schluss doch nahe, dass dieses bei Leuten mit HB größere Ausmaße annimmt, was einem aber nicht auffällt, da man es nicht anders kennt. Hier geht es definitiv nicht um mehr oder weniger, ich denke das ist klar. Ausschlaggebend ist letztendlich immer, inwiefern die betreffende Person dies als beeinträchtigend wahrnimmt.
Mir geht es eher um die generelle Frage, ob zwischen ADS und HB eventuell eine reziproke Bezeihung besteht und wie diese vielleicht aussieht.
__________________
„Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmt an.“
Siddhartha Gautama
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21.Januar 2010, 12:15
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#2
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unberechenbar
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 19.Juni 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
Weiblich
Forum-Beiträge: 974
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
Hej Baboon
wie meinst du denn deine Frage am Schluß ?
Zitat:
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Mir geht es eher um die generelle Frage, ob zwischen ADS und HB eventuell eine reziproke Bezeihung besteht und wie diese vielleicht aussieht.
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übersetzt wird reziproke in etwa so: Ich helfe anderen ,damit auch mir geholfen wird
meinst du damit das das zum Beispiel HB dem ADS hilft und so besser genutzt werden kann ?
LG Dori
__________________
wenn ich nur darf,wenn ich soll ,aber nie kann , wenn ich will , dann mag ich auch nicht , wenn ich muss.Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch , wenn ich soll, und dann kann ich auch ,wenn ich muss ...LG ....Dori...
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21.Januar 2010, 12:44
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#3
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Ist öfter hier
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 14.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
Weiblich
Alter: 31
Forum-Beiträge: 139
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
Ich denke schon, dass man mit HB Ausfallerscheinungen oder Schwierigkeiten, die durch das AD(H)S entstehen ausgleichen kann.
Es kommt ja schon öfters vor, dass AD(H)S erst spät oder gar nicht diagnostiziert wurde (obwohl vorhanden), weil nie Auffälligkeiten da waren. Wurde halt alles kompensiert.
__________________
-Auch wenn alle in einem Boot sitzen, sitzen nicht alle an den gleichen Plätzen!-
Robert Fischer
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21.Januar 2010, 16:59
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#4
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Fühlt sich hier wohl
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 5.Dezember 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
Weiblich
Alter: 54
Forum-Beiträge: 535
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
Ja
Meine Thera meinte, ich hätte dank Intelligenz Strategien entwickelt um überall durchzurutschen. (Ich habe sie im Verdacht sich Notzien zu machen um meine Tricks anderen weiterzugeben 
Das ADS wurde ja bei mir erst jetzt gefunden und auch nur über den Umweg der HB-Problematik.
HB kann Probleme machen, wenn es Inselbegabungen sind (wie bei Asperger oft) oder ein sehr hoher IQ besteht.
Wenn der IQ aber einfach nur an der Grenze zum HB ist, dann hat man genügend Intelligenz, um mit dem ADS meist einfacher durchs Leben zu kommen.
Mann muss wenig lernen in der Schule, kann auf den letzten Drücker sein Potential entfalten und ist allgemein interessiert, was wiederum hilft Vergessenes zu kompensieren.
Ein grosses Wissen und Interesse kompensiert vieles!
Es freut mich baboon, dass ihr euch zu den Erfolgreichen zählt! Erfolg beflügelt und macht Mut.
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22.Januar 2010, 11:10
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#5
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Bin hier neu, seid lieb zu mir
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 26.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
Männlich
Alter: 30
Forum-Beiträge: 27
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
Danke für die Antworten  ,
ich denke, ich bin mit dem Begriff reziprok ein wenig zu freizügig umgegangen. Meinte eigentlich nur, ob und wie sich HB und ADS gegenseitig beeinflussen, bzw. verstärken oder abschwächen. Manchmal hab ich z.Bsp. den Eindruck, dass die erhöhten Sinneswahrnehmungen bei HB und die Tendenz zur Reizüberflutung bei ADS "zusammenarbeiten". Oder bei den berühmten Anflügen des Gedankenchaos. Man hat halt die Fähigkeit sich zukünftige Ereignisse, ob positiv oder negativ, bis ins letzte auszumalen. Was generell bei ADS der Fall ist, aber durch die überbordende Gedankenwelt bei HB noch einen zusätzlichen Schub bekommt. Es ist zugegebenermaßen auch sehr schwer, die beiden Sachen zu differenzieren.
Ich finde es allgemein auch recht schwierig, das Gefühl zu beschreiben, wenn HB und ADS zusammenkommen. Irgendwo habe ich mal die Analogie zu einem Porsche der immer mit angezogener Handbremse fährt gelesen, da muss ich dann zwangsweise dran denken.
In der Schule war ich der typische Underachiever und hatte dann das Glück, einen Studiengang zu finden, den ich mit persönlicher Motivation betreiben konnte (Sonderpädagogik). Zwar total unkoordiniert was Scheine etc. angeht, aber gut. Aufzeichnungen habe ich nie gemacht. Trotzdem waren die mündlichen Prüfungen in den Fächern die mich interessiert haben (Schwerstbehindertenpädagogik, Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaften), laut Prüfer, die besten die sie je hatten. Die in den anderen Fächer (Erziehungswissenschaften) dann... eher nicht so  . Trotzdem stellt sich kein besonderes Gefühl des Accomplishments ein, einfach weil der Aufwand gering war. Außer dem übliche hier und da mal ein Buch lesen vor der Prüfung war nichts. Schon lustig wie das subjektive Gefühl der Befriedigung immer mit der, ebenso subjektiven, Einschätzung der Schwierigkeit des Erreichten zusammenhängt.
Generell denke ich, dass eine Erforschung des Zusammenhangs zwischen ADS und HB ein sehr interessantes Projekt wäre, va da momentan nur bruchstückhaft Forschung betrieben wird.
Zitat:
Selenia schreibt:
HB kann Probleme machen, wenn es Inselbegabungen sind (wie bei Asperger oft) oder ein sehr hoher IQ besteht.
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Welche Probleme siehst du, wenn ein sehr hoher IQ besteht? Mit der Problematik bei Asperger bin ich vertraut, bezüglich des sehr hohen IQ's wollte ich nochmal nachfragen  .
viele grüße
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„Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmt an.“
Siddhartha Gautama
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22.Januar 2010, 11:30
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#6
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Fühlt sich hier wohl
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 5.Dezember 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
Weiblich
Alter: 54
Forum-Beiträge: 535
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
HB denkt schnell, ADS auch... was dann zu Konversationen führt, denen andere nicht mehr folgen können, die dir jedoch völlig logisch sind.
Du beginnst dreidimensional zu denken, was dir hilft und, wie du oben sagt, auch bremst.
Probleme bei Hochbegabung.. bitte im Internet nachlesen..
Regine Lang - Beratung und Erziehung - Tübingen
Ich denke, man wird unaufmerksam (was der Lehrer sagt hat man im Titel schon verstanden) man langweilt sich und lässt das die anderen Leute merken.. also wird man sozial schwierig.. man setzt zuviel voraus, was die Leute dann verärgert.. man vergisst etwas oder bekommt was nicht mit.. was die Leute aufheulen lässt: hey du Superkluger! hast vergessen... das und das...
Man beginnt zu kompliziert zu reden oder wirkt überheblich.. hat teilweise Hochs und leider dann Tiefs..
Ich z.B. darf max. 10% dessen äussern was ich möchte und das ist den Leute noch 90% zuviel *seufz
Man wirft mir Direktheit vor und zu globales Denken (oft kann man meinen Gedankengängen schlichtweg nicht folgen).
Nun fehlt aber bei ADS die klare Vorstellung wie man auf andere wirkt, oder wie das was man sagt oder tut auf andere wirkt. Es lohnt sich also eine nette Person zu finden, die einem hie und wieder ehrliche Rückmeldung gibt. (Ich bin auf der Suche  , es kann also nur noch besser werden). Meine Erfahrung: alles ist anders als man meint *seufz
(Eine ADS-Person, die mir sagt wie ich auf sie wirke, habe ich schon gefunden *freu - und ich lerne von ihr wieder mehr loslassen *schwitz)
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Selenia für den nützlichen Beitrag:
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22.Januar 2010, 12:01
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#7
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Ist interessiert
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 21.Januar 2010
Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
Weiblich
Alter: 30
Forum-Beiträge: 88
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
Ich denke HB ist bei ADS Fluch und Segen zugleich. Bei mir (getesteter IQ 137) hat es so gut funktioniert, dass ich dank meiner HB, meine Schulzeit und meine Ausbildung als Autodidakt überstanden habe. Das wenige. was ich Durch meine Hibbeligkeit und Ablenkbarkeit mitbekommen habe, hat gereicht - ein Glück.
Trotzdem ist es super anstrengend, sich zurückzunehmen. gerade weil ich sehr impulsiv bin. Wenn ich dann das Gefühl habe, die anderen würden zu langsam denken, dann ist das fast seelische Folter, abzuwarten, bis sie ausgeredet haben, obwohl ich schon nach zwei Wörtern wusste, was man mir erklären will.
Und ich steh sehr häufig wie Ochs vorm Berg, weil ich so kompliziert denke,dass ich das Offensichtliche nicht sehe . auch klasse 
Aber ich habe es immerhin geschafft durch meinen kognitiven bereich, meine ADHS zu steuern, um ein "normales leben" zu führen - nach außen.
Ich bin froh, dass ich durch meine Kinder erkannt habe, dass ich ADHS habe und diese dann auch vor drei Jahren diagnostiziert wurde und freu mich, dass es auch Hilfe gibt. Das ganze Kontrollieren der Emotionen, Gefühle, Impulsivität und reizoffenheit hat mich sehr gereizt gemacht und zu letzt hatte ich Dauermigräne deswegen.
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Viele Grüße Tinkabell
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
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Diese Forum-Mitglieder danken Tinkabell für diesen Forum-Beitrag:
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22.Januar 2010, 12:12
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#8
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Fühlt sich hier wohl
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 5.Dezember 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
Weiblich
Alter: 54
Forum-Beiträge: 535
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
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22.Januar 2010, 12:35
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#9
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Bin hier neu, seid lieb zu mir
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 26.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
Männlich
Alter: 30
Forum-Beiträge: 27
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
Zitat:
Wenn ich dann das Gefühl habe, die anderen würden zu langsam denken, dann ist das fast seelische Folter, abzuwarten, bis sie ausgeredet haben, obwohl ich schon nach zwei Wörtern wusste, was man mir erklären will.
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100% agreed  . Diese Situationen auszuhalten, nicht abzudriften und demjenigen, der es oft noch nicht mal böse meint, nicht das Gefühl zu geben, dass er was falsch gemacht hat, ist eine Sache für sich.
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„Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmt an.“
Siddhartha Gautama
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23.Januar 2010, 18:27
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#10
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Ist interessiert
Forum-Mitglied seit: 26.Dezember 2009
Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
Weiblich
Forum-Beiträge: 46
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AW: "Intektuelle Kompensation" für ADS-Symptome
Es gibt ein Buch zum Thema:
Genial, gestört, gelangweilt?: ADHS, Schule und Hochbegabung: Amazon.de: Thilo Fitzner, Werner Stark: Bücher
Ich kann allerdings noch nichts dazu sagen, da ich es erst bestellt habe.
Da bei meiner HB Tochter auch mal ADS im Raum stand, habe ich mich zu dem Thema schon anderweitig belesen- dabei wurde oft berichtet, dass man das ADS durch die HB oft gut kompensieren kann. Es gibt auch eine ganz gute Website zu diesem Thema: Eigen-Sinn - Hochbegabung mit ADS - Seiten für hochbegabte Kinder mit ADS
Wenn man sich die Hb Checklisten im Internet ansieht, dann stellt man schnell fest, dass die beschriebenen, angeblichen HB-Merkmale eigentlich eher auf ADHS hinweisen...
Vermutlich sind sie dadurch zu Stande gekommen, dass nur Eltern mit schwierigen HB Kindern überhaupt eine Diagnostik machen lassen...(ich schätze diese Listen wurden nicht unwesentlich durch hochbegabte ADSler geprägt...)
Allein die HB bringt, wissenschaftlich gesehen, nämlich keine spezifischen Beeinträchtigungen mit sich...
Das Marburger Hochbegabtenprojekt
Interessant fand ich allerdings mal einen Artikel (leider finde ich nicht mehr) in dem die These aufgestellt wurde, dass chronische Unterforderung zu einem reaktiven ADS führen könnte, da das Erfolgserlebnis (= Dopamin) ausbleibt, wenn die Anforderungen zu gering sind.
LG Alice
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