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Alt 1.März 2010, 09:56   #41
Fühlt sich hier wohl
 
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Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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AW: Was ist eigentlich "Normal"?

Es gibt viele Minderheiten. Grundsätzlich dürfen alle Minderheiten (auch in Zeiten der Zahnkorrekturen und Schönheitsoperationen) erwarten angenommen zu werden.

Der Normalmensch ist nur so lange "normal" bis ihm etwas zustösst und er danach mit einem "Makel" herumlaufen muss.

Es ist also gar nie der Sinn die Menschheit zu "normalisieren".
Und so denke ich, wir passen uns soweit an, wie es uns glücklich macht und für den Rest härten wir uns ab gegen andere Meinungen und sind uns selber.

@meta
es hat kürzlich ein Mensch entdecken müssen, dass er die gleichen Gene trägt wie der Mann in Braun und ? jetzt ist er nicht mehr "normal"
Selenia ist offline   Mit Zitat antworten
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metadorn ( 2.März 2010)
Alt 1.März 2010, 21:58   #42
kranke Schwester
 
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Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
Weiblich
Alter: 26
Forum-Beiträge: 780
Rotes Gesicht AW: Was ist eigentlich "Normal"?

Huhu Zusammen,

mir ist mal aufgefallen, das "Normalität" auch eng mit unserer "Rolle" und dem jeweiligen sozialen Gefüge zusammenhängt.

Hier in meiner Reha ist nämlich einiges normal, was in der "Normalogesellschaft" nicht normal wäre und umgekehrt. Ich habe hier unter Rehabilitanden eine andere Rolle, die sehen mich als eine der "normalsten an, und auf der anderen Seite bin ich (noch) nicht in der Lage wieder als Krankenschwester zu arbeiten, mal abgesehen davon, das ich dort auch nicht normal wäre. Herje ist das wieder ein durcheinander

Hier hat mal einer gesagt: "Hauptsache ist doch, Du fühlst Dich wohl, dann ist das ganze Drumherum doch Pubsegal".

Ich stelle immer öfters fest, wie Recht dieser "Jemand" doch hatte!
Sally ist offline   Mit Zitat antworten
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Sunshine ( 1.März 2010)
Alt 2.März 2010, 22:56   #43
Ist interessiert
 
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Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
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Forum-Beiträge: 53
AW: Was ist eigentlich "Normal"?

Normal sein liegt immer im Auge des Betrachters.
__________________
Nicht immer ist die richtige Antwort offensichtlich. Nicht immer ist die einfachste Lösung auch die sicherste.

Metatron (Stimme des Göttlichen)
metadorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 2.März 2010, 23:29   #44
Ist öfter hier
 
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Forum-Beiträge: 186
AW: Was ist eigentlich "Normal"?

witziger Zufall: mein Therapeut hat mich letztens genervt gefragt: was meinen sie eigentlich immer mit: wie ist das für einen normalen Menschen?

Scheinbar gibt es für normale keine abnormalen

lg noid
Noid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 3.März 2010, 00:46   #45
Ist öfter hier
 
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Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
Männlich
Forum-Beiträge: 103
AW: Was ist eigentlich "Normal"?

Hab lernen müssen, dass Sich-für-normal-halten nicht genügt um normal zu sein. Was ich nicht verstehe: Wie ist es möglich so viele Jahre abnormal zu leben und zu meinen das sei normal? Ich hatte mich offenbar die ganze Zeit mit mir selbst gemessen und nicht mit wirklich anderen verglichen.

S.
Strup ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 3.März 2010, 07:45   #46
Ist öfter hier
 
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Forum-Beiträge: 186
AW: Was ist eigentlich "Normal"?

Das orge ist ja, in bezug auf deine Aussage das man unter normalen nicht aufällt, es ja so ist! Man (zumindest bei mir war es so) ist halt einfacher ablenkbar und interessiert an ALLEM und man kippt schnell in Dinge rein. Was beruflich, vor allem im IT-Bereich, schon von Vorteil ist!!!!
LG NOID
Noid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 3.März 2010, 10:15   #47
Fühlt sich hier wohl
 
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Forum-Beiträge: 535
AW: Was ist eigentlich "Normal"?

@Strup
Hattest du nie das Gefühl anders zu sein? Unsicher zu sein wie reagieren?
Es gibt auch die Wahrnehmungsproblematik (ist bei mir recht extrem gewesen) - dazu gibt es auch einen Thread hier.
Selenia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 4.März 2010, 00:14   #48
Ist öfter hier
 
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Forum-Beiträge: 103
AW: Was ist eigentlich "Normal"?

hab ich gemerkt, dass ich anders bin?

Ja Selenia, Die Frage hatte ich mir im Rückblick auch gestellt.

Ich habe mich nie dafür interessiert ob jemand anderer anders ist. Ich dachte immer das sei einfach so, dass jeder anders ist.

Dass es "anders" und "andersanders" gibt, hab ich nicht begriffen. Ein paar Dinge die ich mir angewöhnt hab sind offenbar extrem anders. Bei einigen Problemlösungen denkt es in mir einfach anders als normal. Das Ziel war, nicht aufzufallen. Hat geklappt. Mit dem Resultat, dass ich den verkehrten Ansatz beibehalten hab.

Was bedeutet "anders"? Vielleicht das: Ich hab mich immer für etwas besonderes gehalten und manchmal leicht bezweifelt, dass es die anderen wirklich gibt; es hätten ja auch alles Fälschungen sein können die um mich herum.

Als Kind lebte ich in meiner eigenen Welt, habe mir selber aber auch den anderen endlose Geschichten erzählt, manchmal haben wir zusammen daran herumfantasiert. Wenn wir gespielt haben, dann nur wenn ich die Regeln selber machen durfte. Als Mannschaftssportler war ich überflüssig bis störend. Also da hab ich schon gemerkt, dass ich anders bin als die anderen. Beim Wählen der Mannschaften war ich jedenfalls nicht in der ersten Wahl dabei.

War ich unsicher? Hab ich mich gefragt wie ich reagieren soll? Damit hatte ich zum Glück kein Problem. Wenn was Überraschendes passiert ist, hab ich bis jetzt immer sehr schnell und eigentlich auch richtig reagiert.

Wahrnehmungsproblematik… Ja, da gibt es wunde Stellen. (Anderes Thema)

lG
Strup
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gesellschaft


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