Habe kürzlich einen sehr interssanten Artikel über Versicherungen und ADHS-Diagnostizierte gelesen.
Scheinbar lehnen Versicherungsgesellschaften gewisse Verträge ab, wenn man als "Vorerkrankung" ADHS angibt.
Dies ist insbesondere für die intersessant, die noch keine Diagnose vorliegen haben.
Denn es ist durchaus eine Überlegung wert, manche Versicherungen noch vor der Diagnosestellung abzuschließen (natülich nur, wenn man dies sowieso vorhatte), denn bei Falschangaben, verliert man den Versicherungsschutz.
Vor allem betroffen sind folgende Versicherungsarten:
- private Krankenversicherung
- Krankenzusatzversicherung
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- Unfallversicherung
Für bereits diagnostizierte ADHSler gibt es scheinbar dennoch Möglichkeiten.
Z.T. kann man bestimmte Leistungen ausschließen lassen, oder nutzt Verträge, die keine Angaben erfordern (gibt es oft für jüngere Antragsteller, sind evtl etwas teurer, erfüllen aber den Zweck, da man oft zu einem späteren Zeitpunkt in andere Versicherungsarten wechseln kann, ohne neue Gesundheitsprüfung)
In dem Artikel wurd auch der Tipp gegeben, bei verschiedenen Gesellschaften anonym anzufragen, da dies keine offizielle Ablehnung darstellt, die man bei einer Antragstellung evtl. angeben müsste und dies dann fast zwangsläufig zu einer Ablehnung führen würde.
Soweit erst mal die Zusammenfassung des Berichtes. Habt ihr vielleicht Erfahrungswerte, was die Versicherungen anbelangt?
Gibt es vielleicht im Ausland Anbieter, die hier anders vorgehen?
Erika
P.S. Der Artikel ist in der Zeitschrift "neue Akzente" Nr. 81 1/2009 erschienen, leider steht er nicht online zur Verfügung, deshalb auch kein Link