Rituale sind wichtig. Ich bin da leider so: kaum schaffe ich es einen fixen befriedigenden Ablauf zu haben, bringt mich wieder was raus. Ob nun Umstellung durch Ereignis oder mal eine Phase der Antriebslosigkeit.
Nervt mich!
Ich habe mir einen Kalender gekauft, da ich alles schreiben muß. Wenn ich wieder in einen guten Ablauf reinkomme, dann weil ich mir wichtiges notiere. Oft auch die Reihenfolge. Ob nun Haushalt oder Erledigungen wie Einkaufen oder Arzt.
Zeitangaben mache ich keine, sonst hab ich gleich Frust.
Ich suche wieder einen regelmäßigen Tagesablauf, da ich lernen muß. Nur bringen mich dann Dinge wie Lärm von den Nachbarn gleich aus dem Konzept.
Für Schlüssel, Geldtasche und Co habe ich immer fixe Plätze. Das heißt, ich habe dann z.B. für den Schlüssel die Möglichkeit ihn im Mantel, in der Tasche, an der Pinwand oder auf der Ablage zu finden.
Mein Einschlafritual: Kontrolle, ob ich die Pille genommen habe. Richtig zwanghaft! Da starre ich auf den Streifen, denke nach welcher Tag ist heute, dann mach ich das Licht aus und nochmal an. Und nochmal wird dann drauf geschaut. Und dann kann ich erst pennen.
Besser als ....
Wäsche hänge ich gerne in Lernpausen ab oder wenn ich mal 5 min auf was warte.
Ich sollte mir wieder einen Fixtag fürs Putzen machen. Hat mir immer geholfen.