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ADS ADHS Erwachsene: Medikamente
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Alt 13.November 2009, 09:33   #1
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ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

Hallo !

Seit ein paar Tagen bin ich hier. Seitdem versuche ich mich durch die Massen an Inormationen durch zu forsten und bin schier überfordert. Da mir immer nur ein paar Augenblicke nebenbei bleiben. Aber darum geht es mir jetzt nicht.

Mir ist aufgefallen, das alle von den Medikamenten reden, als wäre das die einzige Lösung. Und ohne ist ein Leben mit ADHS nicht lebenswert. ( ist nicht negativ gemeint, kann mich nur nicht besser ausdrücken!)

was macht es genau mit einem ? Habt ihr erlebt, das "Positive" Eigenschaften duruch das Medikament verloren gegangen sind? Seid ihr "Klarer"?

Gibt es auch ADSler, die es mal mit Alternativen probiert haben?

Zum Beispiel: Algen oder eine gf/cf Ernährung?

Auch soll es ja verschiedene Möglichkeiten der Ursachen geben:
Angefangen von dem Kiss/Kidd Syndrom über die Stoffwechselstörung KPU.

Gibt es dazu Erfahrungen?


lg ceridwen
ceridwen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.November 2009, 13:11   #2
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AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

...................

Geändert von Alex (13.November 2009 um 13:17 Uhr) Grund: gelöscht (Spam)
zepam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.November 2009, 21:36   #3
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AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

Zitat:
ceridwen schreibt: Beitrag anzeigen
Hallo !
Zum Beispiel: Algen oder eine gf/cf Ernährung?
Hallo ceridwen,

die ehedem vielbeschworenen Algen sind schon seit Jahren als schwermetallbelastet entlarvt.
Die haben den ADHSlern nicht geholfen, aber dazu beigetragen, daß deren arme Leber in die Knie ging.

Dopi
Dopaminchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.November 2009, 09:19   #4
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AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

Gibt es dazu Studien? Woher kommen diese Aussagen?

Wer hat diese Aussagen getroffen?

lg
ceridwen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.November 2009, 09:53   #5
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AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

Zitat:
ceridwen schreibt: Beitrag anzeigen
Gibt es auch ADSler, die es mal mit Alternativen probiert haben?
.....
Auch soll es ja verschiedene Möglichkeiten der Ursachen geben:
Angefangen von dem Kiss/Kidd Syndrom über die Stoffwechselstörung KPU.

Gibt es dazu Erfahrungen?

lg ceridwen
Hallo Ceridwen,

zu den alternativen Ernährungsmethoden...

Es gibt wohl zu einigen Diäten auch Studien, die im klinischen Bereich durchgeführt wurden (müsste ich suchen, wenn du die genau haben willst). Eine signifikante Verbesserung der Kernsymptome wurde jedoch nicht festgestellt.

Dass eine ausgewogene Ernährung sich positiv auswirken kann, ist sicherlich richtig. Je nach Ausprägung der ADHS lässt sich hier vielleicht auch was positiv beeinflussen. Wie bereits an anderer Stelle schon mal geschrieben, ist sowas jedoch immer eine langfristige Maßnahme und kann in einer akuten Situation alleine sicherlich nicht helfen.

Medikamente (Mph, Atomoxetin, etc.) wirken direkt auf die Kernsymptome und können somit auch schneller helfen.

Stoffwechselstörungen sowie körperliche Ursachen sollten bei einer Diagnosestellung ausgeschlossen bzw. separat behandelt werden, da sie Symptome verstärken oder überdecken können.

Ansonsten bleibt nur, probieren, was einem gut tut, hilft. Habe auch schon Positives über Omega-Fettsäuren gehört, aber letztlich gilt hier das Geleiche wie oben...

LG
Erika
__________________
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." ...
Albert Einstein
1411erika ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.November 2009, 10:31   #6
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AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

Hallo Erika,

leider ist mein Text weg, da ich mich habe ablenken lassen.*gruml*

So versuche ich das mir wichtigste zu wieder holen nur etwas kürzer, da meine Tochter gleich ungeduldig wird.

Es gib ja viele, die mit ADHS, Autismus, Depressionen usw. ganzheitlich umgehen wollen und verschiedene Theorien auf den Markt schmeissen. Susanne Strasser mit einer glutenfreien/caseinfreien Ernährung, Kalle Reichelt erläutert die Gehirn-Darm-Achse bei neurologischen u. psychiatrischen Störungen, Kuklinski setzt auf Mitochondrientherapie bei KPU (was ebenso im Zusammenhang mit ADHS stehen soll), also viele viele Ansätze und es gibt ja noch mehr.

Ich möchte mich halt informieren, um mir ein Bild zu machen. Jeder hat hier seinen Individuellen Leidensweg und die meisten wohl auch schon ihren ganz persönlichen Lösungsweg gefunden. Ich noch nicht.

Medikamente helfen, wie du schon sagst, schnell die Kernsymptome zu beheben. Was eine enorme Erleichterung sein muss. Da meine Angst noch grösser ist, als die Aussicht auf erleichterung habe ich noch keine genommen. Geht ja auch noch nicht, da ich noch stille.

Hier hatte ich die Hoffnung zu hören, ob schon jemand Erfahrungen mit alternativen Möglichkeiten der Therapie oder als Unterstützung gemacht hat.


lg ceridwen
ceridwen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.November 2009, 14:00   #7
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AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

Zitat:
ceridwen schreibt: Beitrag anzeigen
Gibt es dazu Studien? Woher kommen diese Aussagen?

Wer hat diese Aussagen getroffen?

lg

Hallo ceridwen,

im Netz wird sich sicher sehr viel über Algen und Studien, etc. finden.
Ich war erstaunt, daß Du noch nicht wusstest, daß diese mit Schwermetallen so belastet sind, daß eine Einnahme absolut kontraindiziert ist, egal für oder gegen Irgendetwas.

Dopi
Dopaminchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.November 2009, 14:16   #8
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AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

Zitat:
ceridwen schreibt: Beitrag anzeigen


Es gib ja viele, die mit ADHS, Autismus, Depressionen usw. ganzheitlich umgehen wollen und verschiedene Theorien auf den Markt schmeissen. Susanne Strasser mit einer glutenfreien/caseinfreien Ernährung, Kalle Reichelt erläutert die Gehirn-Darm-Achse bei neurologischen u. psychiatrischen Störungen, Kuklinski setzt auf Mitochondrientherapie bei KPU (was ebenso im Zusammenhang mit ADHS stehen soll), also viele viele Ansätze und es gibt ja noch mehr.
Hallo ceridwen,

es gibt keine "Krpytopyrrolurie", das ist eine Erfindung geschäftstüchtiger Quacksalber.
Es gibt Krankheiten, die unter dem Begriff "Porphyrien" subsumiert werden. Porphyrien sind verschiedenen Gendefekte, die die Häm-Synthese bei verschiedenen Schritten beeinträchtigen.
Porphyrien sind schwerwiegende Erkrankungen und haben mit ADHS nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Dopi
Dopaminchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.November 2009, 21:11   #9
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AW: ADHS Medikamente oder gibt es Alternativen?

Hallo Dopaminchen,

mir war schon bekannt, das sei mal belastet waren. Mitlerweile hat sich einiges geändert und je nachdem woher die Algen kommen, sollen sie nicht mehr belastet sein.
Und vielen Dank für die neuen Informationen, denn
von Porphyrien habe ich noch nichts gehört und habe mal eben ein wenig geschaut/ überflogen was das so ist. Habe ich es richtig verstanden, das Porphyrien eine Ursache für KPU ist? Und es sollen unter anderem Symptome von ADHS haben. Wie gesagt, damit habe ich mich noch nie befasst. Aber warum soll es KPU nicht geben?

lg ceridwen
ceridwen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.November 2009, 22:11   #10
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Hallo ceridwen,

ich werde Dir morgen antworten, denn jetzt gehe ich müde vom Tagwerk ins Bett.

Dopi
Dopaminchen ist offline   Mit Zitat antworten
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