Hallo
Zitat:
chaot2112 schreibt:
du hast gescchrieben das man drauf achten soll wann man es einnimmt warum eigentlich ?
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Das deshalb, damit du deinem Arzt nach einiger Zeit der Einnahme möglichst genau schildern kannst, wie du die Wirkung im Tagesverlauf empfindest und ob sie ggf. von der Dauer zu kurz ist.
Zitat:
chaot2112 schreibt:
Ich glaub das Med hat die wirkung meiner Aufregung verstärkt.
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Das wohl in jedem Fall, klingt aber für mich, nach allem, was du da so schilderst, nach etwas mehr als das.
In der Tat eher nach einer enormen Verstärkung oder dem Hervorrufen einer ordentlichen Angsts- und/oder Spannungssymptomatik, begleitet von den entsprechenden, vegetativen Symptomen, und/oder oder nach manifesten, körperlichen Problemen.
Alles im Übrigen unter Umständen relative oder sogar absolute Kontraindikationen für jegliche Behandlung mit
Methylphenidat.
Zitat:
chaot2112 schreibt:
Ich weiss nicht was ich tun soll. soll ich das zeug weiter einnehmen oder lassen.
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Kann dir nur dein Arzt sagen, aber ich würd es bis zum nächsten Besuch beim Arzt absetzen, wenn ich derartige Reaktionen bei mir selbst bemerken würde, zumal er dir diese Option ja wohl ausdrücklich eingeräumt hat.
Zitat:
chaot2112 schreibt:
Soll ich vielleicht ein anderes präparat nehmen ritalin oder so was ein unretardiertes ?
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Im Normalfall verursacht unretardiertes
MPH noch stärkere, vegetative oder Angst-Symptomatik, da es schneller und deutlich spürbarer anflutet und zudem mehrfach pro Tag genommen werden muss und sich dieser Prozess dann entsprechend auch mehrfach wiederholt.
Zitat:
chaot2112 schreibt:
Würde es mit einer stärkeren Dosis besser gehen?
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Davon gehe ich nicht aus, zweimal nicht nach 2 Tagen Einnahme. Eher im Gegenteil.
Einige Sachen, die du geschildert hast, machen mich generell etwas "nachdenklich" ....
Darf man fragen, wie das Diagnoseverfahren bei dir im Groben ausgesehen hat, wo es durchgeführt wurde (Allgemeinarzt, Facharzt für Psychiatrie, Uniklinik, sonstige spezialisierte Fachklinik) und angesichts der von dir geschilderten
MPH-Wirkung vor allem auch, ob die entsprechenden körperlichen Untersuchungen wie EEG, Blutwerte, Schilddrüsenwerte und vor allem auch das obligatorische EKG und eine Blutdruckkontrolle bei dir durchgeführt wurden?
Wie sieht es mit der Diagnosestellung bezüglich möglicher Komorbiditäten aus (ich denke hier zuerst mal an Angststörungen und Depressionen)?
Wann ist denn der nächste, reguläre Termin für die Verlaufskontrolle seitens deines Arztes?
Liebe Grüße,
Alex