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ADS/ADHS bei Erwachsenen:
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26.November 2009, 14:09
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#41
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Ist interessiert
Forum-Mitglied seit: 8.November 2009
Bezug zu AD(H)S: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
Männlich
Alter: 34
Forum-Beiträge: 60
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AW: THC Als Medikament?
na ja zu link1 kann ich vieleicht was sagen aber ist schon traurig genug nicht das ich keine lust hätte sondern die schnelle beweglichkeit gegen 0 ... obs vom thc kommt oder was anderes kannich jetzt nimmer sagen weil ich ergebnisse vor beginn des Konsums nicht habe ... bin jetzt seit einem jahr clean und ist schon was anderes
link2: helmkraut wird dem auch nachgesagt da wopin drin ist ...
auserdem sihe mal das kommentar hier:
THC und Krebs
Zitat:
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[Kommentar: Was sofort ins Auge fallen sollte ist, dass diese Studie vom "National Institute on Durg Abuse" unterstützt worden ist. Gerade diese Einrichtung profitiert am meisten von der Rauschhanfprohibition, da Marihuana die am meisten verwendete illegale Droge und damit Hauptarbeitsfeld der NIDA ist. Von einer wirklich unabhängigen Studie kann also nicht gesprochen werden. Man beachte ausserdem die Verabreichung von 5 mg/kg. Bei einem 70 kg wiegenden Menschen wären das 350 mg. Bei Menschen reichen laut IOM-Bericht etwa 5 mg THC intravenös bereits als Rauschdosis (THC-Gehalt im Plasma um die 100 ng/ml wie bei einem Joint). Mit anderen Worten, hier wurde mit etwa der 70-fachen Rauschdosis gearbeitet. Täte man dies mit Alkohol wären alle Versuchsobjekte sofort gestorben!
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ähm 70 fachen rauschdosis na ja dann viel spaß mit gegebenenfalls Psychosen oder bad-trips. auserdem soll mir da mal jemand sagen das er kifft um sich vor krebs zu schützen ... oder gegelgentlich vorzubeugen ... na ja könnte in die hose gehen ... der vergleich mit alkohol hinkt in dem komentar bisschen hinterher weil cih will beides nciht vergleichen auserdem mit alkohol bestimmt keinen krebs heilen
link3: klar links nicht immer das beste sag ja die einen so die anderen anders ...
Geändert von magikyr (26.November 2009 um 14:29 Uhr)
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26.November 2009, 16:08
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#42
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Ist öfter hier
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 8.September 2009
Bezug zu AD(H)S: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
Männlich
Forum-Beiträge: 267
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AW: THC Als Medikament?
Ich hab mich mal, was Cannabis als Arzneimittel angeht, mal durchgelesen. Da hab ich über die Möglichkeit, verschiedene Krankheiten mit Cannabis zu behandeln, gelesen. ADHS war aber nicht dabei. Außerdem wird auch auf die Gefahren hingewiesen, vor Allem, wenn noch andere Bestandteile in unterschiedlicher Konzentration dabei sind. Beim Kiffen nimmt man aber unweigerlich alle Bestandteile des Cannabis auf, und nicht nur das THC.
Nun zu den einzelnen Präparaten:
Zitat:
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Wikipedia schreibt:
Dronabinol
Dronabinol ist eine zu Δ9Tetrahydrocannabinol (THC) absolut strukturidentische Substanz, so dass beide Bezeichnungen teilweise synonym verwendet werden. Streng genommen bezeichnet Dronabinol aber nur den synthetisch hergestellten Stoff, der in Deutschland verkehrs- und verschreibungsfähig im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes ist. Fertigarzneimittel sind in Deutschland keine zugelassen, für die individuelle Therapie kann Dronabinol jedoch als Rezepturarzneimittel verordnet werden oder als Einzelimport gemäß § 73 AMG aus den USA in Form des Präparats Marinol® bezogen werden. Marinol ist in den USA zugelassen zur Behandlung der mit einem Gewichtsverlust einhergehenden Appetitlosigkeit (Anorexie) bei AIDS-Patienten sowie zur Behandlung von durch Zytostatika verursachte Übelkeit und Erbrechen in der Krebstherapie.
Nabilon
Das ebenfalls synthetisch hergestellte Nabilon ist wie Dronabinol in Deutschland als Betäubungsmittel verkehrs- und verschreibungsfähig, aber seit 1991 nicht mehr als Fertigarzneimittel im Markt. Präparate gibt es beispielsweise noch in Kanada unter dem Namen Cesamet® oder in Großbritannien unter dem generischen Namen. Sie sind angezeigt zur Behandlung von Appetitlosigkeit und Abmagerung (Kachexie) bei AIDS-Patienten sowie zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei Chemo- und Strahlentherapie im Rahmen einer Krebstherapie.
Phytopharmaka
Im Gegensatz zu Dronabinol sind pflanzliche Cannabisprodukte bzw. -zubereitungen (Phytopharmaka) in Deutschland gemäß dem Betäubungsmittelgesetz grundsätzlich nicht verkehrsfähig und können daher auch nicht ärztlich verschrieben werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist aber befugt, zu wissenschaftlichen oder anderen im öffentlichen Interesse liegenden Zwecken ausnahmsweise eine Erlaubnis zu erteilen. 2005 hat das Bundessozialgericht in einem Urteil festgelegt, dass die Sicherstellung der notwendigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung einen im öffentlichen Interesse liegenden Zweck im Sinne des § 3 Abs. 2 BtMG darstellt. Betroffene Patienten können seitdem den Erwerb von Cannabis zur Anwendung im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie beantragen, der in begründeten Ausnahmefällen genehmigt werden kann. 2007 wurde solch eine Ausnahmegenehmigung erstmals für eine an Multiple Sklerose erkrankte Patientin erteilt.
Pflanzliche Cannabiszubereitungen enthalten neben den Hauptwirkstoffen eine Reihe weiterer pharmakologisch wirksamer Cannabinoide, so dass sie sich in ihrem Wirkprofil von denen isolierter Einzelsubstanzen unterscheiden können.
Als Nebenwirkungen der Cannabis-Therapie können Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, erhöhter Puls („Herzrasen“, Tachykardie), Blutdruckabfall, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, gerötete Augen, psychiatrische Störungen und eine Reihe weiterer unerwünschter Wirkungen auftreten, die auch von der Art der Verabreichung, der Dosis und Therapiedauer sowie einer Vielzahl weiterer Faktoren abhängen; siehe dazu auch gesundheitliche Risiken des Cannabis-Konsums.
Medizinal-Cannabisblüten
Cannabisblüten (lat. „Cannabis flos“ ) sind in den Niederlanden als verschreibungspflichtiges Arzneimittel für die Human- und Tiermedizin erhältlich. Es sind drei Varietäten mit verschiedenen THC-Nenngehalten verfügbar (Bedrocan, Bedrobinol und Bediol). Der Hanf wird von der Firma Bedrocan B.V. in den Niederlanden unter staatlicher Aufsicht angebaut, der Handel untersteht dem Bureau voor Medicinale Cannabis (BMC). In Deutschland konnten Patienten Medizinal-Cannabisblüten („Marihuana“) per behördlicher Ausnahmegenehmigung zum ersten Mal im Februar 2009 legal aus der Apotheke beziehen.
Cannabisextrakt
Auf Drogenextrakten basierende Arzneimittel können durch mengenmäßige Variation der Extrakte auf feste Wirkstoffgehalte standardisiert werden. Das Fertigarzneimittel Sativex® etwa enthält zwei Extrakte, die aus Blättern und Blüten von Cannabis sativa durch Auszug mit flüssigem Kohlendioxid hergestellt werden und ist auf feste Gehalte an THC und Cannabidiol eingestellt. Es ist als Sublingualspray formuliert, da THC über die Mundschleimhaut besonders gut resorbiert wird, und in Kanada zugelassen zur begleitenden Behandlung von neuropathischen Schmerzen bei Multipler Sklerose und zur Schmerzbehandlung von Krebspatienten, bei denen eine Therapie mit Opioiden nicht anschlägt. Einen ersten Zulassungsantrag in Großbritannien, Dänemark, Spanien und den Niederlanden hatte der Antragsteller GW Pharmaceuticals Anfang 2007 zurückgezogen, nachdem die Zulassungsbehörden der Länder die therapeutische Wirksamkeit von Sativex als nicht hinreichend bewiesen beurteilten. Im Mai 2009 stellte die Firma erneut einen Zulassungsantrag in Großbritannien und Spanien.
Weitere auf Cannabisextrakt basierende Mittel, die auf einen festen Gehalt an THC und ggf. auch anderer Cannabinoide standardisiert sind, sind in der Entwicklung (Kapseln für die perorale Verabreichung, Sublingualtabletten).
Sonstige
Strukturell kein Cannabinoid, jedoch pharmakologisch wirksam am Cannabinoid-Rezeptor 1 ist das Rimonabant. Der Stoff wurde als Appetithemmer in der Behandlung der krankhaften Fettleibigkeit verwendet, bis 2008 der Hersteller das Mittel wegen des Auftretens schwerer psychiatrischer Störungen auf Druck der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) vom Markt nahm.
Nicht arzneilich verwendet werden das Hanföl und das ätherische Hanföl. Ebenfalls nicht arzneilich verwendet wird das antiemetisch und psychoaktiv wirksame THC-Strukturanalogon Levonantradol.
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Ließt hier irgendjemand etwas von ADHS?
Es gibt weltweit eine einzige (meiner Meinung nach unverantwortliche) Kinderärztin, die Cannabis zur Therapie von ADS/ADHS geeignet hält. Und wenn ich das richtig sehe, hat die noch nichteinmal einen Doktor-Titel.
Und hier sehe ich eine einzige Ärztin auf dem gesammten Erdball nicht als das Maß aller Dinge an. Da ist schon mehr Forschung von Nöten.
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26.November 2009, 18:13
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#43
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Ist interessiert
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 18.November 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
Männlich
Forum-Beiträge: 68
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AW: THC Als Medikament?
Zitat:
magikyr schreibt:
na ja zu link1 kann ich vieleicht was sagen aber ist schon traurig genug nicht das ich keine lust hätte sondern die schnelle beweglichkeit gegen 0 ... obs vom thc kommt oder was anderes kannich jetzt nimmer sagen weil ich ergebnisse vor beginn des Konsums nicht habe ... bin jetzt seit einem jahr clean und ist schon was anderes
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Seltsam ich bin auch seit fast einem Jahr clean und bei mir ist es umgekehrt.
2 weitere Links zu ADHS und THC:
http://davidbearmanmd.com/docs/ADHD&...noidSystem.pdf
Cannabis bei ADHS
Ja ich weiß, ist ein Hanfjournal, der ursprüngliche Bericht stammt aus einer Gerichtsmedizinischen Fachzeitschrift, wenn ich da richtig informiert bin.
Es gibt halt Hinweise auf eine positive Wirkung in einigen ADHS Fällen und wahrscheinlich eine große Dunkelziffer mit Selbstbehandlung ohne Diagnose. Das Wissen ist nicht sehr verbreitet und ob das gut und sinnvoll ist weiß ich nicht.
Edit:
Rauchen ist sicher nicht die Beste Möglichkeit da viele Schädliche Stoffe wie bei Tabak entstehen. Allerdings wird natürliches Canabis von den meisten bevorzugt, da die anderen Cannabinoiden ausser THC auch teilweise positive Effekte haben sollen. So soll z.B. das Krebsrisiko bei Rauchern höher sein, als bei Rauchern, die auch noch kiffen, da gewisse Cannabibnoide die Ausbreitung von Krebszellen bremsen sollen und sogar töten können. Ein guter Vaporizer ist wohl die am wenigsten schädliche Methode.
Geändert von aSID1712 (27.November 2009 um 16:11 Uhr)
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29.November 2009, 19:18
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#44
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Ist interessiert
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Forum-Mitglied seit: 18.November 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
Männlich
Forum-Beiträge: 68
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AW: THC Als Medikament?
Hier noch ein Link zu THC und ADHS, Bericht aus dem Fokus.
Isolierter Wirkstoff als Medikament - Cannabis - FOCUS Online
auf der verlinkten Seite (letzte des Berichts) steht:
„Auch gegen ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), Angst und Antriebsstörungen kann es hilfreich sein“, Dr. Med MHHannover.
Ich halte den ganzen Artikel für lesenswert.
Auf der 3. Seite steht: "Der Wirkstoff(THC) kann auch die Libido anregen."
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30.November 2009, 04:44
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#45
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Ist interessiert
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 18.November 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
Männlich
Forum-Beiträge: 68
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AW: THC Als Medikament?
Edit: Ich habe hier viel gelesen und bin beeindruckt und erschrocken, wie viele von euch hier ähniche Probleme wie ich haben. Und wie gut es manche beschreiben können. Aber zum Thema, das ist halt zur Zeit mein Thema: Das MPH wird hier imho relativ unkritisch als hilfreiches Medi angesehen(...wenn die Dosierung stimmt) und THC selbst von euch kaum als Möglichkeit akzeptiert. Natürlich geht es mir auf Amphe besser. Aber auch hierbei herrscht ein Suchtpotenzial, imho deutlich höher als bei THC. Auch die Nebenwirkungen und eventuelle Langzeitschäden sind nicht zu verachten. Zudem ist die Rechtslage nach wie vor schwierig und es ist nicht mal sichergestellt, dass MPH langfristig als Medi bei AD(H)S bestehen bleibt, es ist ja nichtmal dafür zugelassen. Was wäre denn dann? Nur mal so als Gedankenspiel, würden dann manche AD(H)Sler Amphe beim Dealer beziehen? Oder durch den Verlust der Medi den Alltag als viel schlimmer wie vorher ohne empfinden und den Rest des Lebens als "unglückliche Zombis" verbringen? Ich verstehe die allgemeine Haltung gegenüber MPH und "gegen" THC (oder auch medizinisches Graß) hier nicht, ich weiß, dass es mir mit THC langfristig gut geht und habe viel größere Bedenken, MPH auszuprobieren, obwohl ich weiß, dass ich gut drauf wäre, ist es für mich das härtere Medi oder auch die härtere Droge, provokativ ausgedrückt, ich würde niemanden, der was auch immer gegen eine Krankheit nimmt, als drogensüchtig bezeichnen aber man könnte es so sehen, wie es hier auch einige bei THC machen. Bei meinen guten aber missbräuchlichen Erfahrungen mit Amphe, sehe ich da den Unterschied halt nicht, zwischen einer kontrollierten MPH oder THC Behandlung.
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Diese Forum-Mitglieder danken aSID1712 für diesen Forum-Beitrag:
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30.November 2009, 06:55
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#46
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Ist öfter hier
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 2.November 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
Männlich
Alter: 42
Forum-Beiträge: 174
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AW: THC Als Medikament?
im gegensatz zu amphetamin macht mph nicht/kaum euphorisch.
es gibt menschen die ihr leben lang thc konsumieren und glücklich und produktiv sind.
andere trinken ihr leben lang und sind ebenso glücklich und leistungsfähig.
diese menschen konsumieren aber normalerweise erst zum feierarbend.
in unserer leistungsgesellschaft benötigen die meisten adsler eine medi, die sie tagsüber nehmen können und die ihr bewustsein schärft, aber nicht verändert.
wenn alkohol heute erfunden würde bekähme er garantiert keine zulassung.
der drogenkrieg ist ein viel zu gutes geschäft, als daß man das relativ ungefährliche thc legalisieren würde.
ich finde das weder vernünftig noch gerecht.
denoch ist thc für die meisten keine praktikable medi für ads.
__________________
rechtschreibung ist organisiertes falsch schreiben
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30.November 2009, 12:15
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#47
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Ist interessiert
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 18.November 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
Männlich
Forum-Beiträge: 68
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AW: THC Als Medikament?
thx Paul!
Sorry, dass ich hier das Forum ausschließlich für eine thc bei AD(H)S Diskussion nutze, aber das ist halt momentan mein Problem und ich brauche auch eure Erfahrungen. Ausserdem lese ich auch viel in anderen Threads, bin aber noch nicht so weit, hier viel zu anderen Fragen bzw Antworten beizutragen.
Ich denke auch viel darüber nach, ob thc das Richtige ist. Aber den Vergleich mit Alk mag ich nicht, Kiffer sagen zwar selbst, dass Alk ja auch legal ist, aber Alk ist bei Dauermissbrauch sehr viel gefährlicher, allein gesundheitlich, es gibt halt sehr viel Alk Tote und Kaputtgesoffene und es gibt keine ernsthafte Diskussion, Alk als Medi für was auch immer einzusetzen. Als Lösung, Desinfektion und viel früher als Betäubung aber nicht wirklich als Medizin. Ich habe einen Bekannten, der seit Jahren wegen einer Angstpsychose mit starken Neuroleptiker behandelt wird, der trinkt so jeden 2. Tag und bekommt dabei so ca. jedes 2. Mal. Sympthome ala Horrortrips und optische Halluzinationen. Aber nicht zu trinken sieht er auch nicht ein, trinken ist ja normal 
Ich habe thc auch hauptsächlich abends konsumiert, das hat für den nächsten Tag mit gereicht, für eine positivere Stimmung, innere Ruhe... Konzentrations- und Leistungsfähig war ich damit zumindest deutlich mehr als jetzt. Auch hat es mir sehr geholfen, zur Ruhe zu kommen und die Gedankenspiralen zu durchbrechen, mich auf schöne Dinge zu konzentrieren und irgendwann in´s Bett zu kommen. Da ich von zu Hause arbeite, konnte ich es auch während der Arbeit, aber das wäre nicht unbedingt nötig gewesen, übertrieben habe ich es schon. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nun nach fast einem Jahr immernoch stark mit einer Sucht Kämpfe oder ob mir einfach die positive Wirkung fehlt und ich halt jetzt durch das Weglassen Einschränkungen in vielen Bereichen habe. So lange Suchtprobleme sind auch bei Langzeitkiffern untypisch soviel ich weiß und die Probleme waren schon vor THC da, ich habe sie nur als normal empfunden und jetzt weiß ich halt, wie es besser ist. Auch habe ich Bedenken bei einer klassischen Suchttherapie zu vertiefen, dass thc schlecht für mich ist, das könnte später ein eventuelles Leben mit thc schwieriger machen und zu weiteren Konoflikten und Schuldgefühlen führe. Ich versuche das möglichst offen und aus allen Richtungen wertfrei zu betrachten, obwohl ich permanent mit dem Gedanken spiele, warum ich diesen MPU Sch... eigentlich mitmache und das nicht meiner Natur entspricht, dass ich gut fahren kann weiß ich und man kann halt auch mal Pech haben. Also bin ich in Versuchung, meine Selbstmedikation wieder anzufangen. Auf der einen Seite solllte ich mir mehr Zeit und Abstand geben und weitere Alternativen suchen, auf der anderen Seite ist die fehlende Selbstmedikation schlecht und gefährlich für mich und thc hat sich für mich als gute Alternative bewährt.
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26.Februar 2010, 04:23
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#48
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Ist interessiert
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 18.November 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
Männlich
Forum-Beiträge: 68
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AW: THC Als Medikament?
Ich bin wirklich versucht, meine Selbstmedikation mit Canabis wieder aufzunehmen, mein Kopf ist mir wichtiger als mein Führerschein und ich komme bei den Medizienern kaum weiter, ich muss jetzt leben und Arbeiten. So wie jetzt kann es nicht bleiben ud ich reiße mir den A... auf um Hilfe zu bekommen. Zu ADHS und Canabis sagte die spezialisierte Ärtztin: ist nicht erforscht und kann helfen aber ist ganz schlecht und Sucht und Missbrauch. Warum konnte ich es dann einfach lassen? Und wieder Anfangen würde ich es nicht aus Sucht sondern um mein Leben zu verbessern, wie es lange Zeit sehr gut funktioniert hat. Mein Leben war niccht etwas besser sondern 15 Jahre sehr gut mit viel Selbstdiziplin und Arbeit an mir und jetzt ist es sehr schlecht. Die Probleme die ich habe, hatte ich schon vor meinem ersten Canabiskonsum und sehe das überhaupt nicht als Sucht oder Enzugssympthome. Nach über einem Jahr Abstinez wird es immer noch eher schlechter als besser. Würde ein gut eingestellter mph Patient nicht auch in Depressionen und verstärkte ADHS abrutschen wenn man das MPH und die neu entdeckte Lebensqualität plötzlich weglässt? Und würde er nicht wieder da raus kommen wenn er wieder damit anfängt? Wo ist mein Denkfehler, ohne zu werten ob mph oder THC besser ist oder ohne Medis das beste wenn möglich. Ich kann nur diese unqualifizietze Verteufelung von Canabis in den meisten deutschen Köpfen nicht nachvollziehen, ich weiß, dass es mir wieder gut gehen würde.
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9.Juni 2010, 14:45
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#49
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kämpft weiter!
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 5.Juni 2010
Bezug zu AD(H)S: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
Weiblich
Alter: 29
Forum-Beiträge: 565
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AW: THC Als Medikament?
Zitat:
aSID1712 schreibt:
Ich kann nur diese unqualifizietze Verteufelung von Canabis in den meisten deutschen Köpfen nicht nachvollziehen
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dito!
zumal sich viele hier wohl nicht vernünftig über cannabis informiert haben.
ich empfehl euch mal das buch "rauschzeichen"-da stehen aktuelle forschungsergebnisse und eigentlich alles wissenswerte über cannabis drin.und nicht so propaganda-zeugs im stil von RTL-_-
wer´s kompakter mag,für den hier ein video mit begründungen (von fachleuten,polizisten,richtern ...)für die legalisierung(für die ich absolut bin!):
Cannabis legalisieren,Global!!!?: Video:Mit Kanonen auf Spatzen - Jugendliche Kiffer vor Gericht
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LG
Flopsi (on her way to Flopsi 2.0 )
"Das Leben bricht alle Menschen, aber manche werden an der gebrochenen Stelle besonders stark!" (Hemingway) 
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