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ADS/ADHS bei Erwachsenen:
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Sonstiges
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18.Oktober 2009, 20:28
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#1
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Ist öfter hier
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 6.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: Fachperson
Männlich
Alter: 50
Forum-Beiträge: 112
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Kostenübernahme Krankenkassen
Hallo liebes Forum,
habe gerade erfahren, dass die Vorstände der BKK Gesundheit, der AOK, der BEK und der TKK beratschlagt haben, inwiefern man sich an den Kosten der multimodalen Therapie ( Elterntraining, Coaching, Verhaltenstherapie usw. ) beteiligen kann und sollte, das Ergebnis ist recht überraschend:
Man wird sich beteiligen!!!!!!!!!   
Hoffnung für alle Betroffenen, unser Förderverein gibt also Gas, wie versprochen, halte Euch über alles Weitere auf dem Laufenden!!
LG @ all
Frank
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Frank für den nützlichen Beitrag:
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18.Oktober 2009, 21:05
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#2
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Forum-Moderatorin Chat-Moderatorin
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 17.November 2008
Bezug zu AD(H)S: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
Weiblich
Alter: 40
Forum-Beiträge: 2.402
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
wow, das finde ich ja echt Klasse.
Hast Du eine Ahnung, ob es da noch Verhandlungen mit anderen Kassen gibt und ob das dann für alle Bundesländer gilt?
Gibt es abgesehen von der Krankekasse, die das ja übernehmen muß auch noch andere Kriterien, die gelten, um so eine multimodale Therapie zu bekommen?
LG Marvinkind
__________________
Tu, wo Du bist, was Du kannst, mit dem, was Du hast.
Theoder Roosevelt
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19.Oktober 2009, 08:18
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#3
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Ist öfter hier
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 6.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: Fachperson
Männlich
Alter: 50
Forum-Beiträge: 112
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
Hallo Marvinkind,
ja, es gibt Verhandlungen auch mit anderen Kassen, da der Förderverein nicht nur auf regionaler, sondern auch auf Bundesebene arbeitet, demnach werden die Entscheidungen für Gesamtdeutschland erfolgen, Frage ist nur, wie lange benötigen die einzelnen Gremien, zumal zur Zeit Unmengen an Fusionen der einzelnen Kassen laufen.
Sobald ich mehr weiss, werde ich es hier bekanntgeben.
LG
Frank
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19.Oktober 2009, 08:25
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#4
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Ist öfter hier
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 6.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: Fachperson
Männlich
Alter: 50
Forum-Beiträge: 112
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
Hallo @ all,
hab Deine zweite Frage nicht beantwortet, sorry.
Es gibt eine Menge an Kriterien, die da beachtet werden müssen.
Zum einen ein Empfehlungsschreiben des behandelnden Hausarztes oder aber des Psychologen, in dem ganz klar stehen sollte, dass die medikamentöse Therapie in diesem Fall nicht ausreichend ist, um eine vorhandene Kernsymptomatik dauerhaft zu behandeln.
Desweiteren gehört in die multimodale Therapie die Einbeziehung des direkten, psychosozialen Umfeldes ( Patientenschulungen, Elterntraining, usw.), hier sind im Einzelfall die Jugend- oder Sozialämter, aber auch freie Anbieter in der Verantwortung, muss immer wieder im Einzelfall geprüft werden. Habe in dieser Richtung bereits einigen Patienten weiterhelfen können, schreibt mich einfach mal an.
Bis bald
LG
Frank
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Frank für den nützlichen Beitrag:
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19.Oktober 2009, 18:27
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#5
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Forum-Moderatorin Chat-Moderatorin
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 17.November 2008
Bezug zu AD(H)S: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
Weiblich
Alter: 40
Forum-Beiträge: 2.402
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
Hallo Frank,
danke noch mal für Deine Erläuterungen.
Also ich glaube auch meine Krankenkasse hat vor, zu fussionieren und somit gilt wahrscheinlich erst mal warten. Habe ich das richtig verstanden, dass es aber durchaus ratsam wäre, eine Einzelfallprüfung anzustreben?
Zu den von Dir erläuterten Kriterien noch mal. Also ich denke, wenn ich unsere Problematik noch mal mit dem Kinderpsychologen bespreche, der meinen Sohn derzeit behandelt, sollte ein entsprechendes Schreiben kein Problem sein. Ich habe ihn ja auch selbst schon mal darauf angesprochen, ob es so etwas wie Elterntraining gibt.
Ich bin wirklich brennend an der Thematik interessiert und kann alles an Informationen gebrauchen, was möglich ist.
Würde Dich gerne noch mal über PN kontaktieren, da das hier im Thread zu weit ins Detail gehen würde.
LG Marvinkind
__________________
Tu, wo Du bist, was Du kannst, mit dem, was Du hast.
Theoder Roosevelt
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19.Oktober 2009, 20:39
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#6
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Ist öfter hier
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 6.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: Fachperson
Männlich
Alter: 50
Forum-Beiträge: 112
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
Hallo Marvinkind,
ja, eine Einzelfallprüfung ist in jedem Fall anzustreben, es liegt immer an der Erläuterung des betreuenden Arztes.
Den Krankenkassen ist durchaus bekannt, dass es in AD(H)S-Familien zu Folgeerkrankungen der Elternteile kommt, sie versuchen jedoch immer wieder, sich dumm zu stellen und zu äussern, dass doch die Betroffenen mit MPH behandelt werden, um vom eigentlichen Ansatz abzulenken.
Das Wichtige ist jedoch, dass das Elterntraining wissenschaftlich evaluiert sein muss, davon gibt es leider nur sehr wenige, Anbieter hingegen jede Menge.
Dies gibt den Krankenkassen die Chance, sich auf genau diesen Punkt zu berufen und abzulehnen.
Schreib mich bei Interesse doch per PN an, sprengt hier wirklich den Rahmen, wobei Elterntraining erst der Einstieg ist und vieles mehr erfolgen muss.
LG
Frank
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30.Oktober 2009, 20:35
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#7
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Ist öfter hier
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 6.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: Fachperson
Männlich
Alter: 50
Forum-Beiträge: 112
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
Hallo @ all,
habe heute ein Schreiben der sogenannten Spitzenverbände der Krankenkassen erhalten, die mich hierin um ein Komplettkonzept der unsererseits angebotenen multimodalen Therapie bitten.
Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat bereits geprüft und positiv entschieden, die BEK prüft nunmehr abschliessend im Auftrag aller Krankenkassen, in welcher Höhe sich an den anfallenden Kosten beteiligt werden kann.
Werde mich nun mal am Wochenende an mein 120-seitiges Konzept  setzen, um die erforderlichen Stellen zu überzeugen, drückt mir mal einen ( oder besser 2 ) Daumen, dass alles glattgeht und demnächst allen mehr geholfen werden kann.
Was wir dann nur noch brauchen, ist eine grössere Zahl besser ausgebildeter Therapeuten und Spezialisten, aber da werden wir dann auch noch dran arbeiten.
LG
Frank
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30.Oktober 2009, 20:49
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#8
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Forum-Co-Moderatorin
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 14.Oktober 2009
Bezug zu AD(H)S: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
Weiblich
Alter: 30
Forum-Beiträge: 1.438
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
Hallo Frank,
drück dir alle Daumen die ich hab 
120 Seiten.. puh...  hast dir ganz schön was vorgenommen.
LG
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Als ich geboren wurde, sagte der Teufel: "Scheiße, Konkurenz" 
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Diese Forum-Mitglieder danken soary für diesen Forum-Beitrag:
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30.Oktober 2009, 21:14
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#9
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Forum-Moderatorin Chat-Moderatorin
Meine Stimmung:
Forum-Mitglied seit: 17.November 2008
Bezug zu AD(H)S: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
Weiblich
Alter: 40
Forum-Beiträge: 2.402
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
also meine Daumen hast Du auch alle. Mensch das wäre ja echt ein Durchbruch und es könnte endlich so vielen geholfen werden. Auch wenn es für Dich ein arbeitsreiches mWochenende wird, aber es kommt Bewegung in die lahmen Bürokratiemühlen.
__________________
Tu, wo Du bist, was Du kannst, mit dem, was Du hast.
Theoder Roosevelt
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31.Oktober 2009, 07:58
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#10
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Bin hier neu, seid lieb zu mir
Forum-Mitglied seit: 25.Juli 2009
Bezug zu AD(H)S: Fachperson
Männlich
Forum-Beiträge: 15
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AW: Kostenübernahme Krankenkassen
Nur mal zu meinem Verständnis : Es ist ja nicht neu, dass Verträge zur Versorgung von ADHS-Kindern bzw. deren Familien geschlossen werden können. Das Problem bisher ist aber
a) es gibt kaum qualifizierte Angebote
b) es gibt Streit um die "Führung". Der leitende Therapeut bekommt zunächst in aller Regel das Geld und soll es an die Mitbehandler verteilen. Natürlich weniger, als wenn alle einzeln Anträge schreiben würden. In lezter Zeit ist es dann häufiger so, dass ein Psychotherapeut die Versorgung "leiten" will und beispielsweise auch entscheiden will, wer Medis braucht und wer nicht. Das kann so nicht funktionieren,...
c) Erwachsene mit ADHS (ohne eigene Kinder) bleiben aussen vor.
Mal davon abgesehen, dass ich keinen Kassenarztsitz habe (oder bekommen werde / will) : Es muss sich auch für die Behandler lohnen, sich um ADHSler zu kümmern. Für 40 Euro im Quartal geht das einfach nicht...
Martin
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